Mit einer konzentrierten und über weite Strecken überzeugenden Leistung hat sich der Tabellenzweite SV Henstedt-Ulzburg mit 3:1 (25:23, 21:25, 25:13, 25:14) vor heimischer Kulisse gegen den TSB Flensburg durchgesetzt. Gleichzeitig darf sich der TSB auf die Rückkehr von Paul Meyer freuen.
Henstedt-Ulzburg – Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Flensburg hielt den Druck im Aufschlag hoch und zwang den Gegner vor gut gefüllten Rängen immer wieder zu schwierigen Annahmen. Dennoch behielten die Gastgeber in der entscheidenden Phase die Nerven und sicherten sich Satz eins knapp mit 25:23. „Wir hatten hier einige Chancen auf den Satzgewinn – kleinere Ungenauigkeiten führten zum knappen Satzrückstand“, trauert Coach Gunnar Hansen einigen Möglichkeiten nach.
Flensburger Aufholjagd
Im zweiten Satz knüpften die TSBer entschlossen an ihre Leistung aus dem ersten Durchgang an und erhöhten spürbar den Druck. Flensburg stand nun deutlich stabiler in der Defensive, kratzte mehrere Bälle vom Boden und zwang den Gastgeber immer wieder zu Fehlern. Punkt für Punkt erspielten sich die Nordlichter Vorteile – insbesondere durch druckvolle Angriffe von Diagonalangreifer Marvin Holtmann, der immer wieder Lücken im Block fand, sowie durch starke Blockaktionen von Jakob Franzen. Henstedt-Ulzburg hielt kämpferisch dagegen, konnte die Flensburger Aufholjagd jedoch nicht stoppen. Das Team von Trainer Gunnar Hansen setzte sich in einer intensiven Schlussphase weiter ab und sicherte sich verdient mit 25:21 den Satzausgleich.
Henstedt-Ulzburg dominiert
Die Antwort vom Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten aus dem Hamburger Umland folgte jedoch prompt und deutlich. Im dritten Satz dominierte die Heimmannschaft das Geschehen nahezu nach Belieben. Mit druckvollen Aufschlägen, einer stabile…
