Die Relegation zur Landesliga wurde zwar knapp verpasst, dafür fand die Saison für die SG Langenhorn/Enge-Sande dann doch noch ein versöhnliches Ende. Die Mannschaft von Maxim Vasilenko konnte am Samstag im Finale um den Kreispokal Nordfriesland den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 2:1 (0:0) besiegen.
Hattstedt – Es war ein verdienter Titelgewinn für den Verbandsligisten, da waren sich beide Seiten einig. Vor grandioser Kulisse lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel mit einigen Halbchancen auf beiden Seiten, ohne dass die Türhüter Jorge Hansen und Jörn Ketelsen großartig eingreifen mussten. Leichte Vorteile hatte sich dabei die SG erspielt, war griffiger und zeigte mehr Laufbereitschaft als der Gegner.
Standardtore entscheiden das Pokalfinale
Nach 45 Minuten ging es torlos in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff bekam der SV Frisia dann die kalte Dusche verpasst. Nach einer Ecke köpfte Björn Domeyer den Ball ins Tor (47.). „Das war natürlich ein kleiner Nackenschlag, da waren wir etwas unsortiert“, sagt Frisias Co-Trainer Bent Traber. Nach 60 Minuten wachte seine Mannschaft dann auf, Renz Rapräeger und Ruben Roy Kuevi verpassten aber den Ausgleich. Stattdessen verursachte der SV Frisia im Gegenzug einen berechtigten Elfmeter, der von Torge Domeyer gewohnt souverän zum 2:0 verwandelt wurde (62.). „Da wurde es dann natürlich schwer für uns“, erklärt Traber. „Wir haben aber versucht, weiter nach vorn zu spielen, und Langenhorn hatte sich etwas zurückgezogen.“
Anschlusstreffer kam zu spät
Frisia gelang es daraufhin, den Druck weiter zu erhöhen, der Anschlusstreffer von Jannik Drews kam aber zu spät. Der Treffer, der fast noch von Ketelsen pariert werden konnte, gelang ebenfalls nach einer Eck…
