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Fußball

Einigkeit zum Saisonabbruch: Das sagen Verantwortliche und Spieler

Der Saisonabbruch ist beschlossene Sache, die Spielzeit wird ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Wie Verantwortliche und Spieler diese Entscheidung aufgenommen haben, könnt ihr bei uns nachlesen.

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Es bleibt beim Stillstand. Die Saison 2019/20 ist offiziell für beendet erklärt. Foto: SPEEDPhotos.de

Am späten Montagabend hat der Schleswig-Holsteinische Fußballverband den Saisonabbruch bekannt gegeben, die Spielzeit wird demnach nicht über den 30. Juni hinaus verlängert. “Die Saison wird damit ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Die Regelung gilt für alle Alters- und Spielklassen im Bereich des SHFV und der Kreisfußballverbände”, teilte der Verband in einer Pressemitteilung mit. Wie mit möglichen Auf- und Abstiegen umgegangen wird, soll am 9. Mai auf der nächsten Sitzung entschieden werden. 

Wir haben uns bei Verantwortlichen und Spielern der diversen Vereine umgehört, wie sie zu der Entscheidung des SHFV stehen.

 

Hoymar Sörensen (TSB Flensburg): “Sportlich unbefriedigend”

TSB-Trainer Hoymar Sörensen sieht den Saisonabbruch als die einzig logische Schlussfolgerung, “wenn natürlich auch sportlich unbefriedigend.” Mit den Verantwortlichen beim SHFV möchte er nicht tauschen. “Ich bin froh, dass wir vom TSB uns die Auf-bzw. Abstiegsfragen von der Seitenlinie aus ansehen können, denn das werden sicherlich knifflige Entscheidungen und ich wünsche den Verantwortlichen ein glückliches Händchen dabei.”

Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II): “Eine ganz schwierige Nummer”

Top-Torjäger Marcel Cornils vom SC Weiche Flensburg 08 II möchte mit den Verantwortlichen nicht tauschen. “Eine ganz schwierige Nummer”, sagt er. “Ich denke es ist die richtige Entscheidung, aber bei der Auf- und Abstiegsregelung möchte ich mich nicht festlegen. Egal wie, es werden Klagen der Absteiger kommen, oder auch der zweit- und drittplatzierten, dass sie es ja hätten schaffen können. Also da stehen die Verbände vor einer ganz ekligen Nummer.”

Lars Meyer (TSV Nordmark Satrup): “Da werden sich schon kluge Menschen Gedanken machen”

Auch Lars Meyer, Co-Trainer vom TSV Nordmark Satrup, hat eine klare Meinung zum Abbruch. “Irgendetwas mussten sie ja entscheiden. Vor September wird eh nichts mehr passieren, da muss man ganz klar abbrechen. Alles andere wäre Blödsinn und nicht zu schaffen.” Wie am Ende mit möglichen Auf- und Absteigern umgegangen wird, muss man dann akzeptieren. “Da werden sich schon kluge Menschen Gedanken machen. Es wird immer Mannschaften geben, die sich benachteiligt fühlen werden. Aber 75% der Saison wurden gespielt, da kann man sie auch werten.” Auch an der Tabellenspitze sieht er da Konfliktpotenzial, “wenn zum Beispiel ein Drittplatzierter am Ende in die Röhre guckt, der noch Aufstiegschancen hatte.” Das die Tabelle anhand des Quotienten erstellt wird, könnte sich der langjährige Stjernen-Trainer gut vorstellen. “Mein Tipp ist aber, dass Mannschaften aufsteigen, aber keine absteigen werden. So wie sie am wenigsten Klagen bekommen.”

Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg): “Eine Relegation würde richtig Feuer in die Sache bringen”

IF Stjernen Torhüter Rico Nommensen ist froh, dass das Warten jetzt ein Ende hat, “und jeder weiß „das Ding“ wird nicht mehr angepfiffen.” Die Saison Ende 2020 fortzuführen wäre für Rico  nicht verständlich gewesen. “Durch die zeitliche Verschiebung entstände Wettbewerbsverzerrung.” Für die Frage nach der Auf- und Abstiegsregelung hat er einen interessanten Ansatz. “Für mich sollte der Verband so handeln wie es beim Handball gemacht wurde. Es gibt keine Absteiger (wäre gut für uns), aber dafür Aufsteiger. Ist ein Spitzenreiter nur Erster weil er mehr Spiele hat, dann dürfte für mich gerne eine Relegation gespielt werden. Das würde nochmal richtig Feuer in die Sache bringen und wie geil eine Relegation ist, wissen wir ja alle.”

