Der TSB Flensburg II hatte es in der eigenen Hand, und auf den letzten Drücker gelang ihnen dann auch der Sprung in die Relegation. Erst in der 86. Minute gelang Nick Graßhoff der Siegtreffer bei der SG Nordau.
Lindewitt – Zeitgleich spielte die SG Langenhorn/Enge-Sande gegen DGF Flensborg. Frühzeitig hatte sich ein Sieg der SG abgezeichnet, und als ihr Spiel abgepfiffen wurde, stand es im Waldstadion von Lindewitt noch immer 0:0. Ein Punktgewinn hätte dem TSB Flensburg nicht gereicht, um die Aufstiegsspiele zur Landesliga Schleswig zu erreichen. Bis vier Minuten vor Schluss durfte die SG Langenhorn/Enge-Sande von einem möglichen Aufstieg träumen, doch der TSB machte in der Schlussphase ordentlich Druck und wurde am Ende belohnt, als Graßhoff im Zusammenspiel mit Janos Holtze der Siegtreffer unter Abseitsprotesten der Gastgeber gelang.
„Wer als Erstes ein Tor schießt, gewinnt“
„Glückwunsch an den TSB zum Erreichen der Relegation“, sagte SG-Trainer Marvin Gefke nach dem Spiel. „Sie haben ein gutes Spiel gemacht“, lobte aber auch die Leistung seiner Mannschaft, die sich ebenfalls einige Chancen erspielen konnte. „Es war klar, wer als Erstes ein Tor schießt, gewinnt“, behielt Gefke recht.
Der TSB Flensburg wusste, was sie erwarten würde. „Uns war klar, dass es ein Geduldsspiel bis zur letzten Sekunde sein wird“, sagte TSB-Trainer Hamudi El-Sayed nach dem Spiel. „Die letzten Spiele gegen Nordau sind immer sehr eng und hart umkämpft gewesen, deshalb war es ganz wichtig, dass wir auf unseren Lucky Punch warten und nicht ins offene Messer laufen.“ Und das wäre am Ende fast noch passiert. Beide Teams hatten ihre Chancen, alles deutete aber auf ein typisches 0:0-Spiel hin.
Mit dem Spielverlauf war El-Sayed dann aber weniger einverstanden. „Dann darfst du auf einem Platz spielen, wo du mit Blümchen begrüßt wirst. Das waren alle…
