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Masters Schwimm-Team vom TSB wird Landessieger

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Das TSB Masters Schwimm-Team wurde Landessieger bei der Qualifikation für den 25. Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Masters.

Hamburg – Im Landesleistungszentrum Hamburg fand am Sonntag der Landesentscheid Hamburg und Schleswig-Holstein für die DMS Masters 2022 statt. Auf der 25m Bahn im Olympiastützpunkt “Am Dulsbergbad” siegte das Masters Schwimmteam vom TSB Flensburg vor dem Team des Flensburger Schwimmklubs und des SV Neptun Kiel.

121 Punkte Vorsprung auf dem FSK

Die TSBer holten bei 24 Wettkämpfen von 50m bis 800m auf verschiedenen Schwimmstrecken 13.348 Punkte und sicherten sich den Pokal mit 121 Punkten Vorsprung. Fleißigste Punktesammler für die Flensburger waren Louisa Obermark mit 872 Punkten über 800m Freistil und Peer Godbersen mit 755 Punkte über 50m Freistil. (pm)





Vorschau: Mega-Spieltag in der Verbandsliga um die Spitze

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“Mehr geht nicht am Samstag”, freut sich FC Tarp-Oeversee Coach Sandro Holland auf den Mega-Spieltag in der Verbandsliga Nord, wenn die Top 4 Mannschaften der Liga in direkten Duellen aufeinandertreffen. 

Aber es stehen noch reichlich mehr spannende Spiele auf dem Programm. Welche das sind, erfahrt ihr wie immer in unserer “Backwerk Flensburg Heimspiel-Vorschau”. 

Die Abstimmung läuft bis Samstag, 9 Uhr. Die Ergebnisse können auf dieser Seite eingesehen werden. Spielausfälle sind möglich.

Jetzt muss ein Heimsieg her

Jetzt muss der SC Weiche Flensburg 08 eine Reaktion zeigen. Mit dem FC Teutonia 05 Ottensen ist ein abstiegsbedrohter Verein zu Gast, der aktuell auf Rang 15 geführt wird. Auswärts konnten die Gäste bisher vier Punkte holen, die Flensburger allerdings auch nur sechs in ihren Heimspielen. In der Heimtabelle liegt Weiche auf diesen 15. Rang und wäre somit erster Absteiger. Zum Glück sieht es in der Gesamttabelle deutlich besser aus. Hier steht der SC mit 19 Punkten auf Rang drei und hält Kontakt zu Spitzenreiter SV Drochtersen/Assel. Ein dritter Heimsieg sollte dennoch unbedingt her. Das Spiel wird um 13.30 Uhr im Manfred-Werner-Stadion angepfiffen. 

Weiche oder Teutonia? Wer gewinnt?

Frisias erster Auftritt unter neuer Führung

Dennis Peper und Bernd Ingwersen teilten ihrer Mannschaft am Dienstag mit, dass sie ihre Ämter niederlegen werden. Am Samstag (nicht wie üblich am Sonntag) übernehmen Torge Hannemann und Sönke Lorenz das Kommando auf der Bank. Beim letzten Heimspiel gab es den ersten Sieg zu bejubeln. Mit dem TSV Bordesholm (11. Platz mit 11 Punkten) ist ein Gegner zu Gast im Niko-Nissen-Stadion, der im Gegensatz zum Heider SV, schlagbar sein dürfte. Gespielt wird ab 16 Uhr, dann wird sich zeigen, wie die Mannschaft die herbe Niederlage in Heide und den Trainerwechsel verkraften konnte.

Frisia oder Bordesholm? Wer gewinnt?

Flensburger Oberligisten spielen auswärts

Die beiden Flensburger Oberligisten TSB Flensburg und SC Weiche Flensburg 08 II sind am Wochenende auswärts gefordert. Der SC weiche 08 spielt am Samstag beim FC Kilia Kiel, der mit einem Spiel weniger nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter vom Heider SV platziert ist. Weiche hingegen muss aufpassen, sich nach diesem Wochenende nicht in der Abstiegszone wiederzufinden. 

