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SV Frisia 03 muss bis zum Schluss um die Klasse zittern

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Das hat man sich beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm anders vorgestellt: Das Rückspiel beim FC Dornbreite Lübeck ging klar mit 2:6 (0:4) verloren. Den sicheren Klassenerhalt buchte nicht das Team von Dennis Peper und Bernd Ingwersen, sondern die Lübecker.

Lübeck – Beflügelt von den letzten Spielen und dem Sieg im Hinspiel am Sonntag sollte am Feiertag das Ticket zum sicheren Verbleib in der Flens-Oberliga gelöst werden, doch schon früh sollte sich zeigen, dass dieses Unterfangen nicht ganz einfach werden würde. Das Spiel war noch keine 120 Sekunden alt, als Luca Maurice Lübcke nach einem starken Angriff über die rechte Seite im Strafraum frei zum Abschluss kam und die die Gastgeber mit dem ersten Angriff in Führung brachte.
In der 23. Minute konnte Lukas Alexander Görlitz nach einer Ecke auf 2:0 erhöhen. Zehn Minuten später konnte Christian Peters nach einer Flanke in den Strafraum mit dem Kopf das 3:0 für den FC Dornbreite erzielen. Als in der 41. Minute Peters auch noch Lars Christiansen im Eins gegen Eins zum 4:0 Pausenstand überlupfen konnte, war die Partie frühzeitig entschieden.

Frisia kassiert sechs Gegentreffer

Zwar war Yago Heider in der 58. Minute nach einem Abpraller von Torwart Alexander Ciesler zur Stelle und konnte auf 1:4 verkürzen, der Abstand zu diesem Zeitpunkt war aber bereits zu hoch. Zu wenig wurde miteinander kommuniziert und die Körpersprache ließ nicht erkennen, dass sich das Blatt noch wenden könnte. Nur vier Minuten nach dem 17. Saisontreffer von Heider, klingelte es erneut im Kasten von Christiansen. Es war der dritte Treffer von Christian Peters in dieser Partie. 
Aber es sollten noch zwei weitere Treffer folgen. Zunächst verkürzte Morten Hoefer (70.) noch auf 2:5, ehe Görlitz in der 75. Minute das 6:2 für den FC Dornbreite Lübeck schoss.

Zittern um den Klassenerhalt

Die Lübecker liegen mit 26 Punkten nun sicher auf Platz drei hinter dem SC Weiche Flensburg 08 II. Für Frisia geht das Bangen um den sicheren Klassenerhalt weiter, denn neben den TSV Altenholz, Eutin 08 und dem TSV Altenholz könnte es noch einen vierten Absteiger geben, sofern der SV Todesfelde den Aufstieg in die Regionalliga nicht schaffen sollte. Die Relegationsspiele finden am Sonntag und am 5. Juni statt. 

Sieg gegen Eutin 08 ist Pflicht

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat aber noch einen zweiten Matchball und kann in der Tabelle noch am SV Preußen 09 Reinfeld vorbeiziehen und sich auf Platz fünf retten. Dazu muss allerdings am Sonntag bei Absteiger Eutin 08 ein Sieg her. Liga-Manager Torge Hannemann ist sich sicher, dass gegen Eutin 08 die benötigten Punkte geholt werden: “Wir werden es schaffen. Punkt.” (msc)





Dennis Emken zurück an alter Wirkungsstätte

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Mit dem Husumer SV feierte Dennis Emken am vergangenen Wochenende die Meisterschaft in der Landesliga Schleswig. Im Sommer kehrt er ins Flensburger Stadion zurück und schließt sich dem SC Weiche Flensburg 08 an.

