Die SG Langenhorn/Enge-Sande holt gegen die SG Nordau einen knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg. Es hätte aber auch umgekehrt laufen können.
Enge-Sande – Die von Marvin Gefke und Bernd Hansen trainierten Gäste kamen gut in das Spiel und hatten sich in den ersten 20 Minuten sogar leichte Vorteile erspielt. „Wir haben Chancen ohne Ende und nutzen keine“, ärgerte sich Gefke.
„Wir wussten, dass Nordau uns das Leben schwer machen wird. Das ist eine gestandene Mannschaft mit einiges an Qualität und Erfahrung“, weiß auch SG Langenhorn/Enge-Sande-Trainer Maxim Vasilenko. Aber seine Mannschaft hatte gute Phasen in der ersten Hälfte.
Kopfballtor entscheidet das Spiel
In der 35. Minute brachte Torge Domeyer eine Ecke in die Mitte auf Niclas Thomsen, der den Ball unhaltbar für SGN-Keeper Emil Sund ins Tor köpfte. Da ahnte noch keiner der Beteiligten, dass es nur bei diesem einen Treffer bleiben würde.
Nach dem Führungstreffer kamen die Gastgeber besser ins Spiel. „Wir hatten dann mehr Balleroberungen in der Hälfte von Nordau gehabt, hoch verteidigt und viele Umschaltmomente, die wir besser und konsequenter hätten ausspielen müssen.“
Umso erstaunlicher, dass es kein weiteres Tor auf beiden Seiten gab. „Wir hätten zur Halbzeit 2:0 führen müssen“, sagt Vasilenko. „Hätten uns aber auch nicht beschweren können, wäre es andersherum gelaufen.“
„Wie das Spiel 1:0 ausgehen kann, ist mit ein völliges Rätsel“
In der zweiten Halbzeit war es dann eine verfahrene Partie. Nordau agierte nun häufiger mit langen Bällen. „Da hatten wir auch Glück beim Verteidigen. Aber das brauchst du auch mal im Fußball“, so Max Vasi…