Interessant wird es für den TSB Flensburg. Die Elf von Trainer Gramoz Kurtaj ist am Sonntag beim Eckernförder SV zu Gast, die auch nur drei Punkte in der Tabelle hinter den Flensburgern liegen und dabei ein Spiel weniger ausgetragen haben. Ein Auswärtssieg für den TSB Flensburg wäre also wichtig, auch um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

TSV Nordmark Satrup will den perfekten Lauf fortsetzen

Der TSV Nordmark Satrup blieb auch in der vergangenen Woche die einzige Mannschaft ohne Niederlage in der Landesliga Schleswig. Durch das Remis von Verfolger TSV Friedrichsberg-Busdorf beim TSV Rantrum, konnte der Vorsprung auf drei Punkte ausgebaut werden. Diese gilt es am Samstag gegen den MTV Tellingstedt zu verteidigen. Der MTV setzte sich zuletzt gegen den SV Dörpum durch und kletterte dadurch in der Tabelle mit zehn Punkten hoch auf den sechsten Platz. 
Beeindruckend ist auch die Tordifferenz der Satruper. So hat man mit 28 Toren in nur sieben Spielen nicht nur die meisten Treffer auf dem Konto, sondern auch die wenigsten Gegentore kassiert. Nur drei Mal wurden die Torhüter des TSV bisher überwunden. 

Satrup oder Tellingstedt? Wer gewinnt?

IF Stjernen Flensborg muss zum TuS Rotenhof

Deutlich schlechter läuft es bei IF Stjernen Flensborg. Die Elf von Lars Meyer und Marco Jannsen steckt im Abstiegskampf und könnte am Sonntag womöglich sogar vom Relegationsplatz verdrängt werden, sollte der BSC Brunsbüttel bei TuS Collegia Jübek gewinnen und selbst keine Punkte geholt werden. Die Chancen des BSC sollten dabei deutlich besser stehen, als die von IF Stjernen Flensborg, die es auswärts mit demr TuS Rotenhof zu tun bekommen. Was Mut macht: Im letzten Spiel gegen die Rendsburger konnte IF Stjernen einen wichtigen Sieg holen und sich somit aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern. Im Gegensatz zu IF Stjernen läuft es aber in dieser Saison erneut sehr gut für den TuS. Mit 16 Punkten ist man punktgleich mit dem TSV Friedrichsberg-Busdorf und somit gefährlichster Verfolger vom TSV Nordmark Satrup. 

Collegia Jübek mit der Chance das Minuszeichen loszuwerden

TuS Collegia Jübek konnte am vergangenen Samstag den ersten Punktgewinn bejubeln. Überraschend holte die Elf von Trainer Michael Holtorf bei Slesvig IF einen Punkt. Eslin Kamuhanga erzielte in der 22. Minute den Ausgleichstreffer. Jetzt soll im Heimspiel gegen den BSC Brunsbüttel an diesen Erfolg angeknüpft werden. Mit dem BSC Brunsbüttel ist zudem ein schlagbarer Gegner zu Gast. Mit einem Sieg könnte Collegia Jübek sogar das Minuszeichen in der Tabelle wieder loswerden. Gespielt wird traditionell am Sonntag um 12 Uhr.

Jübek oder Brunsbüttel? Wer gewinnt?

Mega-Spieltag in der Verbandsliga Nord: SG Nordau und TSV Hattstedt duellieren sich um die Tabellenführung

Einen spannenderen Spieltag könnte es in der Verbandsliga Nord nicht geben. Die Top 4 der Liga treffen in direkten Duellen aufeinander. 

Spitzenreiter SG Nordau erwartet am Samstag um 13 Uhr den TSV Hattstedt im Waldstadion. Beide Mannschaften haben 18 Punkte, Nordau aber die bessere Tordifferenz. “Hattstedt hat einen Kader mit hochveranlagten Spielern, die größtenteils Landes- und Oberliga gespielt haben”, weiß SG-Trainer Marvin Kreutzer um die Gefährlichkeit des Gegners. “Zudem haben sie einen Lauf. Von daher erwarten wir ein sehr schweres Spiel.” Fest steht: Der Sieger dieser Partie startet als Tabellenführer in den Oktober. 

Nordau oder Hattstedt? Wer gewinnt?