Flensburg – Erinnerungen wurden wach, als Torhüter Dennis Emken zum Fototermin zurück auf dem Rasen im Mürwiker Stadion stand. Schon als Jugendlicher war der heute 30-jährige bei Flensburg 08 aktiv. 2009 wechselte er in die U17 von Holstein Kiel und spielte dort auch im Herrenbereich für die zweite Mannschaft. 2013 kehrte er zunächst zum ETSV Weiche nach Flensburg zurück, ehe er zwei Jahre später sein Comeback zwischen den Pfosten bei Flensburg 08 feierte. Bis zur Fusion blieb Emken an Bord und ging dann zum Husumer SV. Nun hat ihm Tim Wulff, Spieler-Trainer vom SC Weiche Flensburg 08 II, zurück an alte Wirkungsstätte geholt.

“Mit seiner Erfahrung wird er den jungen Torhütern helfen können”

“Dennis ist ein alter Weggefährte von mir, mit dem ich schon an die 12 Jahre befreundet bin”, erklärt Wulff, dass er Emken schon in den vergangenen Jahren gerne zurück nach Flensburg geholt hätte. “Dieses Jahr hat es endlich geklappt”, freut er sich. Emken wird sich beim Oberliga-Team um die Torhüter kümmern. “Er wird bei uns als Torwarttrainer arbeiten und in der Jugend als Torwart-Koordinator”, erläutert Tim Wulff, der am Dienstag mit seiner Mannschaft durch einen 3:2 Erfolg beim SV Preußen 09 Reinfeld, bei dem er auch selbst ein Tor erzielte, den zweiten Tabellenplatz perfekt machte. Mit 29 Punkten sind sie nicht mehr von diesem Platz der Oberliga-Abstiegsrunde zu verdrängen.

Ein Backup im Notfall

“Mit seiner Erfahrung wird er den jungen Torhütern helfen können, damit sie ein optimales Training bekommen können”, freut sich Tim Wulff über den erfolgreichen Transfer. “Und im Notfall wäre er als Backup da”, fügt er schmunzelnd hinzu, falls mal Not am Mann sein sollte. (msc) 





Jannik Drews: Der Kampfgeist und absolute Wille macht eine Menge aus

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Im “nospa Spieltags Talk” spricht Jannik Drews vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm über das Saisonfinale mit dem Kampf um den Klassenerhalt und Veränderungen bei Frisia seit seiner Rückkehr.


Gegen Dornbreite Lübeck konntet ihr am Sonntag wichtige Punkte holen? Welcher Schlüssel führte deiner Meinung nach zum Erfolg?

Tatsächlich waren das wichtige Punkte und trotzdem ist man leider noch nicht durch.
Ich denke, dafür ausschlaggebend war, dass wir aus vier ungeschlagenen Spielen mit einer breiten Brust auftreten und somit die positive Stimmung mit ins vergangene Spiel nehmen konnten.
Aber auch den Willen, dass nötige Tor zu machen, kann man uns aktuell nicht absprechen.

Am Donnerstag kommt es direkt zum Rückspiel in Lübeck. Mit einem Sieg könntet ihr den Klassenerhalt noch vor dem letzten Spiel perfekt machen.

Ja, das wäre natürlich schön, an sich bräuchte man nichts verändern, auch wenn unser stabiler Defensivmann Marvin Bruhn nach seiner schweren Verletzung vom Spielfeldrand zuschauen muss. Nichtsdestotrotz müssen wir mit der gleichen Euphorie, wie in den letzten Spielen nach Lübeck fahren.

“Meinetwegen könnten wir jeden zweiten Tag spielen”

Es ist die zweiter Fahrt nach Lübeck innerhalb von einer Woche. Ihr absolviert ein straffes Programm. Wie sieht es mit euren Kraftreserven für den Endspurt aus?

So langsam merkt man die Belastung, vor allem für einen Spieler wie mich, der oft mit kleinen Verletzungen zu kämpfen hat. Es ist eine ungewohnte Situation, aber durch die positive Form verliert man nicht die Lust und meinetwegen könnten wir jeden zweiten Tag spielen. Dennoch ist nicht zu vergessen, dass Corona auch jetzt noch Spuren bei uns hinterlässt und wir immer wieder mit Verlusten rechnen müssen, wie schon die ganze Saison.

