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Fußball

Nach 90 dramatischen Minuten: DGF Flensborg feiert den Aufstieg in die Verbandsliga

Nach einem dramatischen Relegationsspiel feiert DGF Flensborg den Aufstieg in die Verbandsliga Nord. Im vollen Idrætsparken konnte sich die SdU-Mannschaft mit 4:2 (2:2) gegen den FC Fockbek durchsetzen.

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Grenzenloser Jubel bei der Mannschaft von DGF Flensborg nach dem geglückten Aufstieg. Foto: SPEEDPhotos.de

„DGF ist der Chef!“

Grenzenloser Jubel im Idrætsparken! In einem erneut hoch dramatischen Fußballspiel gewannen die SdU-Kicker mit 4:2 (2:2) das Relegations-Rückspiel gegen den FC Fockbek und sind somit in die Verbandsliga Nord aufgestiegen. Wie schon im Hinspiel wurde den Zuschauern alles geboten, von Toren bis hin zu Platzverweisen war alles dabei. Die Kulisse im Idrætsparken war beeindruckend, auch die Gäste aus Fockbek hatten viele Fans dabei.

Impressionen vom Spiel

Den besseren Start in die Partie erwischte DGF, nach starker Vorarbeit von Martin Spitzbarth traf Brian Nielsen aus guten sieben Metern bereits nach 120 Sekunden zur 1:0 Führung. Die Führung hielt aber nicht lange. Erneut stand Martin Spitzbarth im Fokus, denn in der fünften Spielminute verursachte er einen Foulelfmeter. Piet Schulz verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1 Ausgleich. Nach einer Viertelstunde der erneute Führungstreffer für die Mannschaft von Trainer Peter Feies. Eine kurz ausgeführte Ecke wurde scharf in den Strafraum getreten, dort stand Torjäger Sandi Duratovic goldrichtig und traf per Kopf ins lange Eck. Das Spiel ging weiter hin und her. Fockbek drängte auf den Ausgleich und nur fünf Minuten später fiel dieser dann auch. Nach einem Freistoß konnte Till Schröder völlig frei aus kurzer Distanz ausgleichen. Mitte der ersten Halbzeit dann der nächste große Aufreger, nach einem harten Foulspiel zückte der Unparteiische die rote Karte und der FC Fockbek spielte von nun an in Unterzahl. Vor der Halbzeitpause zappelte der Ball nochmal im Netz, der Treffer von Tim Fries wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. So ging DGF mit einem 2:2 statt einer 3:2 Führung in die Kabine.

 

Tore, Aufreger, Jubel

Zur zweiten Halbzeit kam der etatmäßige Kapitän Marcel Steiner für Martin Spitzbarth in die Partie und übernahm von ihm die Kapitänsbinde.
Wie schon in Halbzeit Eins erwischte DGF einen Blitzstart, nach nur einer Minute fiel das Tor. Erneut hieß der Torschütze Brian Nielsen, nachdem er einen Verteidiger umkurvte traf er aus 16 Metern mit einem schönen Flachschuss zum 3:2. Mitte der zweiten Halbzeit dann die nächste strittige Szene, nach einem Foulspiel landete der Ball bei Brian Nielsen der frei vorm Gehäuse der Gäste auftauchte, der Schiedsrichter pfiff den Vorteil aber ab. Peter Feies und sein Co-Trainer André Flieder waren mit der Entscheidung des Unparteiischen nicht zufrieden und beschwerten sich. Daraufhin verwies der Schiedsrichter beide aus der Coaching-Zone.

Impressionen vom Spiel

Kurz darauf hatte Brian Nielsen die große Chance zum 4:2, frei vorm Keeper der Gäste war sein Abschluss aber zu harmlos. Wenige Augenblicke später durfte DGF dann aber doch jubeln. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld, landete der Ball nach starker Kombination bei Tim Fries, der blieb aus elf Metern cool und traf zum umjubelten 4:2. Wer dachte, dass hier nichts mehr passiert, täuschte sich. In der 80. Spielminute zückte der Schiedsrichter erneut den roten Karton, diesmal traf es aber die Feies-Elf. Rexhep Kabashi wurde des Feldes verwiesen. Nur wenige Minuten später spielte der FC Fockbek aber erneut in Unterzahl, ein bereits mit Gelb vorbelasteter Spieler der Gäste bescherte sich so stark beim Unparteiischen, sodass dieser ihn mit Gelb-Rot vom Platz schickte. Kurz vor dem Abpfiff hatte Tim Fries noch das 5:2 auf dem Fuß, der Keeper der Gäste reagierte aber gut. Dies war kurz darauf aber egal, denn der Schiedsrichter pfiff die Partie ab und DGF war aufgestiegen. Schöne Jubelszenen auf dem Rasen folgten.

Übrigens: Auch der FC Fockbek durfte sich noch freuen. Auch sie spielen in der kommenden Saison Verbandsliga.

Foto: SPEEDPhotos.de





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