Dritter gegen Vierter: SG Eckernförde/Fleckeby zu Gast beim FC Tarp-Oeversee

Ebenso spannend geht es eine Stunde später beim FC Tarp-Oeversee zu, wenn der Tabellenvierte auf den Tabellendritten trifft. Mit 15 Punkten hat der FC Tarp-Oeversee genau einen Punkt Rückstand auf die SG Eckernförde/Fleckeby. “Das ist auch wieder so ein 50/50 Spiel, aber ich bin mir sicher, dass wir, wenn wir mit der gleichen Einstellung wie gegen den TSB ins Spiel gehen, den Platz als Sieger verlassen”, erhofft sich FC-Trainer Sandro Holland einen Erfolg und den Sprung in die Top 3 der Verbandsliga. “Ich hoffe, dass wir am Samstag wieder aus den Vollen schöpfen können.” Zuletzt musste Holland auf einige Spieler verzichten. 

Tarp oder Eckernförde? Wer gewinnt?

Kellerduell: TSV Großsolt-Freienwill empfängt den TSV Rot-weiß Niebüll

Während es an der Spitze am Samstag heiß zugehen wird, kommt es auch im Tabellenkeller zum direkten Duell. Der TSV Großsolt-Freienwill trifft auf Schlusslicht TSV Rot-Weiß Niebüll. Hier geht es um extrem wichtige Punkte für beide Mannschaften. Niebüll könnte sich mit einem Dreier wieder herankämpfen und Großsolt den Abstand zum Mittelfeld deutlich reduzieren. Gespielt wird ab 14 Uhr.

Großsolt oder Niebüll? Wer gewinnt?

Auswärtsspiele für den TSB Flensburg II, DGF Flensborg und dem FC Wiesharde

Auswärts bei Schleswig 06 möchte der TSB Flensburg II zurück in die Erfolgsspur finden. Aktuell hat die Mannschaft von Dogan Göndüz einen Punkt Vorsprung auf die Schleswiger. Dieser soll am Samstag ab 14 Uhr ausgebaut werden.

Am Sonntag sind DGF Flensborg und der FC Wiesharde auswärts gefordert. DGF kann am Samstag zunächst die beiden Topspiele beobachten, ehe es am Sonntag bei der SG Langenhorn/Enge-Sande darum gehen wird, sich in der Tabelle einen Platz nach oben zu schieben. Der Gegner belegt derzeit den ersten Abstiegsplatz. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Der FC Wiesharde konnte auch am vergangenen Wochenende wieder punkten und möchte die positive Serie auch am Sonntag beim SV Blau-Weiß Löwenstedt fortsetzen. Mit zwei Punkten Vorsprung gehen die Handewitter in die Partie gegen den Tabellenzwölften. Gespielt wird ab 14.30 Uhr in Löwenstedt. (msc)

Die Heimspiele im Überblick

Samstag, 01.10.2022
13.00 Uhr SG Nordau – TSV Hattstedt1
13.30 Uhr SC Weiche Flensburg 08 – FC Teutonia 05 Ottensen
13.30 Uhr TSV Nordmark Satrup – MTV Tellingstedt
14.00 Uhr FC Tarp-Oeversee – SG Eckernförde/Fleckeby
14.00 Uhr TSV Großsolt-Freienwill – TSV Rot-Weiß Niebüll
16.00 Uhr SV Frisia 03 Risum-Lindholm – TSV Bordesholm

Sonntag, 02.10.2022
12.00 Uhr TuS Collegia Jübek – BSC Brunsbüttel





SV Frisia 03 Risum-Lindholm ohne Bernd Ingwersen und Dennis Peper

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Das Trainerduo Bernd Ingwersen und Dennis Peper hat sich vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm verabschiedet. Zunächst übernimmt Ligamanager Torge Hannemann.

Risum-Lindholm – In unserem Interview zum Saisonstart prophezeite Dennis Peper dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm ein “anstrengendes Jahr“. Er sollte Recht behalten. Erst am siebten Spieltag gelang seiner Mannschaft das erste Saisontor, einen Spieltag später der erste Sieg. Doch wiederum eine Woche später gab es bei Spitzenreiter Heider SV eine 0:9 Klatsche für den SV Frisia.

Hannemann und Lorenz übernehmen

Nun wurde die Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch von Dennis Peper und Bernd Ingwersen beendet und Ligamanager Torge Hannemann hat bis auf weiteres die Aufgaben der Trainer übernommen und wird am Samstag gegen den TSV Bordesholm auch auf der Bank sitzen. An seiner Seite Sönke Lorenz. Ingwersen und Peper teilten ihre Entscheidung am Dienstag den Verantwortlichen mit. 