Jannik Drews ist ein sicherer Elfmeterschütze. Foto: TNS Sports
Jannik Drews ist ein sicherer Elfmeterschütze. Foto: TNS Sports

Fast hättet ihr den Sprung in die Aufstiegsrunde geschafft. Was glaubst du ist der Grund, dass ihr euch in der Abstiegsrunde zuerst so schwer getan habt und noch zittern müsst?

Ich denke, die Enttäuschung war bei vielen sehr groß, das muss man erst mal wegstecken können, besonders bei den jungen Spielern. Auch zu dem Zeitpunkt hatten wir teilweise vier bis fünf Ausfälle durch Corona. Zudem hatten wir immer noch Probleme unsere richtige Spielweise zu finden.

Mit Yago Heider zusammen bist du derzeit der Erfolgsgarant, du auch als eiskalter Elfmeterschütze. Wie ist das Zusammenspiel?

Ja, Yago hat eine unglaubliche Form und ist sehr lernwillig. Seine Spielweise erinnert mich sehr an meine, als ich in dem Alter war. Vielleicht fällt es mir daher auch leichter, ihm mal ein oder zwei Tore aufzulegen. Auch neben dem Platz schätzen wir uns sehr und verstehen uns super.
Aktuell sieht es wieder ganz gut aus mit meiner Elfmeterquote, auch zu Flensburgern Zeiten durfte ich zumindest in den Testspielen immer vom Elfmeterpunkt ran.

“Beim SV Frisia hat sich eine Menge getan”

Nach vielen Jahren bei Weiche bist du vor zwei Jahren zurück zum SV Frisia gekommen. Wie war die Rückkehr für dich und hat sich in der Zwischenzeit vieles hier verändert?

Jannik Drews ist aktuell ein Erfolgsgarant für den SV Frisia 03. Foto: TNS Sports

Es war eine schöne Zeit bei Weiche, ich habe tolle Leute kennengelernt und besonders das Jahr aus Regionalligameisterschaft, Landespokalsieger und Hallenmasters werde ich nie vergessen. Aufgrund von vielen Verletzungen und dem großen Aufwand, habe ich mich dann entschieden wieder zurückzukommen.
Beim SV Frisia hatte sich auf jeden Fall eine Menge getan, aufgrund der Oberligaangehörigkeit waren es dann eher Spieler, die nicht aus dem Dorf kamen, als noch vor meinem Wechsel nach Flensburg. Der gleiche Kampfgeist und Spaß stand aber dennoch immer im Vordergrund. Ich selber war aber bisher noch nicht so in der Form, wie ich es mir selber vorgestellt habe, auch die wiederholten Verletzungen spielten da eine Rolle.

Was zeichnet Frisia aus und was können andere Vereins von euch lernen?

Der Kampfgeist und absolute Wille macht beim SV Frisia 03 eine Menge aus. Der Zusammenhalt im ganzen Verein ist unbeschreiblich. Auf und neben dem Platz passiert was und das stimmt mich für die Zukunft sehr positiv. Jeder neue Spieler wird wie ein Familienmitglied aufgenommen, das ist auch nicht immer selbstverständlich.





IF Stjernen Flensborg II – TSB Flensburg II (Förde-Schlei-Pokal Finale, 24.05.2022)

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Förde-Schlei-Pokal Finale
Dienstag, 24.05.2022 / Flensburg
IF Stjernen Flensborg II – TSB Flensburg II
Ergebnis: 1:3
nV (0:0) 

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Fotos: TNS Sports

In der Verlängerung: TSB Flensburg erkämpft sich gegen IF Stjernen II den Förde-Schlei-Pokal

In der Verlängerung: TSB Flensburg erkämpft sich gegen IF Stjernen II den Förde-Schlei-Pokal

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Die zweite Mannschaft vom TSB Flensburg hat nach dem Gewinn der Kreisligameisterschaft auch noch den Förde-Schlei-Pokal gewonnen. Im Endspiel siegte die Elf von Dogan Göndüz nach Verlängerung mit 3:1 gegen IF Stjernen Flensborg II.

