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nospa Spieltags Talk

“Ich möchte es mir selbst noch einmal beweisen” – Lasse Sohrweide im “nospa Spieltags Talk”

Mit Lasse Sohrweide verabschiedet sich am Samstag die prägende Figur des TSB Flensburg. Beim FC Phönix Lübeck will es der Kapitän noch einmal wissen. Wie es Lasse vor seinem letzten Spiel in Flensburg geht, warum er sich für den Abschied entschieden hat und welche Ziele er in seinem neuen Verein verfolgt, erzählt er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Lasse Sohrweide verabschiedet sich am Samstag vom TSB. Foto: SPEEDPhotos.de

Der Kapitän geht von Bord: Am Samstag bestreitet Lasse Sohrweide sein letztes Spiel für den TSB Flensburg und verabschiedet sich nach Hamburg. Über viele Jahre hinweg war er die Identifikationsfigur des Vereins, ab der kommenden Saison wird er für den FC Phönix Lübeck auflaufen. Was Lasse zu seinem Abschied, der neuen Herausforderung und über seine bisherige Karriere zu sagen hat, erfahrt ihr im “nospa Spieltags Talk”.


Am Samstag findet nicht nur das Saisonfinale gegen den VfR Neumünster statt. Spätestens nach Abpfif wird es auch sehr emotional für dich werden, denn es wird dein letztes Spiel im Trikot des TSB Flensburg sein…

Das stimmt. Es waren sechs super Jahre für den Verein und für mich persönlich. Ich hatte das große Glück sechs Jahre lang auf hohem Niveau Fußball zu spielen und dabei noch täglich, mit meinen guten Freunden zusammen in einer Mannschaft zu sein.

Am letzten Wochenende wurde dir noch ein Spiel genommen. Davor hast du dein letztes Derby gegen den SC Weiche Flensburg 08 gespielt. Immer etwas besonderes, oder?

Die Derbys waren immer etwas besonderes, ob mit dem TSB gegen 08 (jetzt Weiche 2) oder mit 08 gegen den TSB. Die meisten Spieler kennen sich untereinander und haben vielleicht sogar schon für beide Vereine gespielt. Das gibt immer eine besondere Brisanz, da man solche Spiele immer gewinnen will. Unter den Zuschauern finden sich auch immer wieder alte Bekannte aus den früheren Fußballzeiten, so bekommen diese Spiele immer eine besondere Atmosphäre.

Impressionen

 

Wie zufrieden warst du insgesamt mit deiner letzten Saison in Flensburg?

Wir hatten sicherlich einen schweren Start, da wir in der Hinrunde etliche Verletzte hatten. Ich denke in der Rückrunde haben wir gezeigt, was in der Mannschaft steckt und haben unser Sieger-Gen zurück gewonnen und werden uns hoffentlich mit der Vizemeisterschaft belohnen. Ansonsten haben wir in dieser Saison fast alles erreicht, was wir erreichen wollten: Kreispokalsieger, Team-Cup-Sieger, Flensborg-Avis-Cup-Sieger, Qualifikation für das Hallenmasters und sehr wahrscheinlich Vizemeister.

“Ich wollte die Mannschaft zum Erfolg führen”

Bei dir hat sich in den letzten Monaten privat sehr viel getan. Jetzt zieht es dich nach Hamburg und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. War es für dich ein schwerer und langer Entscheidungsprozess oder musstest du gar nicht lange überlegen?

Die Entscheidung fiel rein aus beruflichen und privaten Gründen. Meine Frau und ich wollten noch einmal etwas anderes außer Flensburg sehen und sahen in der Stadt Hamburg eine beruflich bessere Perspektive für uns beide. Die meisten unserer Freunde wohnen bereits in Hamburg, daher fiel uns die Entscheidung nicht ganz so schwer. Dennoch wird uns natürlich die direkte Nähe zu unseren Familien fehlen, doch ich denke, dass wir uns nun halt öfters in Hamburg sehen werden. Der Weg ist ja nicht all zu weit (er schmunzelt).

