TSB gibt 2:0 Führung aus der Hand

Drei Tore: Gersteuer schießt den TuS Rotenhof zum Heimsieg gegen den TSB Flensburg

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Fehlstart für den TSB Flensburg: Der TuS Rotenhof hat im ersten Heimspiel der Saison gegen die Flensburger mit 5:2 (2:2) den ersten Sieg in der Flens-Oberliga eingefahren.

Rendsburg – Sowohl der TSB Flensburg als auch Gastgeber TuS Rotenhof wollten im zweiten Saisonspiel ihre klaren Auftaktniederlagen vergessen machen. Zunächst schien es den Gästen aus Flensburg zu gelingen. Kassierten sie gegen den PSV Neumünster noch mit der ersten Aktion den ersten Gegentreffer, lief es in Rendsburg direkt besser. Innerhalb von fünf Minuten brachten Raghib Hasan (2.) und Max Stephan (5.) die Gäste aus Flensburg mit 2:0 in Führung. „Wir haben in den vier Tagen nach dem Neumünster-Spiel viel mit den Spielern gesprochen und alles dafür getan, sie zu motivieren und die Niederlage wegzustecken“, berichtet Trainer Gramoz Kurtaj. „Das ist uns auch sehr, sehr gut gelungen und wir haben gleich ein Feuerwerk abgebrannt. Das hat mir sehr gut gefallen, die Jungs hatten richtig viel Lust.“ Rotenhofs Trainer Hermi Lausen bestätigt: „In den ersten 15 Minuten legte der TSB los wie die Feuerwehr. Da waren wir noch unsortiert und waren nicht eng genug am Gegner.“ Weitere gute Chancen nutzte der TSB nicht. 

Dreierpack von Moritz Gersteuer

Doch dann kam Moritz Gersteuer. Rendsburgs Torjäger gelang in der 28. Minute der Anschlusstreffer, nur fünf Minuten später sorgte ein Elfmeter für den Ausgleich. Dieser wurde von Neuzugang Florian Kuklinski verwandelt (33.). „Wir kamen dann auch verdient durch den Elfmeter zum Ausgleich“, meint Lausen. 
Auf der anderen Seite ärgerte sich TSB-Trainer Kurtaj: „Da müssen wir uns hinterfragen, woran es liegt, dass wir komplett die Kontrolle verlieren und nicht mehr unseren Stiefel durchspielen.“ In der 32. Minute musste Gramoz Kurtaj dann auch noch Tom Schäpler nach Verletzung durch Insel-Neuzugang Fabio Lovizio ersetzen.

„Jeden Zweikampf verloren“

Und so startete die zweite Hälfte quasi wieder bei Null. Das Spiel war weiterhin sehr intensiv und Zweikampf geprägt. Der TuS Rotenhof hatte das Spiel nun im Griff. Zweikampfstark und bissiger präsentierten sich die Rendsburger von nun an. „Wir haben immer den Weg mehr gemacht als der Gegner. Das war eine Willensleistung mit hervorragend herausgespielten Toren.“  
„In den Zweikämpfen haben wir immer den kürzeren gezogen, jeden Zweikampf verloren“, erklärt Gramoz Kurtaj. Und dann war da wieder Moritz Gersteuer, der den TuS jubeln ließ. In der 69. Minute drehte er mit seinem Treffer zum 3:2 das Spiel und ließ in der 71. Minute noch sein Tor Nummer 3 zum 4:2 folgen. „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. Das darf uns nicht passieren.“

Aber es sollte noch schlimmer für den TSB Flensburg kommen. In der 77. Minute kam auch Kuklinski noch zu einem zweiten Treffer und schraubte das Ergebnis auf 5:2 für…

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