Flensburg – Als es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging, war IF Stjernen Coach Andreas Hybsz bereits hochzufrieden. Seine Mannschaft lieferte dem favorisierten TSB Flensburg II einen harten Kampf und war zu Beginn nicht nur auf Augenhöhe, sondern vielleicht sogar die bessere Mannschaft. Nach gut 20 Minuten aber fanden die Gäste immer besser ins Spiel und drückten zum Ende der ersten 45 Minuten auf die Führung. Stjernens Torwart Finn Pirrwitz rettete aber das 0:0 in die Pause. 
Aber nicht nur das Spiel begeisterte Hybsz, sondern auch die eindrucksvolle Kulisse im Engelsby-Centret. An die 200 Zuschauer fanden den Weg an die Brahmsstraße. So wurde der frischgebackene Meister der Kreisklasse A nicht nur von der eigenen Fußballabteilung lautstark nach vorne gepeitscht, sondern auch von den Handballern des Vereins, die mit Trommeln für richtig gute Pokalstimmung sorgten. Und auch die Gäste hatten Fans und Trommel mit im Gepäck.

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IF Stjernen Flensborg II – TSB Flensburg II (Förde-Schlei-Pokal Finale, 24.05.2022)

Liebmann lässt das Engelsby-Centret jubeln

Kurz nach der Pause gab es allerdings den ersten Dämpfer: Ausgehend von einem Freistoß konnte Julian-Sascha von Weyhe den Ball überraschend ins Tor befördern. Die Gastgeber aber hielten weiter dagegen, putschten sich gegenseitig und wurden von den Fans weiterhin lautstark unterstützt. Als in der 78. Minute Oliver Liebmann der Treffer zum Ausgleich gelang, explodierte das Engelsby-Centret und bedachte den Torschützen mit Sprechchören. Nach umkämpften 90 Minuten ging es in die Verlängerung. 

Sandi Duratociv bringt die Entscheidung 

Hier hatte dann der TSB Flensburg den längeren Atem. Sandi Duratovic spielte in der 105. Minute seine ganze Klasse aus und traf in den rechten Winkel. Als in der Schlussminute Erik Blossei auch noch das Tor zum 3:1 gelang, jubelte der TSB Flensburg und selbst Torhüter Paul Stössel rannte zum Jubeln quer über den Platz zu seiner Mannschaft. Mit der Meisterschaft und dem Pokalsieg feiert der TSB Flensburg II die perfekte Saison. (msc)





TSV Nordmark Satrup – TuS Collegia Jübek (21.05.2022)

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Landesliga Schleswig
Samstag, 21.05.2022 / Satrup
TSV Nordmark Satrup – TuS Collegia Jübek
Ergebnis: 5:2
(4:2) 

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Fotos: TNS Sports

TSV Nordmark Satrup zum Abschluss mit Derby-Sieg gegen TuS Collegia Jübek

TSV Nordmark Satrup zum Abschluss mit Derby-Sieg gegen TuS Collegia Jübek

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Zum Saisonabschluss ein Derby: TuS Collegia Jübek spielte am Samstag beim TSV Nordmark Satrup. Trainer Guido Gehrke, der nach zehn Jahren den TuS abgeben wird, fehlte ausgerechnet bei seinem letzten Spiel coronabedingt. 

Satrup – Das letzte Heimspiel sollte etwas ganz besonderes werden: Der TSV Nordmark Satrup verabschiedete im Derby gegen TuS Collegia Jübek mit Leve Thomsen (seit 2014 beim TSV) und Danny Goos (seit 2017 beim TSV) zwei verdiente Spieler. Als sie zum Ende der zweiten Hälfte jeweils ausgewechselt wurden, standen ihre Mitspieler Spalier und würdigten ihre Verdienste. Goos krönte seinen Abschied sogar noch mit einem Tor.

