DGF Flensborg kam beim SV Blau-Weiß Löwenstedt trotz bester Chancen nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit konnte Nicolai Klein dabei für den Punktgewinn sorgen.
Löwenstedt – „Die Chancenverwertung hat uns um drei verdiente Punkte gebracht“, haderte DGF-Coach André Flieder dennoch mit dem späten Punktgewinn. „Aber wenn man in Löwenstedt gleich zwei Mal in Rückstand gerät, muss man vielleicht mit dem Punktgewinn auch zufrieden sein.“ Vom Spiel- und Chancenverhältnis her hatten die Flensburger allerdings die Nase vorn.
Gleich vier hundertprozentige Torchancen von Tim Meyer, Laurenz Meyer, Sebastian Kürger und Nicolai Klein konnten dabei allerdings nicht genutzt werden. „Die Dinger muss man einfach machen. Wir machen sie nicht – und spielen deshalb 2:2.“
Michel Schütt brachte die Gastgeber in der 28. Minute per Fernschuss in Führung, „völlig aus heiterem Himmel“, wie Flieder sagt. Nur zwei Minuten vor seinem Treffer kam er für Lars Hansen ins Spiel.
Löwenstedt nutzt seine Chancen
Im zweiten Durchgang konnte dann Kilian Witt kurz nach Wiederanpfiff erstmals ausgleichen (49.). Doch nur fünf Minuten später ging der SV Blau-Weiß Löwenstedt erneut in Führung. Dieses Mal war es Christian Hansen nach Zuspiel von Kevin Zölck, der die Elf von Trainer Birger Thomsen jubeln ließ. „Löwenstedt hat aus wenig Chancen relativ viel gemacht“, so André Flieder. „Nach dem 2:1 hatten sie eine kleine Phase, wo sie uns überlegen waren.“ Eine zwingende Torchance war zwar nicht dabei, aber mehrere …
