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Ein Erlebnisbericht

Friderike Limberg mittendrin im olympischen Jugendlager

Friderike Limberg vom LK Weiche Flensburg durfte am olympischen Jugendlager vom DOSB teilnehmen. Für uns hat sie einen Erfahrungsbericht geschrieben:

Vom 29.07-05.08.2021 fand in Frankfurt am Main das deutsche olympische Jugendlager vom DOSB, der DOA zusammen mit der dsj statt. Ich durfte als Teilnehmerin eine unglaubliche Woche mit vielen Erfahrungen erleben. 

Bereits 2019 habe ich mich für das Jugendlager beworben, welches immer parallel zu den olympischen Spielen für Jugendliche im Alter von 16-19 Jahren aus ganz Deutschland und aus jeder Sportart stattfindet. Bei der Bewerbung mussten zum Beispiel Fragen zum eigenen Engagement, sportlichen Leistungen und der Faszination für Olympia beantwortet werden, sowie ein Bewerbungsvideo erstellt werden. Nach ein paar Monaten habe ich dann auch die Zusage bekommen und hatte mich riesig auf die Reise nach Tokio gefreut, als dann aber die Spiele abgesagt wurden, war ich erstmal enttäuscht, hatte mich aber umso mehr gefreut, dass die Veranstalter nach einer Alternative gesucht haben. Am Anfang diesen Jahres habe ich dann die Bestätigung bekommen, dass auch ein Jugendlager stattfinden wird. Zwar „nur“ in Frankfurt am Main und auch „nur“ 8Tage aber trotzdem besser als nichts, dachte ich mir. 

Japanische Kultur nach Frankfurt geholt

Nach einem digitalen Vorbereitungstreffen im Mai, war meine Vorfreude dann schon groß und spätestens als wir die Klamotten bekommen haben, hatte ich extrem viel Lust. 
Am 29.07. fuhr ich dann mit dem Zug nach Frankfurt, ohne so genau zu wissen was auf mich zukommt. Nach dem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es auch direkt voll in das Programm mit Kennenlernspielen und Gruppenarbeiten. 

Bereits nach dem ersten Tag, hatte ich das Gefühl, dass wir eine richtig gute Gruppe sind. 
Die nächsten Tagen waren dann alle voll mit Vorträgen und Workshops zu verschieden Themen aus dem Bereich Olympia, organisierter Sport und Ehrenamt. 

Auch wenn wir nicht viel Zeit hatten, haben wir in den freien Minuten Olympia geschaut oder sind eben Nachts aufgestanden, um unsere persönlichen Highlights zu schauen. 
Um auch die japanische Kultur nach Frankfurt zu bringen, durften wir an einem Tanzworkshop mit traditionellen japanischen Tänze teilnehmen, haben Sushi selber gemacht und einen Kaligraphie Workshop belegt. 

Gruppenfoto. Foto: Privat

Austausch mit der japanischen Sportjugend

Im zweite Teil der Woche begann dann auch unser Austausch mit der japanischen Sportjugend. Dieser fand online über Zoom statt und wurde durch mehrer Dolmetscher unterstütz. Thema war Nachhaltigkeit im Sport und allgemein der Vergleich der Sportstrukturen in Japan und Deutschland. Nach mehreren Vorträgen von deutscher bzw. japanischer Seite organisiert, wurde dann auch in Kleingruppen, bestehend aus japanischen und deutschen Teilnehmenden, gearbeitet, um am Ende des Austausches eine Präsentation zu halten.

Mein persönliches Highlight der ganzen Reise waren jedoch die Besuche am Frankfurter Flughafen. Wir durften 2x zurückreisende Athleten am Flughafen empfangen und feiern. Außerdem konnte wir in der Family Lounge der Lufthansa mit den Athlethen Fotos machen und uns mit ihnen unterhalten. Unter anderem war Kristin Pudenz eine der Athletinnen, das war für mich ein toller Moment, da sie Silber im Diskuswerfen geholt hatte. 

Aber eigentlich war die ganze Woche ein großes Highlight: Wir sind als Team super zusammengewachsen, ich habe tolle Leute kennengelernt, viele neue Impulse bekommen und den olympischen Spirit richtig gespürt. (Friderike Limberg)


Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Printausgabe September/Oktober 2021




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