Allen Umständen zum Trotz

DGF Flensborg mit souveränen Heimsieg

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Trotz schlechter Voraussetzungen kommt DGF Flensborg immer besser in Fahrt. Vor heimischen Publikum im Idrætsparken konnte die Mannschaft von André Flieder und Jens Fischer einen ungefährdeten 4:0 (2:0) Heimsieg einfahren.

Flensburg – „Das war ein Sieg, der auch in der höhe völlig in Ordnung geht“, freute sich Trainer André Flieder nach den wichtigen drei Punkten. Über 85 Minuten konnte seine Mannschaft das Spielgeschehen dominieren.  Nur kurz vor der Halbzeitpause hätten die Gäste der SG Oldenswort-Witzwort eigentlich ein Tor schießen müssen. „Da müssen wir uns bei Marcel Carstensen bedanken“, lobt Flieder seinen Torhüter. „Ansonsten wäre da etwas mehr Druck auf dem Kessel gewesen.“ Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings bereits 2:0 für DGF Flensborg. Ertunc Güllu (20. Minute) und Rinor Kuci (31. Minute) hatten das SdU-Team eine sichere Führung beschert. Nach der Drangphase der Gäste hätte allerdings auch noch gut ein weiterer DGF-Treffer vor der Pause fallen können.

„Wir können mehr als nur Unentschieden spielen“

Im zweiten Durchgang flachte das Spiel etwas ab und nahm erst gegen Ende wieder an Tempo aus. Tim Fries traf in der 71. Minute, zehn Minuten nach seiner Einwechslung, zur 3:0 Führung und nur wenige Minuten später erhöhte Rinor Kuci auf 4:0. Die Gäste kamen im Anschluss noch zu guten Kontergelegenheiten, DGF hielt aber hinten die Null. Ganz zur Freude des Trainers. „Für uns war es wichtig, dass die Null steht, wir vorne mal Tore machen und den Sieg souverän nach Hause spielen.“ Das gelang seiner Mannschaft, die durch Sieg Nummer drei nun mit 14 Punkten auf Rang sechs steht. „Wir können mehr als nur Unentschieden spielen“, lacht Flieder und freut sich auf das nächste Spiel, dann gegen den TSV Großsolt-Freienwill, der in dieser Woche Pause hatte. Dann hofft das Trainerteam auch wieder auf bessere Begleitumstände. So sorgten nicht nur die schlechten Platzverhältnisse auf Grund des Dauerregens für Probleme, auch auf der Bank saß nur ein einziger Feldspieler. Dafür konnte Lukas Wrobel sein DGF-Debüt feiern. „Die Jungs sind überragend mit dem ganzen Umständen umgegangen, was einer Mannschaft, die gerne Fußballspielen möchte, nicht gerade in die Karten spielt“, lobt Flieder.

Auch der Termin für das Nachholspiel bei der SG Nordau steht inzwischen fest. Am 27. November soll es ab 13 Uhr nun im zweiten Anlauf über volle 90 Minuten gehen. (msc)






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