Nach gelungenen Auftritten in den letzten Wochen mussten sich die Flensburger Volleyballer am Valentinstag vor großer heimischer Kulisse gegen den Tabellennachbarn vom Eimsbüttler TV 2 beweisen.
Flensburg – Bereits im Hinspiel war den Fans bei der knappen 2:3-Niederlage aus Flensburger Sicht eine spannende Partie geboten worden. Vor rund 120 Zuschauern und mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Begegnungen wollte sich das Team von Coach Gunnar Hansen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern.
Chancenlos zu Beginn
Bereits zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich jedoch, dass die Flensburger schwer ins Spiel fanden. So musste Flensburg früh beim Stand von 1:4 eine Auszeit nehmen. Im weiteren Verlauf schlichen sich weiterhin Fehler im Spielaufbau der Gastgeber ein. Chancenlos ging der erste Satz mit 16:25 an die Hamburger.
Eine Umstellung musste her: Flensburg wechselte ins 5-1-System mit Emil Christiansen als Zuspieler und Marvin Holtmann auf der Diagonalposition. Fortan zeigte sich Flensburg sicherer im Spielaufbau und konnte sich im zweiten Satz durch ein präzises Angriffsspiel mit 10:6 absetzen. Unbeeindruckt der stärker spielenden Flensburger schaffte es der Eimsbüttler TV durch mehrere erfolgreiche Aufschlagserien das Spiel wieder auf ihre Seite zu lenken und konnte den Satz schlussendlich mit 25:21 gewinnen.

Matchbälle abgewehrt
Über weite Strecken des dritten Satzes bot sich das gleiche Bild und Eimsbüttel gelang es immer wieder die Flensburger Volleyballer zu Fehlern zu zwingen. Alles sah beim Stand von 21:24 nach einer deutlichen 0:3 Niederlage aus. „Wir waren quasi geschlagen“, beschreibt Coach Hansen diese Phase mit drei Matchbällen für die Gäste. Diese konnten allesamt abgewehrt werden. Angeheizt durch das Publikum war man nun selber am Drücker – 27:25 ging der Durchgang an die Flensburger, die nun wieder im Spiel waren.
Plötzlich mit der Siegchance
Dies wiederholte sich dann im vierten Satz: Eimsbüttel zog auf 19:13 davon. „Auch hier war das Spiel eigentlich durch“, wiederholt sich der Coach und wieder setzten die Flensburger zur Aufholjagd an. Mit fünf Punkten in Folge durch eine Aufschlagserie von Hendrik Bibow verkürzten die TSBer auf 18:19. Auch Emil Christiansen steuerte eine Aufschlagserie zur 23:20-Führung bei, die letztlich ins Ziel gebracht wurde.
