Freddy Kiwitt konnte in der GP Joule Arena am Samstagabend seinen WBF-Weltmeistertitel gegen Suleiman Jafaru verteidigen und wurde gleichzeitig neuer WBO-Global-Champion. Leicht wurde es Kiwitt aber nicht gemacht.
Flensburg – Als „Ready Or Not“ von den Fugees ertönte und Freddy Kiwitt (35) zum Ring marschierte, kam echte Main-Event-Stimmung in der GP Joule Arena auf. Und der Hauptkampf von „Flensburg boxt 2.0“ gegen Suleiman Jafaru sollte nicht enttäuschen.
Suleiman Jafaru fordert Kiwitt über die volle Distanz
Bis es soweit war, mussten sich die rund 1.400 Zuschauer allerdings über drei Stunden gedulden, obwohl die Vorkämpfe teilweise zu schnell beendet waren. Freddy Kiwitt musste allerdings über die volle Distanz von 12 Runden gehen. Dabei machte es ihm sein nigerianischer Gegner (mit gebrochener Nase und viel Blutverlust) nicht einfach, und der Lokalmatador musste ebenfalls gut einstecken. Am Ende war es aber „King“ Kiwitt, der die Punktrichter eindeutig überzeugen konnte und einstimmiger Sieger nach Punkten wurde. Damit verteidigt Kiwitt seinen WBF-Superwelterweight-Weltmeistertitel und wurde neuer WBO-Global-Champion. Für den „Pretty Boy“ war es sein 29. Sieg in seinem 32. Profikampf.
Schnellster Titelgewinn
Viktor Faust (EC-Boxing Hamburg) hatte den kürzesten Auftritt des Abends. In weniger als 20 Sekunden sicherte sich der gebürtige Ukrainer die WBO-Europameisterschaft nach einem Knockout gegen Todorche C…