Wer dich künftig noch mal spielen sehen möchte, der muss zu einem Spiel des FC Phönix Lübeck fahren. Warum fiel deine Wahl auf den FC? Und welche Ziele hast du dort?

Der Kontakt entstand über meinen Kumpel Cello Meyer, der mich dann wiederum mit dem Trainer Daniel Safadi zusammen gebracht hat. Dieser kannte mich bereits aus seiner Trainertätigkeit bei Strand 08. Nach unserem ersten Gespräch war ich sofort von dem Konzept von Phönix überzeugt und brauchte nicht lange zu überlegen, um meine Zusage zu geben. Der Verein stelle eine super Perspektive, außerdem möchte ich es mir selbst in einem anderen Verein noch einmal beweisen.

Du warst über Jahre das prägende Gesicht vom TSB Flensburg. Kannst du dich noch daran erinnern, als du zum Kapitän der Mannschaft gewählt wurdest? Und wie war es für dich, der Kapitän zu sein?

Für mich war es eine schöne Situation, denn das war genau das was ich wollte. Ich wollte Führungsspieler sein und die Mannschaft zum Erfolg führen.

Du hast zuletzt wieder sechs Jahre am Stück beim TSB gespielt, zuvor aber auch in anderen Vereinen. Hattest du in all den Jahren mal ernsthaft überlegt ein Angebot eines anderen Vereins anzunehmen?

Ich habe von der D-Jugend bis zur A-Jugend bei Flensburg 08 gespielt und dann in meinen ersten beiden Männerjahren beim TSB, dann bin ich wieder für ein Jahr zu 08 gewechselt. Danach folgten vier Jahre in den USA. 2013 kam ich zurück und spielte ein halbes Jahr bei Weiche. Saison 2013/14 folgte dann der Wechsel zum TSB in die Kreisliga, um eine Traditionsreiche Mannschaft in Flensburg wieder in positive Schlagzeilen zu rücken und das haben wir in den letzten sechs Jahren denke ich geschafft.
Ich muss sagen, es gab in den letzten sechs Jahren nie wirklich viele Angebote anderer Vereine, weil die meisten wussten, dass schon einiges passieren müsste, dass ich den TSB verlasse, glaube ich.

 

Am Samstag wird es zu einem TSB-Moment kommen, den du vermutlich niemals vergessen wirst. In deiner langen Zeit am Eckener Platz, gab es da noch andere Momente, die du niemals vergessen wirst?

Abschiede sind immer schwierig, denn in den letzten sechs Jahren war man ja 3-4 mal in der Woche in der Kabine und hat mit den gleichen Personen sehr viele Stunden verbracht. Da werde ich sicherlich am Samstagabend bei unserer Abschlussparty noch einmal zurückdenken und sehr viele schöne Momente noch einmal Revue passieren lassen. Meilensteine waren sicherlich: doppelte Meisterschaft 13/14 und 14/15, Oberligaherbstmeister in der Folgesaison, 3x Kreispokalsieger, Vizemeister beim Masters und der zweifache Erfolg im Wettbewerb “Meister der Meister”. Überragend dabei, der Kreispokalsieg in der Saison 16/17 mit 5:0 im Stadion gegen 08.

 







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“Wir sind heiß auf die Rückrunde” – Volker Hansen im “nospa Spieltags Talk”

Mit 28 Jahren ist Volker Hansen ein erfahrender Abwehrspieler in den Reihen der SG Nordau. Wie er die bisherige Saison erlebt hat, auf welchen Gegner er sich am meisten freut und wo er in der kommenden Saison spielen wird, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Volker Hansen, SG Nordau
Volker Hansen von der SG Nordau. Foto: TNS Sports

Seit der Gründung der SG Nordau ist Volker Hansen mit dabei und durfte in nur drei Jahren Vereinsgeschichte schon einen Aufstieg feiern. Wie der 28-jährige Abwehrspieler die bisherige Saison sieht, was er zur Hallensaison seiner Kollegen zu sagen hat und welche Chancen er sich gegen den TSV Nord Harrislee am Wochenende ausrechnet, erzählt er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Am vergangenen Wochenende fiel euer Spiel gegen Slesvig IF den Wetterbedingungen zum Opfer. Stattdessen habt ihr getestet. Wie lief dieser und wie schätzt du eure Form zur Rückrunde ein?

