DGF Flensborg hat beim Barkelsbyer SV am Ende einen klaren 4:2-Auswärtssieg gefeiert. Dafür mussten die Flensburger aber erst einmal mit 0:2 in Rückstand geraten.
Barkelsby – „Es war ein klassisches Barkelsby-Auswärtsspiel“, schmunzelte DGF-Trainer André Flieder. So passte es, dass kein Torwart zur Verfügung stand und Kilian Witt zwischen die Pfosten musste. In der Vergangenheit musste auch schon Flieder selbst aus Stuttgart nach Barkelsby anreisen, um für 45 Minuten im Tor zu stehen – oder Torwart Lasse Sievers sorgte als Feldspieler für eine Torvorlage.
BSV liegt zur Pause 2:0 vorn
Das Spiel selbst war dann schwere Kost. „Ich glaube, Barkelsby weiß bis heute nicht, wie sie zur Halbzeitpause 2:0 führen konnten“, konnten die Gastgeber nicht unbedingt mit ihrer ersten Garnitur antreten. „Und von den drei Guten, die etwas Power hatten, musste der Kapitän dann auch noch raus. Das spielte uns natürlich in die Karten“, erzählt André Flieder. Für Mathis Ehrens kam in der 27. Minute Kian Krüger ins Spiel. Kurz vor der Pause gelang dem BSV dann ein Doppelschlag: Fabian Di Rosa (41.) und Hannes Stöterau (43.) brachten die Gastgeber mit 2:0 in Führung. „Das war ein Spiel, in dem du niemals in Rückstand geraten darfst“, ärgerte sich Flieder, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht selbst schon das Spiel entscheiden konnte. „Unsere Chancenverwertung müssen wir uns ankreiden lassen.“
Trainer wechseln den Sieg ein
Besser und zielstrebiger wurde es dann in der zweiten Halbzeit. „Das haben wir dann unser Übergewicht…
