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Leichtathletik

Kreismeisterschaften Sprung: Anton Temme vor Ben Heyer

Am Sonntag ging es für etwa 70 ehrgeizige Sportler darum, möglichst hoch bzw. weit zu springen. Im Rahmen der diesjährigen Kreismeisterschaften der Verbände Flensburg und Schleswig-Flensburg in der Halle traf man sich in Flensburg, um die Meister im Sprung-Mehrkampf bzw. im Hochsprung und Stabhochsprung zu ermitteln.

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Anton Temme beim Anlauf zu seinem Siegersprung und Jarek Schult beim Watussi-Hochsprung. Fotos: Arne Metzger

Der Wettkampf startete recht ungewöhnlich, da ausnahmsweise die Jugendlichen und Erwachsenen den Anfang machten und gegen Mittag die Kinder übernehmen durften. Darüber waren allerdings weder die Eltern noch die Kinder böse. Man sah daher überall zufriedene Gesichter – Athleten, Trainer, Kampfrichter und Helfer sorgten für einen gelungenen Wettkampf, obwohl man aufgrund einer kurzfristigen Hallensperrung zusammenrücken musste und den Wettkampf somit unter großem Zeitdruck durchführen musste. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch.

Stabhochsprung: Anton Temme vor Ben Heyer

Bei den älteren Athleten waren die Felder zwar relativ überschaubar, nichtsdestotrotz gab es hier diverse sehr gute Leistungen zu benennen. So konnte Dorothee Lau vom TSV Kappeln in der U18 mit 1,60 m und dem damit höchsten Sprung der Damenkonkurrenz glänzen. Bei den Herren sprang Michael Pauls vom TSV Silberstedt (U18) mit 1,76 m am höchsten.
Beim spektakulären Stabhochsprung gab es wiederholt Szenenapplaus und gegenseitiges Anfeuern. Die Tagesbestleistung gelang Anton Temme bei den Herren mit übersprungenen 3,50 m, dicht gefolgt von Ben Heyer (U18) mit 3,40 m (beide LG Flensburg).

Sprung-Mehrkampf der U12

Alle Kinder der LG Flensburg, die jünger als 12 Jahres sind, hatten den Sprung-Mehrkampf bestehend aus Standweitsprung, Fünfsprung und Watussi-Hochsprung zu absolvieren. Hier gab es sehr spannende Entscheidungen und zum Teil beeindruckende Einzelleistungen zu beobachten.
Bei den weiblichen Nachwuchsspringerinnen gewannen Louis Movsisyan in der W8 (TSV Nord Harrislee), Lilli Bethge in der W9 (LK Weiche), Zoé Wichert (SV Adelby) und Svea Reese (LK Weiche) in der W10 sowie Maja Lederle in der W11 (TSV Nord Harrislee).

Kleine ganz groß

Bei den Jungen konnten Jarek Schult (TSV Nord Harrislee) in der M8, Emmanuel Schnoor (TSV Nord Harrislee) in der M9, Tjorven Kristjan Renke (LK Weiche) in der M10 sowie Leopold Bärwald (LK Weiche) in der M11 die meisten Punkte der Teilnehmer aus den Kreisverbänden sammeln.
Als herausragende Einzelleistungen sind an dieser Stelle die 12,20 m im Fünfsprung von Leopold Bärwald und die 1,30 m von Lilly Bethge im Watussi-Hochsprung zu nennen. Emmanuel Schnoor dominierte zudem als Einziger an diesem Tag seine Altersklasse M9 in allen Disziplinen. (dst)





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Leichtathletik

In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister: LK Weiche mit Alternativplan

Not macht erfinderisch: Das Training beim LK Weiche Flensburg wird fortgesetzt, allerdings unter ganz neuen Bedingungen. Die Top-Athleten werden mit Trainingsgeräten für zu Hause ausgestattet, hinzu kommen Challenges und Social Media Trainingsgruppen. Sogar die Jahreshauptversammlung findet statt, nur nicht wie geplant.

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LK Weiche
Alternatives Training mit dem LK Weiche Flensburg. Fotos: Privat

Der Leichtathletik Klub Weiche wirft trotz der aktuellen Situation den Blick nach vorn. Schnell haben Vereinsvorsitz, Trainer und Jugend auf die aktuelle Lage reagiert und einen Alternativplan erstellt. “Wir haben als Sportverein eine hohe Verantwortung und daher sind die Erlasse und Vorgaben des Landes gar nicht zu diskutieren. Es ist wie es ist. Als Leichtathlet muss man sowieso in der Lage sein diszipliniert alleine zu trainieren”, leitet der Vereinsvorsitzende seine Wort an die Vereinsmitglieder ein. Unter dem Motto „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ hat der Verein ein Paket an Aktivitäten gestartet. Die Spitzenathleten werden zuhause mit Trainingsgeräten aus Kraftraum und weiteren Trainingsgerät ausgestattet. Es wird ein Wochentrainingsplan für individuelles Training erstellt, Onlinecoaching via “Coach’s Eye” wird angeboten und Trainingsformen werden erklärt und koordiniert.