Für uns war es ein guter Test. Wir konnten positives aber auch negatives aus dem Spiel mitnehmen. Wegen dem Wetter konnten wir leider nicht viele Testspiele bestreiten, aber ich glaube das ging vielen Mannschaften ähnlich. Als dann das Spiel gegen SIF abgesagt wurde, war es für uns wichtig noch ein Testspiel zu bestreiten, bevor die Rückrunde dann hoffentlich dieses Wochenende für uns startet. Unsere Form schätze ich gut ein. Ich weiß, das jeder einzelne fit ist. Für uns ist es entscheidend, dass wir ab der ersten Minute den Kampf annehmen. Wir sind auf jeden Fall heiß auf die Rückrunde.

Dein Kollege Christoph Ruback hat zu Saisonbeginn einen Platz unter den Top 5 für möglich gehalten. Ihr seid auf einem sehr guten Weg dorthin. Was muss passieren, damit diese Prognose am Ende auch so eintreffen kann?

Wir müssen da anknüpfen wo wir aufgehört haben. Wir dürfen in keinem Spiel nachlassen. Nur so können wir es schaffen.

Jetzt am Samstag soll es nun endlich auch für euch los gehen. Mit dem TSV Nord Harrislee kommt direkt ein interessanter Gegner aus der Nachbarschaft. Was erwartest du von diesem Spiel?

Ich glaube es wird ein spannendes Spiel. TSV Nord Harrislee wird nach der Niederlage gegen Löwenstedt natürlich heiß sein und alles geben, um nicht gleich mit zwei Niederlagen zu starten.
Wir müssen sehen, dass wir sofort das Spiel annehmen und versuchen Nord Harrislee unser Spiel aufzuzwingen. Ich denke, dass es über 90 Minuten ein hartes Spiel wird, welches wir aber am Ende für uns entscheiden.

Auf welche Gegner freust du dich in der Rückrunde am meisten?

Ganz klar DGF. Gegen DGF ist immer eine gewisse Anspannung auf dem Feld zu spüren. Das war auch schon letztes Jahr in der Kreisliga so. Ich liebe einfach Spiele, wo es ordentlich zur Sache geht. Derby halt (er lacht).

Impressionen

Auch in die Halle konntet ihr eure gute Form übertragen. Man hat euch angemerkt, dass ihr wirklich Bock auf Halle hattet. Was waren deine Highlights?

Ich selber habe nicht viele Hallentuniere mitgespielt. Dafür fehlt mir einfach die Technik (er lacht).
Ein Highlight für mich war sicherlich der Erfolg von den Jungs bei der Hallenkreismeisterschaft. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie eine gute Rolle dort spielen werden. Das sie letztendlich erster wurden, hat mich umso mehr gefreut.

“Ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen”

Durch den Sieg bei der Hallenkreismeisterschaft durftet ihr auch bei der Landesmeisterschaft in Henstedt-Ulzburg teilnehmen. 

Auch dort war ich nicht dabei (er lacht). Für die Jungs war das sicherlich ein Highlight in der Winterpause.
Mit ein wenig mehr Glück hätte man es durchaus in die nächste Runde schaffen können. Leider klappte das nicht, aber dafür soll die Rückfahrt im Bus legendär gewesen sein (er lacht). Feiern können auf jeden Fall alle sehr gut (er lacht).

Als die SG Nordau gegründet wurde, bist du von der SG Langenghorn/Enge-Sande gekommen und warst quasi von Anfang an mit dabei. Warum wurde es die SG Nordau und wie hat sich der Verein in diesen drei Jahren deiner Meinung nach entwickelt?

Die SG Nordau wurde es, weil ich dort viele Spieler kannte und dort auch mein Heimatverein mit drinsteckt. Die Entwicklung der SG ist sehr positiv. Wir haben es gleich im zweiten Jahr geschafft in die Verbandsliga aufzusteigen und spielen jetzt auch eine gute Rolle dort. Ich denke, wir können sehr zufrieden sein.

