DGF Flensborg musste sich beim SV Grün-Weiß Tolk trotz eines deutlichen Chancenplus mit einem Punkt zufriedengeben. Nach der frühen Führung durch Malte Steffensen per Elfmeter und dem Platzverweis für Ibrahim Aganovic spielten die Gäste rund 65 Minuten in Unterzahl. Der Ausgleich durch Tim Asmussen reichte Tolk am Ende zum 1:1. DGF-Trainer Jens Fischer haderte nach dem Spiel mit mehreren Schiedsrichterentscheidungen, zeigte sich aber vor allem stolz auf den Auftritt seiner Mannschaft.
Tolk – Die Partie begann mit einer frühen Führung für die Gäste. In der vierten Minute verwandelte Malte Steffensen einen Strafstoß zum 1:0 für DGF Flensborg. Vorausgegangen war ein Zweikampf im Laufduell, bei dem Bülo von Tolk-Kapitän Thove Hansen zu Boden gedrückt wurde. Aus Sicht der Tolker war die Entscheidung fragwürdig. Auch DGF-Trainer Jens Fischer räumte ein: „Den pfeift zugegebenermaßen nicht jeder.“
Platzverweis verärgert Fischer
In der 19. Minute musste der SV Grün-Weiß Tolk verletzungsbedingt wechseln. Für Thove Hansen kam Yanneck Wiese ins Spiel. Sechs Minuten später stand DGF Flensborg vor einer schwierigen Aufgabe: Ibrahim Aganovic sah wegen einer Notbremse die Rote Karte. Fischer konnte diese Entscheidung nicht nachvollziehen. „Der Platzverweis von Ibrahim, als sein Gegenspieler 20 Meter mit dem Rücken zum Tor von ihm gefoult wurde, den Ball aber nie unter Kontrolle hatte, kann ich nicht nachvollziehen, zumal weitere Spieler in unmittelbarer Höhe und Nähe standen“, schilderte der Trainer seine Sicht der Situation.
Auch kurz vor der Halbzeit gab es aus Sicht der Gäste eine weitere strittige Szene. Jan Szalies sei nach einem Solo von hinten umgetreten worden, berichtete Fischer. Dass der Schiedsrichter nicht auf Elfmeter entschied, habe „auch beim Gegner für Verwunderung“ gesorgt.
Trotz der Unterzahl blieb DGF nach dem Seitenwechsel gefährlich und kam zu mehreren hochkarätigen Chancen. Bereits in der 47. Minute verpasst…