Sechs Tore in der ersten Halbzeit

Und davon gab es reichlich: Zunächst brachten Ken Dikun (14.) und Christian Reimer (19.) den TSV Nordmark Satrup mit 2:0 in Führung. In Abwesenheit von Trainer Guido Gehrke, der von Melf Jürgensen vertreten wurde, gelang Patrick Seel in der 23. Minute der schnelle Anschlusstreffer zum Abschied. Doch Satrup war zum Saisonfinale in Torlaune. Erneut Ken Dikun schoss zwei Minuten später das 3:1, ehe Danny Goos bei seiner Abschiedsvorstellung (wechselt zum Ausklang seiner Karriere zur FSG Ostseeküste) noch selbst ein Tor gegen Jübeks jungen Keeper Domenik Nitsche gelang. Damit aber nicht genug: Routinier Alexander Zeh traf fünf Minuten vor der Pause noch zum 2:4 aus Jübeker Sicht und überwand Lukas Pakebusch, der erstmals gegen seinen Ex-Verein im Tor stand.

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TSV Nordmark Satrup – TuS Collegia Jübek (21.05.2022)

Deutlich ruhiger verlief die zweite Hälfte. In der 51. Minute schraubte Timo Andresen den Spielstand noch auf 5:2 für den TSV Nordmark Satrup hoch. Nachdem Thomsen und Goos ihren Abschied hatten, gab es noch einen Elfmeter in der Nachspielzeit für den TSV Nordmark Satrup. Diesen schoss Arne Ingwersen allerdings über das gegnerische Tor hinweg in den Satruper Himmel.

Neuer Angriff in der nächsten Saison

Der TSV Nordmark Satrup kommt mit dem Sieg noch auf 50 Punkte und wird als Vizemeister in der kommenden Saison einen neuen Angriff auf die Oberliga starten. TuS Collegia Jübek hält mit 20 Punkten auf Rang neun die Klasse. (msc)





SG Nordau geht beim FC Tarp-Oeversee baden

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Die Luft bei der SG Nordau war raus. Am letzten Spieltag der Verbandsliga Nord verloren die Lindewitter mit 0:4 beim FC Tarp-Oeversee.

Oeversee – Im Derby zwischen dem FC Tarp-Oeversee und der SG Nordau ging es zwar nichts, da Nordau die Vizemeisterschaft und der FC den dritten Tabellenplatz sicher hatten, dennoch wollten beide Mannschaften möglichst mit einem Sieg die Saison zu Ende bringen. Für die SG Nordau ging dieses Vorhaben gründlich in die Hose. Mit 0:4 verlor die Elf von Marvin Kreutzer in Oeversee. “Das war leider eines unser schlechtesten Saisonspiele”, sagte Trainer Kreutzer nach dem Spiel. “Uns war bekannt, wie Tarp Fußball spielt und dennoch haben wir es nicht geschafft die Tore zu verhindern.” Zumindest in den ersten 45 Minuten nicht, denn die zweite Halbzeit blieb torlos.

Spiel zur Halbzeit bereits entschieden

Schon in der 11. Minute setzte sich Tom Erichsen im Sprintduell durch und traf zur 1:0 Führung. Nur 120 Sekunden später musste Jan Asmussen im SG-Tor erneut hinter sich fassen, als er im 1:1 gegen Jannik Berndt den kürzeren zog. 
In der 26. Minute führt ein verunglückter Rückpass von Marvin Gefke auf Asmussen zum Gegentreffer, denn er passte den Ball perfekt in den Lauf von Tom Erichsen, der auf 3:0 erhöhte. Da Gefke bei seiner missglückten Aktion eher in den Boden trat, als den Ball spielte, musste er anschließend auch noch verletzt den Platz verlassen.
In der 35. Minute machte Sven Hansen dann alles klar für den FC Tarp-Oeversee. Aus zweiter Reihe traf er ins lange Eck zum 4:0 Endstand für die Mannschaft von Sandro Holland. So konnte die Saison in Tarp mit einem Heimsieg beendet werden. 