Mit Blick auf die nächste Saison, weißt du schon, ob du der SG Nordau erhalten bleiben wirst?

Ja ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen.







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“Ich denke, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können” – Lasse Sievers im “nospa Spieltags Talk”

Mit dem TSV Nord Harrislee erlebte Lasse Sievers einen Saisonstart wie auf Wolke 7. Dann verkündete Jörg Rapp seinen Rücktritt als Trainer. Wie die Mannschaft die Entscheidung aufgenommen hat, wie er über den Abschied von Sönke Meyer denkt und wie der Konkurrenzkampf ums Tor aussieht, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Lasse Sievers, TSV Nord Harrislee
Lasse Sievers im Tor vom TSV Nord Harrislee. Foto: SPEEDPhotos.de

Für den 1,95 Meter großen Torwart vom TSV Nord Harrislee wird es nicht langweilig. In der letzten Saison schon fast abgestiegen, konnte noch der Klassenerhalt gefeiert werden und dann startete seine Mannschaft wie ausgewechselt in die neue Saison und spielte ganz oben mit. Im Winter verließen dann Leistungsträger Sönke Meyer und später auch noch Chef-Trainer Jörg Rapp die Mannschaft. Was Lasse Sievers zu den Abgängen zu sagen hat, wie er den Konkurrenzkampf im Tor sieht und was er von den nächsten Spielen gegen BW Löwenstedt und Nordau erwartet, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Auf Grund der Witterung hat sich euer Pflichtspielauftakt gegen Grün-Weiß Tolk verzögert. Wie habt ihr die zusätzliche Zeit der Vorbereitung genutzt?

Wir haben die Zeit genutzt um in aller Ruhe unser Training fortzuführen und den Fokus voll und ganz auf den Rückrundenstart zu legen.

Nun soll es am Samstag gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt gehen, die zwar im Moment in der Tabelle vor euch stehen, aber auch schon drei Spiele mehr ausgetragen haben. Was erwartest du von diesem Spiel?

Klar ist, dass sowohl wir als auch die Löwenstedter heiß auf die Rückrunde sind. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, dass am Ende derjenige gewinnt, der es mehr will.
Allerdings haben wir auch noch was aus dem Hinspiel gut zu machen – da haben wir überhaupt nicht überzeugt.

Im Winter überraschte uns alle die Schlagzeile, dass Trainer Jörg Rapp mit sofortiger Wirkung ins Ligamanagement wechseln wird. Kam diese Entscheidung für euch auch so überraschend wie für uns und wie hast du diese aufgenommen?

Ja schon – als er uns in der Kabine mitteilte, dass er ab sofort kein Trainer mehr sei, mussten ich und auch viele andere erstmal schlucken.
Als er dann nachschob, dass er als Ligamanager erhalten bleibt, war ich auf jeden Fall ein Stück weit erleichtert, da ich Jörg jetzt auch schon sehr lange kenne und als Identifikationsfigur für den TSV Nord Harrislee sehe.
Ich denke, dass Jörg seine neue Aufgabe sehr gut machen wird.

Impressionen

Jetzt bilden Patrick Schulte-Heuthaus und Henrik Johnsen ein Trainerduo. In einer Umfrage bei uns glaubten 64%, dass es ohne Rapp schwieriger für euch wird. Wie siehst du das? Wie ist dein Eindruck vom Trainer-Duo?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein sehr gutes Trainerduo für die Rückrunde haben. Sowohl Paddy als auch Johnny sind richtig motiviert und hungrig und haben – genau wie Jörg – einen guten Draht zur Mannschaft.

Auch Sönke Meyer hat euch im Winter verlassen. Das war auch frühzeitig bekannt, dass er, sobald er sich wieder fit genug fühlt, höherklassig spielen möchte. Was konntet ihr von Sönke mitnehmen und macht sich sein Fehlen schon bemerkbar?