Peper kam 2021, Ingwersen 2019

Dennis Peper kam zur Saison 2021/22 zum SV Frisia 03 Risum-Lindholm und wurde gleichberechtigter Trainer von Bernd Ingwersen. Zuvor trainierte Peper die B-Jugend vom SC Weiche Flensburg 08. Ingwersen kam zur Saison 2019/20 

Torge Hannemann spielte schon in der Jugend selbst aktiv bei Frisia und später auch im Herrenbereich. Der Trainerposten ist ihm vertraut, so war er bereits an der Seite von Ingwersen und Christian Knies verantwortlich für die Mannschaft, zuvor auch schon als Co-Trainer von Uwe Petersen. (msc)





SG Nordau souverän gegen Schlusslicht Niebüll

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Die SG Nordau hat sich beim TSV Rot-Weiß Niebüll souverän mit 5:0 (3:0) durchgesetzt und die Tabellenführung vor dem punktgleichen TSV Hattstedt verteidigt.

Niebüll – Wenn man als Tabellenführer auf den Tabellenletzten trifft, dann ist es nicht immer eine einfache Situation. Die SG Nordau ließ aber frühzeitig keinen Zweifel dran, dass in Niebüll die Überraschung ausbleiben würde. Schon in der neunten Minute brachte Take Gniosdorz eine Ecke gefährlich in den Strafraum, fand Lukas Hackbarth, der den Ball nicht aufs Tor bringen konnte, aber dafür zu Colin Franz, der das 1:0 perfekt machte. Auch am zweiten Tor war Franz beteiligt, als er Tobias Pause auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte und dieser ins lange Eck abschloss (21.). Noch vor der Pause das 3:0 für die Gäste aus Lindewitt: Take Gniosdorz prüft Torwart Paul Krieg mit einem Freistoß aus 40 Metern, dieser konnte den Ball nur abklatschen lassen und so hatte Torge Lähn leichtes Spiel den Ball ins Tor einzuschieben. 

Colin Franz krönt gute Leistung mit zweitem Tor

Nach der Pause heilt der TSV Rot-Weiß Niebüll weiter gut dagegen und blieb bis zur 76. Minute ohne weiteres Gegentor. Dann aber lief Colin Franz frei auf das Tor von Krieg zu, legte noch mal quer auf den eingewechselten Tjark Wagner ab, der nur noch einschieben musste. Fünf Minuten vor Schluss krönte Colin Franz seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer. Seinen ersten Versuch konnte Paul Krieg zwar parieren, beim Nachschuss war er aber machtlos. Somit holte die SG Nordau einen souveränen 5:0 Erfolg und geht gut gerüstet in das Topspiel gegen Hattstedt.

“Niebüll hat mutig gespielt”

“Niebüll hat mutig gespielt, welches uns immer wieder gute Räume geboten hat. Alles in allem hätten wir noch präsenter und besser spielen können, aber bei dem Ergebnis möchte ich mich nicht beschweren”, sagte ein zufriedener SG-Trainer Marvin Kreutzer nach der Partie. (msc)





FC Wiesharde muss sich mit einer Punkteteiling zufrieden geben

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Torlos haben sich der FC Wisharde und die SG Langenhorn/Enge-Sande in der Verbandsliga Nord getrennt.

Handewitt – Während der FCW in den ersten 45 Minuten sehr viel Ballbesitz hatte, standen die Gäste aus Nordfriesland äußerst tief. Gute Chancen durch Daniel Sekowski, Milan Wuske und Patrick Schneck konnte der FC Wiesharde allerdings nicht zum Führungstreffer nutzen. Langenhorn war vor allem nach Eckbällen gefährlich.

Lauritz Kruse mit der besten Möglichkeit

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Die beste Chance für Wiesharde vergab Lauritz Kruse, der aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf, sodass der nur an den Pfosten ging. Die Gäste hingegen hatten gute Konterchancen, konnten diese aber ebenfalls nicht nutzen. So blieb es nach 90 Minuten beim 0:0.