SG Nordau hat das Pokalfinale noch vor sich

Die SG Nordau hat allerdings noch eine Gelegenheit sich besser zu verabschieden. Am Dienstag, 31. Mai, spielen die Lindewitter das Finale im Kreispokal vor heimischer Kulisse. Der Gegner wird heute Abend im Spiel zwischen Landesligist TSV Kropp und Titelverteidiger TSB Flensburg ermittelt. Beginn ist um 19 Uhr in Kropp. (msc)





FC Wiesharde und TSV Großsolt-Freienwill siegen zum Abschluss

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Der FC Wiesharde und der TSV Großsolt-Freienwill verabschieden sich mit Heimspiel-Erfolgen in die Sommerpause. 

Handewitt/Großsolt – Der FC Wiesharde hat seine unglaubliche Spielzeit 2021/22 mit dem zehnten Saisonsieg beendet. Die Handewitter kommen durch den 2:1 Sieg gegen den TSV Rot-Weiß Niebüll  somit auf 34 Punkte und auf einen grandiosen vierten Platz. “Man hat von Beginn an gemerkt, dass die Luft ein bisschen raus war auf beiden Seiten”, sagte FCW-Coach Thomas Knuth, der auch in der nächsten Saison die Handewitter weiter trainieren wird, zum Spiel. Zunächst ging seine Mannschaft nach 25 Minuten durch Mika Werner in Führung. Kurz vor der Pause konnte Benne Rickertsen für den TSV ausgleichen.

Jannik Gall mit dem Siegtreffer

Der Siegtreffer für den FC Wiesharde fiel erst in der 75. Minute, als Jannik Gall zum 2:1 traf. “In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann etwas gesteigert und hatten auch schon vor dem 2:1 gute Chancen in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite hatte Niebüll aber auch die ein oder andere Möglichkeit. Der Sieg ist sicher nicht ganz unverdient, wir hätten uns aber auch nicht beschweren dürfen, wenn Niebüll noch mal ausgeglichen hätte”, so das ehrliche Fazit vom Handewitter-Erfolgstrainer. 

Toller Saisonabschluss beim TSV Großsolt-Freienwill

Auch der TSV Großsolt-Freienwill konnte die Saison mit einem Sieg beenden. Ein klares 5:2 stand am Ende gegen Absteiger SG Oldensburg-Witzwort zu Buche. Für die lange Zeit ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft von Trainer Mario Albrozeit reicht es in der Endabrechnung für Platz sieben und 22 Punkte. Damit liegt man mit 12 Punkten Vorsprung dann doch deutlich vor dem ersten Absteiger. “Wir wollten die Saison gut beenden und auch den Spielern die uns verlassen oder aufhören einen vernünftigen Abschluss bereiten”, erzählt Albrozeit. 

Spiel zur Pause bereits entschieden

Dies gelang souverän. Zur Halbzeit führten die Gastgeber bereits mit 4:0. Das 1:0  in der 11. Minute durch Mirco Jess, war eine Kombination über Außen, eingeleitet durch Noah Pirk. Dieser passte auf Rösner und dieser legte quer auf Jess, der nur noch einschieben musste. Elf Minuten später umkurvte Rösner Gästekeeper Pascal Hansen und erhöhte auf 2:0. Das 3:0 köpfte Arne Schmolling (30.) nach einer Flanke von Noah Pirk ins gegnerische Tor. Vor der Pause gab es dann in der 32. Minute noch das 4:0. Hier wurde Björn Pagenkopf auf die Reise geschickt und überlupfte Hansen im Tor. 
Nach einem Ballverlust erzielte Björn Suckow zwar noch das 1:4 in der 38. Minute, die  zweiten 45 Minuten waren aber dennoch nur noch eine Zugabe, denn das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Erst recht, als in der 51. Minute die Gäste noch einen Elfmeter verursachten, den Steffen Johannsen verwandelte.

