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Nospa Spieltags Talk

Dennis Christiansen: Mit uns wird bis zum Schluss zu rechnen sein

Im “nospa Spieltags Talk” spricht Dennis Christiansen von der SG Nordau über das abgebrochene Spiel gegen DGF Flensborg, den Kampf um die Tabellenspitze, in ihn gesteckte Erwartungen und die Philosophie der SG Nordau. 


2019 kam Dennis Christiansen von Schleswig 06 zur SG Nordau. In Lindewitt war der 22-jährige Mittelfeldspieler auch zuvor schon zu Hause.

Am Samstag kam es zum Duell mit Dauer-Rivale DGF Flensborg, dass leider beim Stand von 2:2 abgebrochen werden musste. Wie hast du das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt gesehen?

Wir sind natürlich unglaublich schlecht in das Spiel gestartet. Erst ein, sage ich mal, unglücklicher Elfmeter und dann passte das Eigentor zum 0:2 natürlich ins Bild. Wir haben danach etwas umgestellt und haben dann besser ins Spiel gefunden. Nach dem Anschlusstreffer bzw dann dem 2:2 waren wir die bessere Mannschaft und haben Druck gemacht auf das dritte Tor. In der Phase wurde das Spiel dann unterbrochen.

Wisst ihr schon, ob das Spiel wiederholt oder auch fortgesetzt wird? Habt ihr da schon etwas gehört?

Gehört habe ich noch nichts, nein. Ich hoffe und glaube aber, dass das Spiel wiederholt wird, da wir natürlich die 3 Punkte wollen.

“Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag drei Punkte holen”

Vor zwei Wochen gab es das Flutlichtspiel in Schafflund gegen den SV Dörpum. Die meisten Beobachter werden sich über diese Ansetzung gewundert haben. Ihr habt mir dieser Ansetzung dem Gegner schon in die Karten gespielt oder?

Absolut. Das war zwar nicht der Grund für die Niederlage, da Dörpum unabhängig vom Platz die bessere Mannschaft war, aber diese Ansetzung war schon unglücklich und hat Dörpum sicherlich nicht geschadet. Letztendlich darf das aber keine Ausrede sein, wenn wir ganz oben stehen möchten.

Am Sonntag geht es zum Tabellenschlusslicht TSV Rot-Weiß Niebüll. Im Hinspiel kamt ihr überraschend nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Was macht dich sicher, dass dieser Ausrutscher sich nicht wiederholen wird und wie schätzt du den TSV ein?

Niebüll hat gegen uns im Hinspiel einen guten Eindruck gemacht. Wir hatten allerdings auch nicht unseren besten Tag und das Spiel war noch früh in der Saison. Wir haben natürlich eine Rechnung offen und wollen auch immer noch nach der letzten Niederlage eine Reaktion zeigen und von daher bin ich mir sicher, dass wir am Sonntag drei Punkte holen.

Dennis Christiansen. Foto: TNS Sports

“Für uns ist noch alles drin”

An der Spitze gibt es einen Dreikampf zwischen Dörpum, Tarp-Oeversee und euch, wobei sich Dörpum einen kleinen Vorsprung erspielt hat. Auch der FC Wiesharde klopft bei der Spitzengruppe an. Wie sieht du in diesem Jahr die Qualität der Verbandsliga Nord? Und ist für euch noch alles drin?

Man sieht, wie so oft, dass jeder jeden Schlagen kann und das macht natürlich auch die Spannung aus. Für uns ist natürlich noch absolut alles drin. Wir haben einen breiten Kader mit vielen jungen, aber auch erfahrenen Spielern und von daher wird sicherlich bis zum Schluss mit uns zu rechnen sein.

Der Aufreger der Saison war die Abmeldung vom TSV Nord Harrislee aus dem Spielbetrieb. Hat dich das überrascht und was waren deine Gedanken, als du davon gehört hast?

Natürlich überrascht es einen, wenn eine Mannschaft zurückzieht. Vor allem, wenn man in den Jahren zuvor noch enge Duelle hatte. Ich bin aber zu Weit weg vom Verein, als das ich mir dazu eine Meinung bilden könnte.

“Bei Nordau wird auf junge Spieler und das Spiel mit dem Ball gesetzt, was mir sehr wichtig war”

Was war für dich damals der Grund zur SG Nordau zu wechseln und was zeichnet die Mannschaft deiner Meinung nach aus?

Ich habe hier ja angefangen Fußball zu spielen und von daher habe ich Lindewitt bzw. später die SG Nordau immer aktiv verfolgt. Ich war dann in einer schwierigen Situation in Schleswig und hatte schon im Jahr davor mit Kreutzer über einen Wechsel gesprochen. Ich kannte natürlich noch viele von damals und wollte mich dann einfach gerne hier weiterentwickeln und der Mannschaft helfen weiter nach vorne zu kommen. Zudem wusste ich, dass hier auf junge Spieler und das Spiel mit dem Ball gesetzt wird, was mir auch sehr wichtig war. Meiner Meinung nach zeichnet das auch den Verein aus und unterscheidet uns von anderen Mannschaften, da, sagen wir mal, nicht alle Teams unbedingt versuchen etwas mit dem Ball anzufangen.

Auch für dich wurden uns zum Abschluss noch zwei anonyme Fragen zugespielt: Bist du nach deinem Wechsel zur SG Nordau den Erwartungen gerecht geworden? Und bist du immer ein “ruhiger Typ”? 

Puh, die Frage müsste wohl eher an meine Trainer gehen, da es natürlich immer schwierig ist über sich selber zu sprechen. Wie schon erwähnt kam ich von Schleswig, wo ich meine schwierigste Saison bisher hatte und ich wollte hier wieder zu alter Stärke finden. Ich war anfangs schon unzufrieden mit mir selbst, aber ich wusste auch, dass es etwas Zeit braucht. Ich weiß zwar nicht genau, was die Erwartungen waren, aber ich hoffe natürlich, dass ich sie zumindest bis jetzt erfüllen konnte. (er lacht)
Ich bin auf jeden Fall momentan zufrieden, aber möchte natürlich sowohl individuell, als auch als Team, noch deutlich mehr erreichen.

Und ich würde mich abseits vom Fußball schon als ruhigen Typen bezeichnen, aber auf dem Platz sieht das meistens anders aus, wird mir gesagt. (er lacht)
Ich bin einfach ein ehrgeiziger Spieler und da kann es ab und zu mal passieren, dass die Emotionen mal hochkochen.





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