Nach einem intensiven Wochenende konnten die Regionalliga-Volleyballer des TSB ihre ersten vier Punkte für die Tabelle einfahren. Nach dem ersten Heimsieg der Saison am Samstag, gegen die VG Halstenbek-Pinneberg 2 (3:1), konnte sich die junge Mannschaft auch am Sonntag in Kiel gegen TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof (2:3) einen Punkt erkämpfen.
Flensburg/Kiel – Insgesamt war eine klare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen zu erkennen. „Das deutete sich auch schon in der Trainingswoche an.“ so ein sehr zufriedener Coach Gunnar Hansen.
Mit Rückkehrer Przemek Klauza und Tade Scholz, der von der Außenbahn auf die Liberoposition zurückkehrte, wollten die Fördestädter bei ihrem dritten Heimspiel die ersten Punkte einfahren.
„Den Sieg heute haben wir uns redlich verdient“
Das sollte gelingen: Durch starkes Aufschlagspiel und einer guten Abwehrarbeit konnte man sich den ersten Satz mit 25:16 souverän sichern. Der zweite Satz gestaltete sich durchaus knapper. Bis zum 17:18 häuften sich Ungenauigkeiten, mit denen die Hamburger im Spiel blieben. Im Endspurt hatten die TSBer dennoch den längeren Atem und gewannen mit 25:22. „Die Einwechslung von Przemek im zweiten Satz hat uns Ruhe gebracht, die wir gegen den Tabellennachbarn aus der Hansestadt gut gebrauchen konnten.“ erklärte Coach Gunnar Hansen. Im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild zu Satz Zwei. Ein ausgeglichenes Spiel, dieses mal mit dem besseren Ende für die Gäste (25:22). „Wir haben in der Crunchtime des dritten Satzes ein bisschen mit unserer Konzentration nachgelassen“, stellte der Coach fest. Mit dem Heimvorteil und einer sehr gut gefüllten Tribüne im Rücken traten die Flensburger nun mit neuem Selbstvertrauen im vierten Satz auf. Mehr Druck im Aufschlag und Konsequenz im Angriff sicherten den Flensburgern den vierten Satz. MVP Paul Meyer zeigte sich zufrieden: „Wir schaffen es immer besser im Team zusammenzuarbeiten. Den Sieg heute haben wir uns redlich verdient.“

„Das Team wird immer konstanter“
Am Sonntag ging es dann nach Kiel. Mit einem guten Gefühl vom Vortag war die Laune vor dem Spiel gut. Das sollte sich anfänglich ändern. Schwierige Hallenbedingungen und ein von Anfang an stark auftretender Gastgeber machten es den Flensburgern schwer ins Spiel zu kommen. Somit ging der erste Satz schnell an die Kieler (16:25). „Wir müssen uns reinkämpfen“, forderte der Coach. Er sollte Recht behalten. Mit der Einwechslung von Krasimir Gerganski kam neue Energie auf das Feld. So entwickelte sich im zweiten Satz ein Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die TSBer (25:23).
Wie auch am Vortag sollte sich dies im dritten Satz fortsetzen, ebenfalls mit dem schlechteren Ende für die Flensburger (19:25). Nun hieß es alles rein werfen. Es entwickelte sich ein kämpferischer und emotionaler vierter Satz. Viele Ballwechsel gestalteten ein knappes Duell, bei dem die Flensburger im Angriff immer wieder die besseren Lösungen fanden (25:19). Mit bereits acht gespielten Sätzen in den Knochen gestaltete sich der Tiebreak zu…