Lauritz Kruse. Foto: SPEEDPhotos.de

FCW-Coach Thomas Knuth sagte nach dem Spiel: “Wir müssen und können das 0:0 so akzeptieren, wir haben es nach vorne hin leider oftmals zu langsam und ungenau gespielt. Leider konnten wir keine unserer Möglichkeiten nutzen, aber der Gegner hatte auch seine Chancen. Von daher nehmen wir den Punkt mit und schauen mal, wofür er noch gut sein kann.” (tcb)





Cleverer FC Tarp-Oeversee holt Sieg am Schützenhof

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Der FC Tarp-Oeversee hat mit 4:2 (2:1) das Duell gegen den TSB Flensburg II für sich entschieden und bleibt somit an der Spitzengruppe dran.

Flensburg – 165 Zuschauer lockte die Partie zwischen dem TSB Flensburg II und den FC Tarp-Oeversee auf den Flensburger Schützenhof und die sollten nicht enttäuscht werden. Ganze sechs Tore gab es zu bestaunen.

Den ersten Treffer hätte es fast direkt nach Anpfiff gegeben, doch Kristian Ivlev scheiterte im 1 gegen 1 am Tarper-Keeper Oliver Beuth. Zwei weitere Großchancen ließ der TSB in der Anfangsphase liegen. Aber auch der FC Tarp-Oeversee erspielte sich gute Möglichkeiten und die Teams duellierten sich auf Augenhöhe. Den Führungstreffer konnte schlussendlich Houssam Eddine El Kanj in der 20. Minute für die Gastgeber erzielen. “Da hätten wir vielleicht schon höher führen können, aber Tarp ist kaltschnäuzig, routiniert und cleverer als wir”, so TSB-Trainer Dogan Göndüz. So kam die Antwort der Gäste vom FC Tarp-Oeversee zwischen der 34. und 37. Minute mit einem Doppelschlag. Zunächst traf Ferris Potratz mit der Hacke und im Anschluss verwandelte Lars-Ole Puttins einen Freistoß ins obere Eck – unhaltbar für TSB-Keeper Paul Stössel. “Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und den TSB unter Druck gesetzt”, zeigte sich FC-Trainer Sandro Holland zufrieden mit der Vorstellung seiner Elf, die fast noch das 3:1 vor der Pause nachgelegt hätte. Der TSB schwächte sich hingegen selbst, indem Robin Omogege mit Gelb-Rot vom Platz musste (41.). “Eigentlich hat er ein gutes Spiel gemacht, war aber zu ungestüm und ist völlig zu Recht vom Platz gestellt worden”, so Göndüz, der mit einem Mann weniger in die zweiten Hälfte gehen musste.

Lars-Ole Puttins macht den Unterschied aus

Nach dem Seitenwechsel ließ Kristian Ivlev die Fans jubeln, als ihm direkt der Ausgleich gelingen sollte (47.). Vorausgegangen war ein Fehler im Aufbauspiel und ein Tempogegenstoß der Flensburger. Der FC Tarp-Oeversee ließ sich aber von dem missglückten Start in die zweiten 45 Minuten nicht beeindrucken und spielte druckvoll weiter. Ebenso erarbeitete sich der TSB Flensburg II durch Janos Holtze weitere Top-Chancen. “Hätten wir das 3:2 gemacht, hätten wir mit zehn Mann hinten zumauern können und so das Ding vielleicht auch mal schmutzig nach Hause bringen. So war es aber einmal mehr Lars-Ole Puttins, der den Unterschied ausmachte und sich ein Extra-Lob des Trainers verdiente, wie auch das Schiedsrichtergespann: „Das Beste, das wir in dieser Saison bisher hatten.“ In der 70. Minute wiederholte Puttins seinen ersten Treffer und verwandelte einen weiteren Freistoß oben links in den Winkel. Sieben Minuten vor Schluss machte sich die fehlende Erfahrung auf Seiten des TSB noch einmal bemerkbar, als El Kanj sich durch eine Tätlichkeit eine klare Rote Karte einhandelte. “Eine völlig dumme Aktion”, ärgerte sich Dogan Göndüz, denn “das spielte uns sehr in die Karten”, sagte Sandro Holland, der in der 91. Minute noch das 4:2 durch den eingewechselten Finn Hansen bejubeln durfte.