Guido Gehrke (TuS Collegia Jübek): “Eine Verlängerung der Saison wäre Irrsinn gewesen”

Auch für Guido Gehrke, Trainer vom TuS Collegia Jübek ist der Abbruch für die Saison 19/20 folgerichtig. “Eventuell hätte dieser auch schon etwas vorher getätigt werden können. So können die Vereine zumindest etwas planen. Niemand kann sagen in welcher Form es überhaupt weitergehen wird. Eine Verlängerung der Saison wäre Irrsinn gewesen! Auf und Abstieg sind hingegen sehr speziell für jeden Verein. Hier sollte eine geschlossene Regelung für alle getroffen werden. Aus sportlichen Gesichtspunkten sollte es Auf- und Absteiger geben. Nur auf Grund der Pandemie sollte/könnte die Saison 2019/20 auch komplett gestrichen werden.”

Patrick Schulte-Heuthaus und Henrik Johnsen (TSV Nord Harrislee): “Es wäre eine Frechheit die Mannschaften nicht zu belohnen”

“Natürlich ist so ein Saisonabbruch für uns Sportler enttäuschend, aber ich denke, dass es so das Beste für alle ist. Alle haben so Klarheit, keiner ist mehr im Ungewissen. Aber das Sportlerherz blutet natürlich etwas”, meinen die beiden Trainer Patrick Schulte-Heuthaus und Henrik Johnsen vom TSV Nord Harrislee. Sie hoffen, dass die Mannschaften an der Spitze nicht um ihre Aufstiege gebracht werden. “Es wäre eine Frechheit, wenn man die Mannschaften, die sich jetzt auf einem Aufstiegsplatz befinden, nicht belohnen würde”, denken die beiden da in der Kreisliga an den FC Wiesharde oder in der Verbandsliga an den TuS Rotenhof. “Wenn ich ehrlich bin, würde ich den Mannschaften es auch gönnen”, fügt Johnsen hinzu. Patrick Schulte-Heuthaus spricht sich für die Quotientenregelung aus. “Aber es sollte auf keinen Fall Absteiger geben.”

Kai Teichmann (DGF Flensborg): “Unter Auflagen ins Training starten”

Kai Teichmann, Fußballobmann von DGF Flensborg sieht den Abbruch der Saison als alternativlos vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. “Fußball ist nun mal ein Kontaktsport und ist derzeit auf Amateurniveau einfach nicht zu verantworten. Wir würden uns aber freuen, wenn wir demnächst unter Auflagen (Abstand halten, kleine Gruppen, keine Nutzung von Kabinen/Duschen usw.) wieder mit dem Training beginnen könnten. Wir haben uns bei DGF schon einige Gedanken dazu gemacht und sind zuversichtlich, dass wir das hinkriegen. Es ist für uns nicht vermittelbar, dass in der Bundesliga die Saison fortgeführt werden soll und wir nicht einmal Pass- oder Torschussübungen machen können.” Auch zu den Auf- und Abstiegsregeln hat Teichmann ein Wunschszenario: “Hinsichtlich der Auf- und Abstiegsregelung bin ich etwas befangen, da DGF in der 2. Männer in der A-Klasse und auch mit der SG DGF/Stjernen in der B-Jugend (Kreisliga) jeweils an erster Stelle steht. Natürlich wünsche ich den Teams den Aufstieg und ich gehe davon aus, dass die Tabellenführer auch aufsteigen werden und es keine Absteiger gibt. Es ist eine schwierige Entscheidung für die Verantwortlichen und ich bin froh, dass ich sie nicht treffen muss. In erster Linie wünsche ich mir aber, dass alle gesund bleiben und dass wir in absehbarer Zeit wieder Amateurfußball mit Bier und Bratwurst genießen können.” Damit dürfte er nicht nur allen Spielern und Verantwortlichen aus der Seele sprechen, sondern auch allen Fans, die sich am Wochenende auf ihre Stadionbesuche freuen.

