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Lars Marek rudert mit seinem Team zur Deutschen Meisterschaft

Vom 20. bis zum 23. Juni fanden in Bandenburg/Havel die Deutschen Meisterschaften der U17, U19 und U23 statt. Bei den B-Junioren konnte sich Lars Marek vom Ruderklub Flensburg zusammen mit seinem Team die Meisterschaft sichern.

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Die neuen Deutschen Meister bei den B-Junioren. Foto: Michael Schürmann

Großer Erfolg für den 16-jährigen Lars Marek vom Ruderklub Flensburg: Gemeinsam mit Malte Zilkens (Kappeln), Malte Machwitz, Johannes Langhans und Steuermann Moritz Klingfurt (alle Ratzeburg) gewann er am Wochenende in Brandenburg den Deutschen Meistertitel. Gestartet waren die Jungs im Leichtgewichtsdoppelvierer mit Steuermann der B Junioren.

Auf dem Beetzsee traten 14 Mannschaften im Wettkampf gegeneinander an. Neben Lars Marek starteten die Flensburger Lewin Weychardt im zweiten und Joost Dobroszczyk im dritten Auswahlboot des Ruderverbandes Schleswig-Holstein. Sie konnten in der gleichen Bootsklasse einen beachtlichen fünften beziehungsweise achten Platz im Gesamtfeld erreichen.

Weitere Top-Platzierungen zum Saisonabschluss

Lars Oke Ohlsen startete im Leichtgewichtsvierer und Leichtgewichtsachter der A Junioren in Renngemeinschaft mit Lübeck, Kappeln, Kiel und Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Bootsklassen gewann er über die 2000 Meter Distanz die Silbermedaille.

Konstantin Kluge (ebenfalls Flensburger B-Junior) konnte einen guten vierten Platz im Schwergewichtseiner und einen guten fünften Platz im Doppelzweier erreichen. Mitja Heller musste sich als einer der jüngsten Sportler im Feld der Einerfahrer den älteren Sportlern geschlagen geben und schied mit einer Sekunde Rückstand am Freitag aus dem Wettkampf aus. Dennoch durften sich der Flensburger Trainer Morten Schult und seine Trainerkollegen aus Schleswig-Holstein über einen sehr erfolgreichen Saisonabschluss freuen.







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Leichtathletik

Formtest unter Wettkampfbedingungen

Davon können andere Sportarten aktuell nur träumen: Der LK Weiche Flensburg konnte einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen absolvierten. Athleten und auch Kampfrichter zeigten sich dabei in guter Verfassung.

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Daumen noch oben für den Formtest. Foto: Privat

Da Wettkämpfe weiterhin verboten sind, absolvierten die Leichtathleten vom LK Weiche Flensburg einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen. Natürlich in blaugelben Trikots und mit korrekter Weiten- und Zeitenmessung durch ausgebildete Kampfrichter. Einzig die Ergebnisse blieben inoffiziell und werden nicht in den Bestenlisten geführt, denn am Ende war es dann offiziell doch nur ein Training. Dieses zeigte aber, dass sich die Athleten in der Corona-Zwangspause auch selbstständig sehr gut fit gehalten haben und so kamen erstaunliche Zeiten und Weiten zusammen.

Erhebliche Leistungsentwicklung im Sprint

Als Sprintwettkampf wurden 30m fliegend gelaufen. „Fliegend“ bedeutet, dass die Athleten vorher 20 Meter beschleunigen und 30m mit maximaler Geschwindigkeit dann gemessen werden. Zudem kamen für die Athleten aller Altersklassen im Diskus, Speer und Kugelstoßen sowie im Weitsprung Formtests hinzu.
Alles unter Ausschluss von Zuschauern, in 5er Gruppen und mit viel Abstand, was aber in der Leichtathletik überhaupt kein Problem darstellt.

Impressionen vom Formtest

Gerade im Sprint zeigten sich erhebliche Leistungsentwicklungen bei den 25 Athleten. Schnellste elektronische Zeit war die von Ben Heyer(M18), der gleichzeitig auch im Weitsprung mit 6,11m gute Ergebnisse aufweisen konnte. Auch in den Würfen standen gleich im ersten Formtest sogar neue persönliche Bestleistungen an. Loke Sommer (U16) steigerte sich mit dem Diskus auf sehr starke 42,63m in einer ganz stabilen Serie und auch Friderike Limberg (U18) konnte alle Würfe im Bereich ihrer Bestleistung platzieren. Der beste landete bei 33,82m.

LK-Neuzugang Florian Walther überzeugt

Im Speerwurf konnte LG-Neuzugang Florian Walther (M) mit dem 800g-Speer aus lockeren 5 Schritten auf 54,57m befördern. Auch Anton Temme startete gleich 47,12m im ersten Formtest.