“Wir waren ein bisschen cleverer”

“Schlussendlich haben wir verdient gewonnen, muss man ehrlich sagen. Von der ersten bis zur 90 Minuten haben wir das richtig gut gemacht. Wenn wir gut spielen, sieht man das ein solches Ergebnis möglich ist. Und wenn wir einen sehr guten Tag haben, dann können wir sogar viele Mannschaften dominieren. Wir waren ein bisschen cleverer als der TSB. Aber es ist eine junge Mannschaft und Dogan und Sandi machen das richtig gut.” 
Auch Dogan Göndüz gratulierte fair: “Glückwunsch an meinen guten Kumpel Sandro. Wir müssen uns noch dran gewöhnen, das ist noch ziemlich neu für uns”, sagte der enttäuschte TSB-Coach in Hinblick darauf, dass er mit seiner Mannschaft in der Aufstiegssaison nur drei Niederlagen verkraften musste. 

“Kein Vorwurf an meine Mannschaft”

“Es hat nicht der bessere gewonnen, aber der clevere”, meint Göndüz. “Wir haben wieder Lehrgeld bezahlt, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben mir zweieinhalb Jahre lang nonstop ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Woche für Woche haben sie geliefert. Ich bin nicht böse auf meine Mannschaft, weil die Leidenschaft und der Kampf da ist. Aber leider treffen wir im Moment oft die falschen Entscheidungen, die zu Gegentoren führen.” (msc)





Standardtor beschert SC Weiche Flensburg 08 die nächste Niederlage

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Inter Türkspor Kiel hat beim SC Weiche Flensburg 08 einen 1:0 (1:0) Sieg eingefahren und bringt damit die Flensburger in Bedrängnis.

Flensburg – Erst sorgte ein Standard durch Grady Zinkondo zum Torerfolg für Inter Türkspor Kiel, eine Minute später war Zinkondo nach unsportlichen Verhalten nur noch Zuschauer. Dennoch reichte dieser eine Treffer zum Sieg beim SC Weiche Flensburg 08. 

Wulff-Elf bleibt die Belohnung verwehrt

“Das passiert leider zu oft”, ärgerte sich Weiche-Coach Tim Wulff, der selbst von Anfang an mit auf dem Platz stand, über das spielentscheidende Standardtor in der 21. Minute. Dennoch waren seine Jungs eigentlich ganz gut im Spiel und die Möglichkeiten zum Ausgleich waren da. “Wir spielen dann aber auch zu kompliziert und verlieren auf den Außen zu schnell den Ball wieder oder treffen die falschen Entscheidungen.” So konnten sich die Flensburger nicht mehr mit einem Tor belohnen, dass speziell in der ersten Hälfte verdient gewesen wäre. Im zweiten Durchgang agierten die Flensburger dann zu Ideenlos und mussten am Ende nochmal zittern, als sich Jonas Kabus kurz vor Schluss noch eine rote Karte für seine Notbremse abholte. 

Weiche nähert sich der Abstiegszone

Inter Türkspor Kiel klettert nach einem weiteren Sieg über eine Flensburger Mannschaft in der Tabelle hoch auf Rang sieben. Der SC Weiche Flensburg 08 hingegen nähert sich der Abstiegszone und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf Grün-Weiß Siebenbäumen. (msc)





IF Stjernen Flensborg II – FC Sörup-Sterup (25.09.2022)

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Kreisliga Nord
Sonntag, 25.09.2022 / Flensburg
IF Stjernen Flensborg II – FC Sörup-Sterup
Ergebnis: 1:0
(0:0) 

Fotos: TNS Sports




SV Frisia 03 Risum-Lindholm kommt beim Tabellenführer unter die Räder

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Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist beim Heider SV komplett unter die Räder geraten und verlor mit 0:9 (0:6).

Heide – In der letzten Woche durfte der SV Frisia 03 Risum-Lindholm noch den ersten Saisonsieg bejubeln, an diesem Wochenende musste die Elf von Dennis Peper und Bernd Ingwersen aber beim Heider SV, dem Spitzenreiter der Liga antreten, der sich scheinbar auf besten Wege zurück in die Regionalliga Nord befindet. Das bekamen auch die Gäste aus Nordfriesland, bei denen u.a. Karli Melfsen fehlte, zu spüren. 

