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Stolze Ironmänner: Michael Glorius und Timo Hansen finishen den OstseeMan

Mit Christian Altstadt und Jenny Schulz bekam der OsteeMan Triathlon in diesem Jahr zwei neue Champions. Aber auch Michael Glorius und Timo Hansen, die wir bei uns im Magazin vorgestellt hatten, sind jetzt stolze Ironmänner.

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Timo Hansen auf der Radstrecke (Foto links: SPEEDPhotos.de) und Michael Glorius zusammen mit Rennleiter Reinhard Husen im Ziel (Foto rechts: TNS Sports HD)

Bei der 17. Auflage des OstseeMan Triathlons in Glücksburg am 5. August wurde der Kölner Titelverteidiger Till Schramm enttrohnt. Den Sieg holte sich der Erfurter Christian Altstadt nach 8:33:17 Stunden, trotz einer Zeitstrafe von fünf Minuten.
Dritter hinter Till Schramm wurde der Flensburger Dirk Hansen.

Bei den Damen holte sich Jenny Schulz bei ihrem Debüt den Titel und stellte nebenbei einen neuen Streckenrekord auf. Sie kam nach sensationellen 9:12:17 Stunden ins Ziel. Zweite wurde Bianca Grosse vor Victoria Best aus Flensburg.

In der Staffel feierte „Mister OstseeMan“ Christian Nitschke, der fünffache Rekordchampion an der Seite seines Vaters Jörg, der das Radfahren übernahm, sein „Comeback“. Ihre „Father & Son“-Staffel holte den 29. Platz. Während Nitschke eine Rückkehr als Profi im kommenden Jahr ausschloss, will es Till Schramm erneut wissen und sich Titel Nummer 4 holen: „Nächstes Jahr hole ich mir die Startnummer Eins zurück.“ Aber auch Christian Altstadt hat sein erneutes Erscheinen bereits angekündigt und möchte noch den Streckenrekord knacken.

Stolze Ironmänner: Michael Glorius und Timo Hansen finishen erfolgreich

In unserer vorherigen Ausgabe berichteten wir über Michael Glorius aus Berlin und Timo Hansen aus Schafflund, die beim OstseeMan ihre erste Langdistanz absolvieren wollten.
Und tatsächlich: Michael Glorius überquerte nach 9:55:53 Stunden als 26. Finisher die Ziellinie und konnte sich seinen Traum unter zehn Stunden zu bleiben erfüllen. „Der Start war wie erwartet eine wahnsinnige Erfahrung. Meine im Vorbericht erwähnte Freiwasserangst war mit dem Fallen des Startschusses quasi ausgelöscht und ich rannte aus der ersten Reihe mit Vollgas in die Ostsee.“ Michael kam nach 01:02 Stunden aus dem Wasser und ist dann voller Vorfreude in die Wechselzone und schwärmt von den tollen Helfern. „Die waren alle große Klasse. Respekt und Hut ab für dieses großartige Team, Herr Husen.“

Auf dem Rad lief alles nach Plan. „In Runde 5 musste ich dann aber mal kurz vom Rad für kleine Triathleten. In der letzten Runde setzte noch Regen ein, der gerade die 90 Grad Kehren noch ein bisschen schwieriger gestaltete und ich entschied mich noch ein wenig Tempo rauszunehmen um keinen Sturz zu riskieren.“
Sturzfrei ging es zum Marathon, der sich für Michael als größte Herausforderung herausstellen sollte. „Ich war drin im Motivationsloch. Der recht holprige Kurs mit seinen kleinen, giftigen Anstiegen und immer wieder wechselndem Untergrund machte mir zunehmend zu schaffen.“ Er kämpfte sich allerdings durch sein Tief und hatte dann endlich das Ziel vor Augen. „Ich bin einfach voller Freude durch den Zielbogen und direkt auf den Boden. Nach einer Flasche Wasser und der Gratulation von Herrn Husen bin ich aufgestanden und habe mit dem Ring, den ich die ganze Zeit bei mir hatte, meiner Zukünftigen noch im Zielkanal einen Heiratsantrag gemacht und ein JA bekommen“, strahlt Michael.

Ein rundum perfekter Wettkampf

Auch Timo Hansen lieferte ein tolles Rennen ab und scheiterte nur knapp an der zehn Stunden Hürde. Drei Wochen vor dem Wettkampf zog sich Timo eine Blockade im Rücken zu, die bis ins Knie runter reichte. Trotzdem ging er an den Start, denn „Schmerzen gehen, Stolz bleibt“, sagt Timo. „Schwimmen und Radfahren lief super. Jetzt hieß es nur noch den Marathon irgendwie über die Bühne zu bringen. Ich konnte unter Schmerzen zumindest ein Tempo wählen, welches mir immer noch eine einigermaßen respektable Zeit bringen würde. Somit konnte ich nach 10:20:14 Stunden das Ziel mit meinem Sohn im Arm erreichen und war überglücklich.“ Am Ende war es Platz 45 für Timo. „Es war ein rundum perfekter Wettkampf, die Organisaton, und die familiäre Stimmung. Man hat sich als Athlet zu jeder Zeit sehr wohl und gut betreut gefühlt, sei es im Wettkampf oder auch die Tage zuvor“, lobt Timo zudem die Organisation rund um Rennleiter Reinhard Husen.

Dieser Artikel erschien in unserer Ausgabe September/Oktober 2018

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