Für die Nachwuchsathleten wurde seit dem Winter von den Wurf-Trainern Morten Zern und Florian Walther zudem gezielt Training gegeben. Die Ergebnisse beim Formtest ließen sich sehen:
Esme Lempelius (W14) warf den Speer auf 25,85m, Friedrich von Gyldenfeldt (M12) auf stolze 22,32m. Im Diskus knackten Tjark Schult und Michel Köhn (beide M13) erstmalig die 20m-Marke und im Kugelstoß stieß Jorge Reitz (M12) die 3kg Kugel auf 10,10m.

“Ein gelungener Schritt nach vorne”

Trainer Jan Dreier zog ein positives Fazit des besonderen Trainings: “Insgesamt ist es ein gelungener Schritt nach vorne. Durch das viele Einzeltraining muss weiter an der Technik gearbeitet werden, was sich vor allem im Weitsprung zeigte. Die Umsetzung so eines Formtests erwies sich als guter Zwischenschritt hin zu der Zeit, wenn Wettkämpfe wieder erlaubt sind. Auch die hohen Anforderungen an Hygiene und Abstand konnten problemlos durch die Kampfrichter realisiert werden.” (jdr/tns)







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Football

LK Weiche und Flensburg Sealords bündeln Kräfte

Die beiden Sportarten Leichtathletik und Football rücken eng zusammen und profitieren beide erheblich von der neuen Kooperation.

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Dennis Jansson von den Flensburg Sealords zusammen mit Anton Temme vom LK Weiche. Foto: Jan Dreier

Der Startschuss für den gemeinsamen Weg fiel am Mittwochabend. Auf der Sportanlage des PSV Flensburg startete das erste Athletik- und Sprinttraining für die schweren Jungs der D-Line und O-Line. Neben einer Sprint- und Laufschule wurden auch grundlegende athletische Übungen geschult, die für das Gesamtsystem des Athleten Voraussetzung sind. Gerade im Football benötigen die Jungs eine besonders gute Physis.

“Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer”

Mit dem Trainerteam um Anton Temme und Jan Dreier stehen gleich mehrere vollausgebildete Sprint- und Athletiktrainer für die Footballer zur Verfügung. „Fitness kann jeder – aber Sprint und Athletiktraining ist mehr als nur irgendwelche Reize zu setzen. Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer, als die meisten glauben. Hier geht es um Leichtigkeit, Ökonomie und vor allem auch Gesundheitsaspekte.“ Beschleunigung und Schnelligkeit sind in den Spielsportarten ein wesentliches Kriterium, wenn es in den Leistungsbereich geht. Die Anforderungen der jeweiligen Sportart und hier auch der verschiedenen Positionen sind leicht abzuleiten, da Anton Temme auch gleichzeitig ein begeisterter Football-Fan ist.

“Win-Win-Situation”

Die andere Seite der Kooperation gab es sogar in früheren Zeiten schon einmal. So starteten auch Footballer in den Teamwertungen der Leichtathleten, wie z.B. Thiadric Hansen, der als Allrounder im Sprint auch auf sich aufmerksam machen konnte. Soweit es die Spiele zulassen, können dann die Teams der Leichtathleten bei Staffeln oder anderen Wettbewerben ergänzt werden. Die Akteure der Kooperation kennen sich aus früheren Zeiten. Einerseits aus den Jahren, als die Footballer noch im Flensburger Stadion trainierten, , aber auch aus der Trainerausbildung des SV Flensburg. Andere Trainer trainierten auch schon beim LK Weiche als Athlet. „Wir freuen uns sehr über diese Win-Win-Situation“ freute sich der neue Head Coach Volker Leder (wir berichteten).

“Die alte Bande wieder aufleben lassen”

„Mir liegt sehr viel daran, den Sportlern auch neue Impulse von anderen Sportarten zu bieten, denn damit macht man nicht nur das eigene Training abwechslungsreicher und interessanter, sondern man kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Gerade der Bereich der Athletik entwickelt sich so rasant weiter, gefühlt gibt es jeden Tag neue Erkenntnisse. Und hier ist es schwer, die Übersicht zu behalten, gerade wenn man noch unter Zeitdruck einer Saison trainieren muss. Deswegen bin ich so dankbar, dass wir schon seit vielen Jahren einen regen Austausch zu den Leichtathleten um Jan Dreier pflegen und nun auch die Zeit haben, mal wirklich etwas für die gesamtsportliche Entwicklung und Förderung der Spieler zu machen. Auch freut es mich, die alte Bande wieder aufleben zu lassen.“ (jdr)







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