Christiansen nicht zu beneiden

Eine Viertelstunde konnte sich der Außenseiter gegen den Topfavoriten behaupten, dann aber kam der Heider SV aus dem Toreschießen gar nicht mehr heraus. Zwischen der 16. und 45. Minute klingelte es ganze sechs Mal im Kasten von Lars Christiansen, der an diesem Nachmittag um seinen Job nicht zu beneiden war. 

Schmalfeld sieht Rot

Im zweiten Durchgang lief es dann besser für die Gäste, die zwar in der 56. und 57. Minute einen erneuten Doppelschlag zu verkraften hatten, ansonsten aber bis zur Schlussphase ein noch größeres Debakel in Form eines zweistelligen Ergebnisses verhindern konnten, sich aber noch eine unnötige rote Karte fünf Minuten vor Schluss einhandelten. So wird Jannik Schmalfeld am Samstag gegen den TSV Bordesholm fehlen. (msc)





IF Stjernen verschläft auch gegen den OTSV die Anfangsphase

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Der Osterrönfelder TSV hat auch bei IF Stjernen Flensborg seine beeindruckende Serie fortgesetzt und ist seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen. In Flensburg holte der OTSV einen souveränen 4:1 (3:0) Erfolg.

Flensburg – Nur eine gute Halbzeit reicht nicht aus, um in der Landesliga Schleswig zu bestehen. Schon gar nicht, um aktuell gegen den Osterrönfelder TSV Punkte zu holen, denn der ist nun seit sechs Spieltagen ohne Niederlage und steht mit 14 Punkten auf Platz vier der Landesliga Schleswig. Erschreckend: “Das war heute schon viel besser als in der letzten Woche”, erklärte Stjernen-Coach Lars Meyer nach der deutlichen 1:4 Pleite.

Erneuter Fehlstart in die Partie

Rückblick: Vor einer Woche beim TSV Friedrichsberg-Busdorf lag der SdU-Vertreter bereits nach neun Minuten mit 0:3 zurück. Im Heimspiel gegen den OTSV benötigte es dazu immerhin ganze 31 Minuten. Der Katastrophen-Start aber blieb: Schon in der 4. Minute konnte Mattes Hardt die Gäste in Führung schießen. Ein langer Ball von Max-Niklas Lipka aus der eigenen Hälfte erreichte Hardt, der sich einmal drehte und sich gegen drei Abwehrspieler und Torwart Nommensen durchsetzen konnte. Felix Struck baute die Führung in der 16. Minute mit einem schönen Schuss aus spitzen Winkel auf 2:0 aus. Ein Traumtor dann in der 31. Minute: Mattes Hardt zauberte einen Freistoß über die Mauer hinweg in den linken Winkel, unhaltbar für Rico Nommensen.

IF Stjernen mit guter Moral in der zweiten Hälfte

Nach der Pause gingen es die Gäste vom OTSV etwas ruhiger an, während die Heimmannschaft darauf bedacht war nicht auch vor heimischen Publikum unterzugehen. Und so erspielte sich die Mannschaft von Lars Meyer und Marco Jannsen zahlreiche gute Möglichkeiten zum Anschluss. Dabei blieb Denny Pawlowski allerdings genauso glücklos wie Max Waskow im ersten Durchgang. IF Stjernen zeigte sich nun aber kämpferisch stark, ging in die Zweikämpfe und wollte den 70 Zuschauern im Engelsby-Centret immerhin noch einen Treffer schenken. Dies gelang dann dem eingewechselten Ron Hansen, der nach Vorarbeit von Leo Kratz und Pascal Hylla einfach mal abzog. Trotz des weiteren Gegentreffers in der Nachspielzeit durch Thore Bannow blieb der gute Eindruck der letzten 45 Minuten hängen. Das Spiel aber war bereits in der ersten halben Stunde verloren.

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IF Stjernen Flensborg – Osterrönfelder TSV (24.09.2022)

Nicht leichter wird es am kommenden Samstag, wenn IF Stjernen Flensborg beim TuS Rotenhof zu Gast sein wird. Die Rendsburger holten am Samstag beim BSC Brunsbüttel einen klaren 4:0 Sieg und belegen den dritten Tabellenplatz. Allerdings: Im letzten Spiel gegeneinander gingen die Flensburger als Sieger vom Platz und feierten damit den Klassenerhalt. (msc)