SG Nordau schießt FC Wiesharde ab

Gala-Vorstellung von Christoph Ruback beim 6:0 in Handewitt

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Der FC Wiesharde hatte auch im dritten Anlauf kein Glück gegen die SG Nordau: Vor heimischen Publikum wurden die Handewitter sogar deklassiert. 

Handewitt – So unglaublich die Saison für den FC Wiesharde auch verläuft, gegen die SG Nordau findet man scheinbar keine Mittel. Auch im dritten Versuch gab es eine Niederlage für die Mannschaft von Trainer Thomas Knuth zu verdauen. Im Hinspiel konnte die SG mit einem klaren 5:1 die Punkte in Lindewitt behalten, im Pokalspiel Mitte April gab es hingegen nur einen knappen 2:1 Erfolg durch ein spätes Kurzbach-Tor.

Zwei Ruback-Treffer in der ersten Hälfte

So hatte man beim FCW ganz sicher kein 0:6-Debakel am Samstag erwartet. Doch schon in der achten Minute machte die SG Nordau deutlich, dass sie auch im dritten Derby der Saison keine Geschenke verteilen würden. Im Gegenteil: Christopher Langrzik setzte sich gegen die Handewitter-Abwehr durch und kam zum Abschluss im Strafraum. Dieser konnte zwar noch geblockt werden, aber am zweiten Pfosten stand Christoph Ruback goldrichtig und staubte zum 1:0 für die Gäste ab. Sein erster Geniestreich des Nachmittags.

Der zweite folgte in der 25. Minute, nachdem Nils Petersen Mika Sörensen aussteigen ließ und den Ball scharf in die Mitte brachte. Nico Simonsen im FCW-Tor konnte den Ball nur in die Mitte abprallen lassen und wieder stand Christoph Ruback dort, wo ein Stürmer stehen muss und erhöhte zum 2:0 Pausenstand.

Langrzik trifft zwei Minuten nach der Pause

„Wir haben leider ein paar Geschenke verteilt und nie richtig ins Spiel gefunden“, erklärte FCW-Coach Thomas Knuth nach der Partie. Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich die SG Nordau von ihrer besten Seite. Nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff klingelte es erneut im Kasten von Nico Simonsen. Marvin Gefke brachte einen langen Ball auf Christopher Langrzik, der diesen lässig an Simonsen vorbei ins Tor schieben konnte. 3:0 für die SG Nordau. Und diese hatte noch lange nicht genug.

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FC Wiesharde – SG Nordau (30.04.2022)

Ruback jetzt mit 12 Saisontreffern

In der 66. Minute zauberte Nils Petersen den Ball aus gut 25 Metern ins lange Eck, 4:0. In der Schlussphase wurde es dann richtig bitter für den FC Wiesharde. Zunächst erzielte Colin Franz in der 83. Minute das 5:0, nachdem Christoph Ruback den Ball perfekt auf seinen Mitspieler durchstecken konnte. Zwei Minuten später vollendete Christoph Ruback seine Galavorstellung mit seinem dritten Treffer des Tages. Im gekonnten Zusammenspiel mit Christopher Langrzik erzielte er mit dem 6:0 seinen 12. Saisontreffer und führt nun zusammen mit dem verletzten Mads Momme Sowada die Torjäger-Liste der Verbandsliga Nord an. 

„Vom Torwart bis zum Stürmer hat jeder alles gegeben“

„Das war heute eine starke Mannschaftsleitung“, freute sich Rasmus Christiansen von der SG Nordau nach dem Spiel. „Vom Torwart bis zum Stürmer hat jeder alles gegeben, um Wiesharde keine Chance zu lassen. Egal wie es stand.  Das Ergebnis ist natürlich schon schön genug, aber besonders im Derby ist die Freude umso größer.“

Das musste auch Thomas Knuth anerkennen. „Wenn man 0:6 verliert brauch ich mich nicht hinstellen und sagen, dass es auch anders hätte ausgehen können“, so der Handewitter-Trainer. „Nordau hat einfach eine gute Mannschaft und nutzt die Räume aus, die sich bieten. Wir versuchen dann einfach in der neuen Saison die Spiele gegen sie etwas offener zu gestalten.“

Halbfinale im Kreispokal am Mittwoch

Nach dem erneuten Derby-Sieg geht der Blick bei der SG Nordau bereits voraus: „Jetzt heißt es volle Konzentration auf das Pokalhalbfinale am Mittwoch in Harrislee.“ Gegen HKUF geht es um den Einzug ins Kreispokal-Finale. (msc)






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