Sven Hollenkamp (FC Wiesharde): “Das richtige Signal gesendet”

Auch Sven Hollenkamp, Trainer von Kreisliga Tabellenführer FC Wiesharde, ist mit seinen Kollegen einer Meinung. “Ich halte einen Abbruch für unumgänglich, da niemand weiß wann es wirklich weitergeht und man nichts planen kann. Momentan hängt alles irgendwie in der Luft. Mit der Nachricht gestern hat der Verband das richtige Signal gesendet. Am 30. Juni ist die Saison beendet, das heißt Wechselfristen können auch gehalten werden und die Spieler und Vereine können dieses Thema angehen.” Auf Grund ihrer Tabellenposition wünscht sich Hollenkamp natürlich auch den Aufstieg seiner Mannschaft. “Für das Auf- und Absteigen halte ich es ähnlich wie beim Handball. Meister geht hoch, Absteiger gibt es keine, dann hat man für eine Saison in der Oberliga nur ein Team mehr und der Rest der Ligen hat die gleiche Stärke. Was nun zur Berechnung der Platzierung genutzt wird, ist halt immer die Frage. Man könnte sich da auch am Handball mit der Koeffizienten Regelung orientieren. Ist natürlich nicht ganz uneigennützig, da wir oben stehen und auch gerne in die Verbandsliga zurück wollen und eine Meisterschaft immer ein tolles Gefühl für eine Mannschaft ist.”

Die Entscheidung fällt am 9. Mai. Bis dahin bleibt es spannend. 







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Fußball

Lennart Steiner mit Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Der Kapitän geht von Bord: Lennart Steiner verabschiedet sich nach drei Jahren wieder von IF Stjernen Flensborg und möchte nochmals in der Oberliga angreifen. Er kehrt zum SC Weiche Flensburg 08 zurück.

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Lennart Steiner will wieder in der Oberliga angreifen. Foto: SPEEDPhotos.de

Nach drei Jahren bei IF Stjernen Flensborg, wo er zuletzt der Kapitän der Liga-Mannschaft war, kehrt Lennart Steiner an seine alte Wirkungsstätte ins Flensburger Stadion zurück. Der 23-jährige Mann fürs Mittelfeld wird ab der neuen Saison für den SC Weiche Flensburg 08 II auflaufen. Zuletzt spielte er 2017 mit Flensburg 08 in der Schleswig-Holstein Liga.

Das letzte Angebot angenommen

Der Kontakt zum heutigen Oberligisten blieb auch nach der Fusion durch Stefan Langeloh und später durch Henning Natusch bestehen. Fast hätte es bereits im Vorjahr sein Comeback bei 08 gegeben. “Letztes Jahr stand mein Wechsel zu Weiche 08 eigentlich schon fest, doch da war beruflich noch nicht sicher ob ich in Flensburg bleiben werde. Henning rief mich vor einigen Wochen erneut an und teilte mir mit, dass das Interesse an einer Verpflichtung immer noch groß sei. Mir wurde aber auch deutlich gemacht, dass dies nach dem geplatzten Wechsel aus der letzten Saison das letzte Angebot von ihnen sei. Und so kamen wir wieder ins Gespräch.” Diese liefen erschwert durch den Corona-Virus hauptsächlich über Telefon oder WhatsApp ab. “Ein persönliches Gespräch ist natürlich immer schöner, aber zur Zeit ist das nun mal schwer möglich. Es ist aber auch so, dass gar nicht mehr so viel gesagt werden musste, denn aus den Gesprächen des letzten Jahres war ich über ihre Ziele schon sehr gut informiert.”

“Ich habe in keinem anderen Club diese familiäre Atmosphäre erlebt”

Der Abschied aus dem Engelsby-Centret fällt Lennart Steiner nicht leicht und bestätigt die Aussagen anderer Stjernen-Abgänge. “Die Entscheidung fiel nie gegen meinen Verein, sondern für die Chance wieder in der Oberliga spielen zu können”, erklärt Lennart, der 14 Liga-Tore für IF Stjernen erzielen konnte. “Ich glaube, wenn ich das jetzt nicht mache, dann werde ich es vielleicht gar nicht mehr versuchen. Mir fällt es total schwer eine Mannschaft zu verlassen, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe, und als Kapitän das Schiff zu verlassen ist natürlich immer noch einmal schwerer.”
So hätte sich Lennart sicher einen Abschied unter anderen Umständen gewünscht. “Stjernen ist schon ein besonderer Verein. Ich hätte super gern noch einmal mit den Jungs von Stjernen trainiert. Ich habe noch in keinem anderen Club diese familiäre Atmosphäre erlebt. Außerdem finde ich es nach wie vor unglaublich, mit welchem freiwilligen Engagement die Menschen dort die “Erste” unterstützen. Das war schon wirklich besonders.” 