Pascal Carstensen hält zwei Elfmeter

Ergebniskosmetik betrieben die Gäste noch durch das 2:5 von Nico Samow in der 68. Minute. Er traf nach einer Ecke. 
Kurz vor Schluss durfte sich Pascal Carstensen im Tor des TSV noch auszeichnen. Den Gästen wurde ein fragwürdiger Elfmeter zugesprochen, den er parieren konnte. Schiedsrichter Lukas Bahnsen ließ den Strafstoß allerdings wiederholen, doch auch die zweite Chance konnten die Gäste nicht nutzen und scheiterten erneut an Carstensen. 

“Ein verdienter Sieg zum Abschluss”, urteilte Mario Albrozeit, der sich nun auf eine weitere Verbandsliga-Saison 2022/23 freuen darf. (msc)





Moritz Christiansen kehrt zum SC Weiche Flensburg 08 zurück

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Nach Mads Momme Sowada kommt auch Moritz Christiansen von der SG Nordau zu Oberligist SC Weiche Flensburg 08.

Flensburg – 2020 war Moritz Christiansen einer von fünf Neuzugängen bei der SG Nordau. Damals kam er von der U21 des SC Weiche  Flensburg 08. Jetzt kehrt der vielseitig einsetzbare Spieler ins Flensburger Stadion zurück und will sich in der Oberliga beweisen. 

“Henning Natusch hatte mir geschrieben und mitgeteilt, dass Tim Wulff und der Verein Interesse haben”, berichtet der 21-jährige. “Nach ein, zwei Gesprächen war für mich dann klar den Schritt Oberliga zu wagen. Dies war auf keinen Fall eine Entscheidung gegen Nordau, sondern für Weiche und für den Oberliga-Fußball”, erklärt Christiansen. “Die Zeit bei Nordau war super, ich hab viele Leute kennengelernt. Leider ist es im Fußball so, dass Spieler kommen und gehen.”

“Er hat das Potential für mehr”

Trainer Tim Wulff ist gespannt auf die Entwicklung des talentierten Spielers bei Weiche 08. “Ich habe viel von ihm gehört und bei Nordau auch spielen sehen”, fiel ihm dort direkt sein gutes Stellungsspiel auf. “Er hat das Potential für mehr”, will der Trainer ihn zunächst in eine körperlich gute Verfassung bekommen, “damit er uns richtig gut weiterhelfen kann, sei es als Innenverteidiger oder auf der Sechs.  Wir werden unser Bestes geben, ihn möglichst fit zu machen und auf Schleswig-Holstein Liga Niveau zu kriegen.”

Den Ehrgeiz hat Moritz Christiansen allemal: “Ich denke, auch wenn wir eine junge Mannschaft werden, dass wir im Mittelfeld mitspielen können und auf jeden Fall die Klasse halten werden. Es wird nicht einfach, aber mit Tim Wulff haben wir einen guten Trainer, der voran geht. Ich weiß was ich kann und will das unbedingt auf den Platz bringen.” So freut er sich auf ein weiteres Kapitel bei “08”, dem Verein, für den er schon in der Jugend, damals noch in Gelb/Blau, spielte. “Die Oberliga ist auf jeden Fall eine Herausforderung, die ich aber gerne annehme.”

“Man muss schon kicken können”

Wenn die neue Saison startet, hofft Christiansen auf viel Spielzeit und ist davon auch überzeugt, diese zu bekommen: “Man muss schauen wie es kommt, denn in der Oberliga spielt man nicht einfach so, da muss man schon kicken können.” (msc)