DGF Flensborg steht im Sommer vor einem Umbruch: André Flieder gibt zum Saisonende auf eigenen Wunsch sein Amt als Trainer im Idrætsparken auf.
Wir haben mit Obmann Sven Petersen und André Flieder über seine Gründe gesprochen.
Flensburg – Am 17. Mai, wenn DGF Flensborg zum Saisonabschluss bei der SG Langenhorn/Enge-Sande zu Gast sein wird, fällt für André Flieder der letzte Vorhang bei DGF Flensborg. Fünf Jahre stand Flieder als Cheftrainer an der Seitenlinie, zuvor war er bereits sechs Jahre als Spieler aktiv und wurde in dieser Zeit Co-Trainer. An der Seite von Peter Feies gelang 2019 der Aufstieg in die Verbandsliga Nord, nachdem sich DGF im Relegations-Rückspiel mit 4:2 gegen den FC Fockbek durchsetzen konnte.
Zur Saison 2021/22 wurde André Flieder zum Cheftrainer befördert und übernahm mit Jens Fischer die Verantwortung. Im vergangenen Jahr krönte Flieder seine Trainerkarriere mit dem Gewinn des Kreispokals nach einer spektakulären Aufholjagd gegen den damaligen Top-Favoriten RB Obere Treene.
Ehrlichkeit und Offenheit prägten die Zusammenarbeit
„André hat uns frühzeitig informiert, dass dies zu 99,9 Prozent seine letzte Saison als Trainer des DGF sein wird“, berichtet Fußball-Obmann Sven Petersen. „Er hat uns dies nach reiflicher Überlegung bei einem Gespräch Ende Dezember leider bestätigt. Wir als DGF und besonders ich als Obmann möchten uns herzlich bei André für die durchweg von Ehrlichkeit und Offenheit geprägten letzten fünf Jahre als Trainer sowie die sechs Jahre davor als Spieler und Co-Trainer der Liga-Mannschaft des DGF Flensborg, in der der Wiederaufstieg in die Verbandsliga sowie der unvergessliche Pokalsieg hervorstechen, bedanken.“
„Die Familie musste häufig zurückstecken“
André Flieder fällt der Abschied keineswegs leicht, hat aber gute Gründe für seine Entscheidung: „Man muss ehrlicherweise sagen, dass es zun…