“Lenni hat durchaus das Format, um sich in der Oberliga zu behaupten”

Stjernens Liga-Manager Ulf Graef freut sich für seinen ehemaligen Schützling, dass er nun die Chance hat, sein Comeback in der höheren Spielklasse zu geben. “Lenni ist vor 3 Jahren zu uns gekommen, um sich über mehr Spielzeiten weiterzuentwickeln und eine Rückkehr in die Oberliga anzustreben. Genau das ist ja unsere Philosophie, jungen Spielern eine Perspektive zur Weiterentwicklung anzubieten. Nun hat sich Lenni dazu entschieden, es erneut in der höchsten Spielklasse Schleswig-Holsteins zu probieren. Er ist immer noch ein junger, aber vor allem technisch sehr versierter Spieler, der durchaus das Format hat, sich auch in dieser Spielklasse zu behaupten. Wir bedanken uns für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute und drücken ihm für das Vorhaben alles Gute.”

Lennart Steiner bei seiner Verabschiedung durch Manfred Klarmann vor dem letzten Spiel der Vereinsgeschichte von Flensburg 08. Foto: SPEEDPhotos.de

Entscheidung fiel zwischen Weiche 08 und dem TSB Flensburg

Mit Stjernen gelang ihm 2018 der Aufstieg aus der Verbandsliga Nord in die Landesliga Schleswig. Dennoch wollte er langfristig wieder höherklassig spielen. “Für mich stand schon immer fest, dass ich wieder in der Oberliga spielen möchte. Dies war den Verantwortlichen bei Stjernen auch immer bekannt. Somit entschied ich mich diesen Schritt zu gehen.” Bei seiner Entscheidung über seine sportliche Zukunft spielte Stjernen am Ende allerdings keine Rolle mehr. “Die Entscheidung fiel nicht zwischen Stjernen und Weiche 08, sondern zwischen Weiche 08 und dem TSB Flensburg, mit denen ich auch ein sehr gutes Gespräch hatte. Ich habe mich dann am Ende für das gewohnte Umfeld und meine ehemaligen Mitspieler entschieden.” Diese Spieler blieben dem SC Weiche 08 zum Teil auch nach der Fusion treu und sind bis heute Teil der Mannschaft. “Die anderen Jungs kenne ich nur vom hören. Ich denke aber, dass wir eine gute, sehr junge Mannschaft haben werden, die hungrig auf Punkte ist.” Gespannt ist Lennart auch auf die neuen Oberliga-Trainer des SC. “Auf die Trainer freue ich mich sehr. Von Tim Wulff habe ich nur gutes gehört. Durch seine eigenen Erfahrungen und seinem Fußballverständnis bringt er einfach eine Menge mit. Ich denke es ist ein großer Vorteil, dass er noch vor kurzem und auch allgemein auf sehr hohem Niveau gekickt hat. Franki und Chrischi kenne ich persönlich noch aus meiner Zeit bei Flensburg 08. Damals war Franki schon mein Co-Trainer und Chrischi mein Mitspieler. Ich freue mich mega wieder mit beiden zusammen zu arbeiten.”

“Ich möchte so schnell wie möglich Stammspieler werden”

Auf sein erstes Training beim SC Weiche Flensburg 08 muss sich Lennart allerdings noch eine Weile gedulden, denn bis zum Beginn der Vorbereitung wurde der Trainingsbetrieb in Mürwik ausgesetzt. Klare Ziele hat er allerdings heute schon vor Augen. “Ich denke wir haben eine sehr junge und talentierte Truppe, die sich zeigen möchte und gut in der Oberliga mitspielen kann. Ein Platz im oberen Tabellendrittel sollte meiner Meinung nach schon das Ziel sein. Man muss aber auch damit rechnen, dass viele junge Spieler sicherlich ein bisschen Zeit brauchen. Mein persönliches Ziel ist es natürlich so schnell wie möglich Stammspieler zu werden und der Mannschaft weiterzuhelfen.” So hofft Lennart auf einen Saisonstart im September. “Ich lebe diesen Sport und freue mich riesig auf die neue Herausforderung.” Am meisten freut sich Lennart Steiner wieder auf die Stadt-Derbys gegen den TSB Flensburg. “In dem Spiel würde ich nämlich auf meinen jahrelangen Mitspieler und Kumpel Luca Bracht (wechselt zum TSB) treffen”, schmunzelt Lennart. Beide gingen aus der “Talentschmiede” SV Adelby hervor, bevor sich beide Flensburg 08 anschlossen und schließlich wieder bei IF Stjernen zusammen spielten. “Des Weiteren ist ein Derby halt immer etwas besonderes.”







