In einem Fünf-Satz Drama in Oststeinbek konnten die TSB-Volleyballer Punkt mit an die Förde nehmen.
Oststeinbek – „Das war heute ein hartes Stück Arbeit, aber die Moral hat absolut gestimmt“, resümiert Coach Gunnar Hansen. Mit nur acht einsatzbereiten Spielern waren die Fördestädter angereist, die Personaldecke also denkbar dünn, weshalb Henry Schlink notgedrungen erneut das Libero-Trikot überstreifen musste. Von Beginn an setzte man den Tabellenvierten vom Oststeinbeker SV mit starken Aufschlägen unter Druck und sicherte sich den ersten Durchgang verdient mit 25:22. Im zweiten Satz schlichen sich jedoch Fehler ein, sodass man diesen Durchgang mit 21:25 an die Hausherren abgeben musste.
Im vierten Satz wendete sich das Blatt wieder
„Wir mussten heute taktisch leicht umstellen“, so der Coach. Emil Christiansen übernahm die Fäden als Zuspieler, während Paul Hansen auf der Außenposition agierte. Somit wechselte Marvin Holtmann auf die Diagonalposition und machte seinen Angriffs-Job „bravourös.“ (Hansen). Dass diese Umstellung hervorragend funktionierte, bewies auch der dritte Satz: Flensburg dominierte das Geschehen, zog früh und deutlich auf 11:4 davon und holte sich den Durchgang souverän mit 25:19. Im vierten Satz wendete sich das Blatt jedoch komplett, da die Spielerwechsel auf Oststeinbeker Seite Wirkung zeigten. Diesmal diktierten die Hausherren das Tempo, Flensburg mussten den Satz deutlich mit 16:25 abgeben.
„Mächtig stolz auf unsere Leistung“
Der Entscheidungssatz begann dann wieder furios für den TSB: Mit einer starken Serie von Mats Evers erspielten sich die Flensburger eine schnelle 5:1-Führung. Doch der Favorit aus Oststeinbek schlug zurück, und beim Seitenwechsel (7:8) war die Führun…
