Der TSB Flensburg siegt im letzten Liga-Heimspiel der Saison mit 5:0 (4:0) gegen den TSV Klausdorf. Am Samstag kann die Elf von Tore Wächter dann erneut Geschichte schreiben.
Flensburg – Die Meisterschaft ist schon längst perfekt, am Samstag möchte sich der TSB Flensburg dann als ungeschlagener Meister in die Geschichtsbücher des SHFV eintragen – so wie es auch schon dem TSV Nordmark Satrup gelang. Geehrt wurden sie bereits vor ihrem letzten Heimspiel vom Kreis-Fußball-Verband. „Das hätte man vielleicht etwas wertschätzender gestalten können“, äußerte sich Trainer Tore Wächter zu der „Feierlichkeit“. So gab es nur einen Beutel mit Medaillen und einen Wimpel. „Aber wir freuen uns trotzdem, dass wir Meister geworden sind.“
Außerdem wurde Torwart Rico Nommensen vom TSB verabschiedet, der künftig bei DGF Flensborg das Tor hüten wird.
TSB dominiert das Spielgeschehen
Nachdem also schon vor dem Anpfiff gejubelt wurde, durfte dann auch noch im Spiel gegen den TSV Klausdorf fünf Mal gejubelt werden. Der Meister ging sehr konzentriert in die Partie und hatte von Anfang an gute Torchancen. Die erste nutzte Tobias Zuth in der neunten Spielminute. Es folgten weitere Tore von Melf Siemund (19.), Cedric Neumann (23.) und erneut Zuth (43.). Es war sein 27. Saisontreffer. Zuth ist damit bester TSB-Torjäger, nur Marc Zeller von Rot-Schwarz Kiel traf häufiger. Der TSB ließ im Spiel noch einen Elfmeter liegen, selbst ließen sie im Grunde keine Chancen zu.
Fokus bereits auf das Pokalfinale gerichtet
Im zweiten Durchgang blieb es dabei. Der TSB Flensburg war über die vollen 90 Minuten die dominante Mannschaft, auch wenn es am Ende etwas ruhiger auf dem Platz zur Sache ging. „Klausdorf konnte nicht und wir hatten ein paar Gänge zurückgeschraubt“, erklärt Wächter.