Vorab möchte ich Sönke auch auf diesem Wege nochmal viel Glück, Erfolg und vor allem Spaß und Gesundheit bei seiner neuen Aufgabe wünschen.
Mitnehmen kann man von ihm auf jeden Fall seine Einstellung, er ist als Kapitän immer vorangegangen und hat uns auf dem Platz motiviert.
Natürlich ist ein Spieler mit dieser Qualität sehr schwer zu ersetzen, das macht sich auch in unserem Spiel bemerkbar. Trotzdem denke ich, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können.

“Das mit der Lederallergie war schon frech”

Ende August war Christoph Ruback von der SG Nordau bei uns im “nospa Spieltags Talk” und hat in aller ausführlichkeit über dich gesprochen. Das war zu einer Zeit, als ihr alle in der Liga mit einer tollen Siegesserie überrascht hattet. Für alle, die seine Aussagen nicht mehr im Kopf haben, er sagte mit einem Lachen und nicht ganz ernst gemeint: “In der Freizeit auf dem Bolzplatz oder in Spielen in der Jugend hat er mir jedenfalls schon oft seine Lederallergie bewiesen, da lass ich die Frage mal im Raum stehen, ob die gute Defensive an Lasse oder an der Verteidigung vor ihm liegt.” Möchtest du ihm dazu etwas antworten?

Das mit der Lederallergie war schon frech.
Dennoch möchte ich hier keine großen Töne in seine Richtung spucken. Ich denke Christoph weiß, was ich von ihm halte und was ich denke, wozu er auf dem Platz fähig ist.
Dass er mir dann im Hinspiel am Holmberg 2 Tore einschenken durfte, hat mir die folgenden Tage natürlich nicht unbedingt leichter gemacht, da durfte ich mir ganz schön was anhören.

In zwei Wochen kommt es dann tatsächlich zum Spiel gegen die SG Nordau. Damals hatte es Christoph genervt, dass du zu ihm sagen konntest, dass du sie in der Tabelle nicht finden kannst. Jetzt seid ihr von den Punkten her recht nah beisammen in der Tabelle. Hast du eine besondere Vorfreude auf dieses Spiel?

Auf jeden Fall. Ich kenne viele Spieler von der SG Nordau noch aus der Schulzeit und aus dem Privatleben. Da ist dann schon immer eine ganz besondere Spannung drin, da möchte man auf gar keinen Fall verlieren. Hoffentlich können wir sie jetzt auch auf Ihrer Wiese ärgern, so wie sie es bei uns in der Hinrunde gemacht haben.

Du hütest beim TSV Nord nicht alleine das Tor. Wie ist dein Verhältnis zu Max-Julian Mross?

Zu Max habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Er hat bei Flensburg 08 eine gute fußballerische Ausbildung genossen und technisch kann ich mir hier und dort immer mal ein bisschen was abschauen. Insgesamt denke ich, dass wir voneinander sehr profitieren, da wir uns gegenseitig pushen. Natürlich wissen wir auch, dass der jeweils andere genau so Bock hat zu spielen, wie man selbst.
Trotzdem drücke ich ihm die Daumen, wenn er auf dem Platz steht.

In der Jugend hattest du zuletzt beim TSB Flensburg gespielt. Warum fiel deine Entscheidung damals auf den TSV Nord Harrislee?

Dazu muss gesagt sein, dass ich beim TSV Nord Harrislee angefangen habe, Fußball zu spielen und ich mit meinen damaligen Mannschaftskameraden zum TSB Flensburg gewechselt bin, da in Harrislee keine B-Jugend zustande kam.
Leider hatte der TSB damals am Schützenhof noch nicht den schönen Kunstrasen, sondern nur den Roten Teppich, auf dem man nicht so gern Grätschen und Hechten mochte.
Nichtsdestotrotz hatte ich beim TSB ein paar sehr schöne Jahre.
Zurück nach Harrislee hat mich dann die schöne Anlage, welche in kürze auch noch durch einen Kunstrasen bereichert wird, das heimische Gefühl, die Mannschaft und die herausragende Betreuung geführt.







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