Die Handewitter Nachwuchshandballerinnen stehen vor einer schweren Aufgabe im DM-Viertelfinal-Rückspiel am Samstag in der Wikinghalle.
Handewitt – Im Hinspiel des Viertelfinals um die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend musste sich der Handewitter SV auswärts beim amtierenden Deutschen Meister, dem HC Erlangen, am vergangenen Sonntag mit 34:42 (14:18) geschlagen geben.
Wie erwartet entwickelte sich von Beginn an ein intensives und auch hartes Spiel. Die offensive 3:3-Abwehr der Gastgeberinnen stellte die Handewitter Mannschaft vor große Herausforderungen. In Kombination einer gewissen Nervosität mit zu vielen HSV-Fehlern und gelang es dem HC Erlangen früh, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Auch defensiv fanden die Handewitterinnen nicht immer den notwendigen Zugriff, sodass die individuelle Klasse des Deutschen Meisters deutlich zur Geltung kam.
„Haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben“
Positiv hervorzuheben ist jedoch allerdings die Moral des Teams um Trainerin Svea Lundelius-Linde: Die Handewitter Spielerinnen gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf, kämpften aufopferungsvoll bis zum Schluss – uns so bleibt die Tür zum Final Four um die Deutsche Meisterschaft noch einen Spalt breit offen.
So richtet sich der Blick trotz der deutlichen Ausgangslage nun nach vorne. „Die Hypothek ist wahnsinnig hoch und Erlangen besitzt eine enorme Qualität. Unser Ziel ist es, uns besser als im Hinspiel zu präsentieren und auf ein Wunder zu hoffen“, beschreibt HSV-Trainerin Svea Lundelius-Linde die Ausgangsposition vor dem Rückspiel.
Rückspiel am Samstag in Handewitt
Dieses entscheidende Rückspiel findet am 2. Mai um 15:00 Uhr in der Wikinghalle – dem „Wohnzimmer“ der HSV-Mädels – statt. Der Handewitter SV hofft auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen, um gemeinsam vielleicht doch noch für eine Überraschung zu sorgen. Und die „Ur-Hölle-Nord“ hat schein so einige…
