Bei der Rückkehr in die eigene Halle, feierten die Volleyballer vom TSB Flensburg am Sonntag einen souveränen 3:1-Erfolg über den ISV Rostock.
Flensburg – Noch direkt vor dem Spiel frohlockte Flensburgs Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer, der anlässlich des Umzuges in die frisch sanierte Halle des Fördegymnasiums gekommen war und ein paar Worte zur „Saisoneröffnung“ an die Mannschaften, Offizielle und Zuschauende richtete: „… aber die Punkte bleiben in Flensburg.“ Und er sollte Recht behalten.
Nervöser Start
Zwar erwischten die Flensburger einen nervösen Start und lagen schnell mit 4:12 hinten, konnten jedoch die zweite Hälfte des ersten Satzes ausgeglichen gestalten. Dies lag sicherlich auch an der taktischen Umstellung in Folge des Rückstandes. Fortan übernahm Mannschaftsführer Luc Thomsen das Zuspiel und Routinier Przemyslaw Klauza die Annahme. „Eine Maßnahme, die absolut wirkungsvoll war“, so Coach Gunnar Hansen. Dennoch ging der Satz deutlich mit 18:25 verloren.
Auf Augenhöhe
In Durchgang zwei dann ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die immer wieder über Paul Hansen und Marvin Holtmann erfolgreiche Angriffsversuche abschließen konnten. Jetzt stand auch die von Libero Tade Scholz organisierte Abwehr besser. Knapp aber verdient ging der Durchgang (27:25) nach Flensburg. „Das war der Kipppunkt im Spiel – zum Glück in unsere Richtung“, resümierte ein am Ende sichtlich zufriedener und erleichterter Coach.
TSB am Ende souverän
Von nun an agierten die Flensburger im Stile eines echten Favoriten: die Aufschläge saßen und die Annahme war stabil. Voller Selbstbewusstsein spulte das junge Team sein Programm runter – mit fast jedem Aufschlag wurden Breaks erzielt. 25:19 stand es am Ende: „Ich musste nicht einmal eine Auszeit nehmen – das kommt selten vor“, so Hansen. Im vierten Satz dann trotz 0:4-Rückstand ein ähnliches Bild, aber durchaus enger Spielstand. Bis 14:13 konnte der Tabellennachbar aus dem Osten noch mithalten, da…