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Gemeinsam sind wir stärker: FC Wiesharde und TSV Nord Harrislee bilden Spielgemeinschaft für die Jugend

Zum 01.07.2020 werden der FC Wiesharde und der TSV Nord Harrislee unter dem Motto “Einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker” eine Spielgemeinschaft für die A-, B- und C-Jugend gründen.

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Gemeinsam ist man stärker: Der FC Wiesharde und der TSV Nord Harrislee bilden eine neue SG für den Jugendbereich.

Der FC Wiesharde und der TSV Nord Harrislee werden zur neuen Saison in der A-, B- und C-Jugend eine Spielgemeinschaft gründen, dies gaben beide Vereine in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag bekannt. “Unser größtes Anliegen und Bestreben ist es, unseren Sportlern stets die Möglichkeiten zu bieten, sich weiterzuentwickeln und den Spaß am Fußball zu haben”, heißt es im Schreiben. Gemeinsam möchte man ab dem 1. Juli unter dem Motto “Einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker” die SG Wiesharde-Harrislee bilden. “Besonders im Jugendfußball der C, B und A-Junioren wird es für uns zunehmend schwieriger Mannschaften zu formen und da möchten wir ansetzen”, schreiben die Verantwortlichen Patrick Arndt (FC Wiesharde) und sein Stellvertreter Markus Roloff (TSV Nord Harrislee). Sportliche Akzente sollen mit Spaß, Spiel und Freude am Ball gesetzt werden. 

Erste Gespräche in der Winterpause

“Wir werden in der Kreisliga starten”, sagt uns Patrick Arndt auf Nachfrage. Geführt wurden die Gespräche der beiden Vereine seit der Winterpause Anfang des Jahres. “Wir haben uns Gedanken gemacht, wo soll die Reise bei uns hingehen? Wir haben zwar schnell festgestellt, dass wir Mannschaften für die nächste Saison stellen könnten, wir aber gemeinsam mit einem zweiten Verein stärker wären. So kamen wir schnell auf Harrislee und stiegen locker in die Gespräche ein.” Der sportliche Leiter des FC Wiesharde freut sich, dass es so nach rund fünf Jahren auch wieder eine A-Jugend geben wird. “Die letzte A-Jugend gab es bei uns in der Spielgemeinschaft mit der SG Nordau (bzw. Lindewitt und Schafflund)”, erinnert er sich.  

“Wir haben relativ schnell einen Nenner gefunden”

Die Gespräche der beiden Vereine wurden im Februar intensiver, auch Stefan Olsen brachte sich mit ein, der beim TSV Nord ebenfalls im Jugendbereich aktiv ist. “Wir haben relativ schnell einen Nenner gefunden und konnten uns auf die Vertragsinhalte und Bedingungen einigen”, so Patrick Arndt. Kurze Zeit später wurde den beiden Stammvereinen die Idee der SG präsentiert und stieß auf Zustimmung. “Wir erhoffen uns, dass beide Vereine langfristig von der SG profitieren können und ihre Stärken mit einbringen können.” So soll künftig aus der Spielgemeinschaft eigener Nachwuchs für die Herrenmannschaften entstehen. 

Das Logo der SG Wiesharde Harrislee

Spiel- und Trainingsbetrieb auf allen Anlagen

Die Bedingungen für die Jugendlichen sind attraktiv. Trainiert wird sowohl beim TSV Nord Harrislee als auch beim FC Wiesharde. “Harrislee hat mit dem Kunstrasen einen großen Vorteil für die SG. So können die Jugendlichen auch hier Erfahrungen sammeln. Dazu haben wir in Handewitt einen ganz neuen Rasenplatz.” So werden auch die Punktspiele an allen drei Standorten in Harrislee, Handewitt und Jarplund ausgetragen. “Harrislee bietet sich sicherlich im Winter mit dem Kunstrasen bestens an. In den Sommermonaten werden wir dann eher in Handewitt/Jarplund spielen.” Je nach Belegung und Kapazitäten wird dann entschieden. Sowohl Trainer vom FC Wiesharde als auch vom TSV Nord Harrislee sollen auf lange Sicht in allen Altersklassen aktiv sein. “Das war unser Anliegen, dass beide Vereine Trainer in den Mannschaften haben. Ob wir das gleich im ersten Jahr schaffen, müssen wir mal sehen.”







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