Von der Rad- bis zur Liegestütz-Challenge

Da die Athleten jetzt sogar mehr Zeit haben, haben sich die Leichtathleten auch weitere Aktivitäten ausgedacht: Eine Rad-Challenge, bei der die Orte des Kreises Flensburg mit dem Rad aufgesucht werden sollen und auf einer Liste abgehakt werden. Ausgebuddelt wurde auch der Trainingsplan für die Liegestütz-Challenge. Auf eine unheimlich starke Resonanz stieß die Einrichtung einer Social-Media-Trainingsgruppe. Hier werden Tagesaufgaben gestellt. So kamen gleich am ersten Tag über 30 Videos zu der Aufgabe „Erstelle ein Stabi-Trainingsvideo“ mit einer Klopapierrolle zusammen. Dreier schmunzelte: “Es gab tatsächlich Muskelkater, da man durch die vielen missglückten Versuche auf hohe Wiederholungszahlen kam.”
Am zweiten Tag steht eine witzige koordinative Aufgabe auf dem Plan, neben dem Dauerlauf. Sogar einige Eltern haben sich bereits angeschlossen.

LK Weiche

Die “Social Media” Trainingsgruppe vom LK Weiche Flensburg: Fotos: Privat

Jahreshauptversammlung wird online durchgeführt

Auch die Jahreshauptversammlung des Vereins wurde nicht abgesagt, sie wird unter diesen Umständen online angeboten. “Die Ehrungen und die Verkostung von Daja Chocolate müssen leider verschoben werden, aber alle anderen Dinge wird es geben.”
Erstes Fazit: “Wenn man Disziplin hat, kann man fitter als vorher aus dieser Phase kommen. Umso mehr freuen wir uns auf die fröhlichen Trainingseinheiten mit der Trainingsgruppe nach der Pandemie.”





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Leichtathletik

Mehrfach-Gold für die LG Flensburg in Malente

Richtig gut lief es für die jungen Athleten der LG Flensburg bei der allen Block Landesmeisterschaft der Altersklasse U16. Mehrfach konnte Gold gewonnen werden. Tom Detzkeit sicherte sich mit fulminanten Bestleistungen den Sieg im Block Lauf. Beim Wurf und Hürdenlauf lief es hingegen für LK-Kollege Loke Sommer wie am Schnürchen.

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Tom Detzkeit
Mit einer fulminanten Leistung zu Gold: Tom Detzkeit. Foto: Privat

Bei der Hallen Block Landesmeisterschaft der Altersklasse U16 in Malente gewann die LG Flensburg zwei Titel im Einzel und einen Titel im Team.

Loke Elias Sommer mit höchster Punktzahl aller Athleten

In der Altersklasse M15 konnte sich Loke Elias Sommer souverän den Titel im Block Wurf sichern. Dabei legte er mit zwei persönlichen Bestleistungen zum Start des Wettkampfes die Grundlage für den Titel. Zunächst erreichte er im Kugelstoß eine Weite von 13,64m und konnte seine Bestleistung um fast einen halben Meter steigern. Im Anschluss lief er im 60m-Hürdenlauf in 8,77s eine Zehntel schneller als je zuvor und erzielte mit 678 Punkten die höchste Einzelpunktzahl des Tages. Zudem erzielte er mit 2353 Punkten die höchste Mehrkampfpunktzahl aller Athleten.

Bronze für Elijah Rossow

Ebenso in der Altersklasse M15 konnte Elijah Rossow mit 1989 Punkten nach einer schwierigen Hallensaison einen guten Bronzerang im Block Sprint/Sprung erzielen. Er verpasste damit die 2000-Punkte-Marke nur knapp. Seine Bestwertungen erzielte er im 60m-Sprint (8,08s) und Weitsprung (5,09m) mit je 504 Punkten.

Tom Detzkeit fulminant zum Block-Lauf-Sieg

In der Altersklasse M14 sicherte sich Tom Detzkeit mit einem fulminanten Auftritt und vier persönlichen Bestleistungen mit 2129 Punkten den Sieg im Block Lauf. Er zeigte dabei vor allem herausragende Leistungen im 60m-Hürdenlauf in 9,46s (589 Punkte) und im Weitsprung mit 5,63m (558 Punkte). Diese Werte waren eine deutliche Steigerung seiner Bestleistungen (und zudem ein Vereinsrekord in der M14 im 60m-Hürdenlauf). Alles in allem hatte er damit mehr als 200 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Erfolgreich als Team

Im Team konnten sich die drei Jungs in der Altersklasse MJU16 gemeinsam den Titel sichern. (6471 Punkte) Sie konnten das starke Team des SC Rönnau 74 (6278 Punkte) mit fast 200 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz verweisen.

LG-Mädels verpassen knapp die Medaille

In der Altersklasse W14 hatte die LG Flensburg zwei Mädchen im Block Lauf am Start. Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammte dabei Esme Lempelius, die mit 1824 Punkten den 4. Platz erzielen konnte. Die meisten Punkte erreichte sie im 60m-Hürdenlauf in 10,78s (506 Punkte) und 60m-Sprint in 8,67s (485 Punkte). Wie eng es in dem Wettkampf zuging zeigt sich darin, dass ihre Teamkollegin Mia Paul mit 1697 Punkten nur 127 Punkte hinter Esme lag, allerdings sieben Platzierungen und damit auf dem 11. Platz. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie im 60m-Hürdenlauf in 10,89s (498 Punkte).





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