Der TSB Flensburg hat nach zwei klaren Auftaktsiegen beim PSV Neumünster die erste Niederlage in der Flens-Oberliga eingesteckt. In der Nachspielzeit schockten die Gastgeber die Flensburger mit zwei Toren.
Neumünster – „Das war maximal unglücklich“, sagte Tore Wächter nach der 2:3-Niederlage beim PSV Neumünster, die so keiner mehr erwartet hatte. Die Gäste vom Eckenerplatz kamen gut ins Spiel. „Wir waren griffig, konstant und strahlten Dominanz aus“, war Wächter mit seiner Elf zufrieden. In der 36. Minute verwandelte Melf Siemund einen Elfmeter zur TSB-Führung. Nur drei Minuten später gelang dem PSV nach einem Standard durch Tom Zarpe der Ausgleich zum 1:1-Pausenstand. „Eine leichte Schwäche von uns war, dass wir zu viele Standardsituationen um den Strafraum herum zugelassen haben.“
Timo Barendt wird zum PSV-Helden
In der zweiten Halbzeit „dümpelte“ das Spiel vor sich her, Zuschauer und Mannschaften stellten sich auf die Punkteteilung ein. Ein Fehler von PSV-Torwart Tilman Körtzinger, der den Ball für Kean Wojnarowski auflegte, sorgte dann für die plötzliche TSB-Führung (88.). „Da waren wir gedanklich bei: Jetzt haben wir drei Punkte, das ist ja super“, erläutert Tore Wächter. Doch die PSV-Antwort kam prompt. Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, kam der Ball aufs Tor von Ole Rathmann. Dort stand Timo Barendt, der den Ball zum 2:2 ins Tor köpfte (90.).
Kaum hatte der TSB Flensburg sich damit angefunden, dass die Punkte doch geteilt werden, kam es noch dicker: Der PSV Neumünster bekam eine letzte Ecke. Wieder war Barendt zur Stelle und bezwang Rathmann erneut zum umjubelten Siegtreffer der Gastgeber (90.+3).
„Für sowas lieben und hassen wir den Fußball“
„Für sowas lieben wir den Fußball“, sagt Tore Wächter. „Auf der anderen Seite hasse…
