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nospa Spieltags Talk

“Mit dieser Mannschaft ist alles möglich” – Lennart Steiner im “nospa Spieltags Talk”

Lennart Steiner kam 2016 zu IF Stjernen Flensborg. In dieser Saison wird er die Mannschaft als neuer Kapitän anführen. Wie er seine Rolle sieht, was er zum Saisonauftakt gegen Reher/Puls zu sagen hat und welche Chancen er sich gegen den TSV Nordmark Satrup ausrechnet, erfahrt ihr im “nospa Spieltags Talk”.

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Lennart Steiner
Lennart Steiner. Foto: SPEEDPhotos.de

Bereits in der Jugend bei Flensburg 08 machte Lennart Steiner auf sich aufmerksam und schaffte dementsprechend den Sprung in die Liga-Mannschaft. 2016 wechselte er an die Brahmsstraße zu IF Stjernen Flensborg. In dieser Saison wird er erstmals als Kapitän auflaufen. Wie er seine neue Rolle innerhalb der Mannschaft sieht, was er zum Saisonauftakt gegen Reher/Puls zu sagen hat und welche Chancen er sich heute gegen den TSV Nordmark Satrup ausrechnet, erzahlt er im “nospa Spieltags Talk”.


Am Wochenende war endlich Saisonstart, der es direkt in sich hatte. Ihr hattet in der zweiten Hälfte eine starke Drangphase und hättet den Sieg zu diesem Zeitpunkt verdient gehabt. Das Tor fiel aber zu Gunsten von Reher/Puls, die sehr kampfbetont aufgetreten sind, auch schon weit vor der roten Karte. Wie hast du das Spiel gesehen?

Im großen und ganzen haben wir ein ganz gutes Spiel gemacht. Wir waren eigentlich das ganze Spiel über Spielbestimmend, außer in einigen Phasen der Partie, da haben wir uns zu sehr von der Spielweise der Gäste anstecken lassen. In der ersten Halbzeit gingen wir dann verdient in Führung, doch kassierten wenige Minuten später dann unglücklich den Ausgleichstreffer. In der zweiten Halbzeit dann, hatten wir sehr gute Möglichkeiten, das stimmt. Das wir keine der Möglichkeiten nutzen konnten, ist natürlich sehr bitter. Doch wie es im Fußball ist, wenn du sie vorne nicht rein machst, bekommst du sie hinten. Und so fiel der Treffer der Gäste.
Der Sieg für uns wäre natürlich verdient gewesen, doch nun haben wir noch genügend Spiele vor uns, um ordentlich zu Punkten.

Niklas Grefe hat es kurz vor Schluss ganz übel erwischt. Durch eine völlig unnötige Aktion des Gegners gegen den Rücken musste er ins Krankenhaus. Kannst du uns sagen, wie es ihm geht?

Zu Beginn möchte ich einmal erwähnen, dass so eine Aktion des Gegners nichts im Fußball zu suchen hat, das grenzte ja schon an Körperverletzung.
Doch nun zum wesentlichen. Niklas geht es wieder besser. Wir waren die Nacht über bei ihm und es wurden einige Untersuchungen gemacht. Es ist nichts gebrochen oder beschädigt, der Arzt geht von einer sehr starken Prellung aus. Ich denke in 1-2 Wochen wird er der Mannschaft auf dem Platz wieder helfen können.

Impressionen

Bei der Vorbereitung hast du noch gefehlt, kamst am Samstag erst in der zweiten Hälfte rein. Bei wie viel Prozent siehst du dich inzwischen?

Das stimmt ich war drei Wochen in den USA und bin jetzt seit zwei Wochen im Mannschaftstraining. Ich fühle mich gut und bin auch fit, doch für 90 Minuten ist es noch zu früh, da muss ich ehrlich sein. Ich denke ich bin zur Zeit so bei 80 Prozent.

Heute steht bereits das zweite Spiel an, ein ganz besonderes. Es geht gegen den TSV Nordmark Satrup. Ihr habt in den Vergangenheit große Spiele gegeneinander bestritten. Was erwartest du vom ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison?

Gegen Satrup zu spielen ist immer wieder was besonderes. Die Stimmung ist in diesen Partien ist meist sehr aufgeheizt und das Spiel sehr kampfbetont, dass macht es vielleicht auch so besonders.
Ich denke, wir haben ganz gute Chancen das Spiel zu gewinnen. Wir sind spielerisch klar überlegen, doch wissen auch, dass Satrup durch ihre Körperbetonte Spielweise sehr gefährlich sein kann. Sie waren nicht umsonst letze Saison oben mit dabei und gewannen ihr erstes Liga Spiel am Sonntag deutlich.

“Ich bekleide nun eine Vorbildfunktion und werde auch so auftreten”

Letzte Woche wurdest du zum neuen Kapitän der Mannschaft gewählt. Was bedeutet dir diese Wahl und wie ändert sich jetzt deine Rolle innerhalb der Mannschaft?

Naja, was sie mir bedeutet, finde ich schwer zu sagen. Ich freue mich einfach über diese neue Aufgabe und bin den Jungs dankbar, dass sie mir dieses Vertrauen schenken.
Meine Rolle wird sich definitiv etwas verändern. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich ab und zu auch mal ein kleiner Hitzkopf bin und über die Stränge schlage, doch das geht nicht mehr. Ich bekleide nun eine Vorbildfunktion und werde auch so auftreten.

Obwohl du selbst noch sehr jung bist, zählst du bereits zu den erfahrenden Spielern im Kader, denn seit einigen Jahren setzt Stjernen erfolgreich auf junge Talente aus der Region. Als neuer Kapitän bist du auch einer der Ansprechpartner der jungen Neuzugänge. Wie siehst du diese Entwicklung in den letzten Jahren, durch die Stjernen gerade auch in der Öffentlichkeit ein ganz neues Gesicht bekam?

Ich finde es super auf junge Spieler zu setzen. Stjernen gibt jungen guten Talenten die Chance im Herrenfußball Fuß zu fassen. Ich würde jedem guten jungen Spieler diesen Verein empfehlen. Man hat ja in den vergangen zwei Jahren schon gesehen, dass sich dieses Konzept auszahlt.

Was ist deiner Meinung nach in dieser Saison mit dieser Mannschaft möglich? Und welche Mannschaften siehst du als Anwärter auf die Meisterschaft?

Mit dieser Mannschaft ist alles möglich. Das Gerüst aus den vergangenen zwei Jahren ist im großen zusammen geblieben und wir haben sehr gute Jungs dazu bekommen, ich denke wir haben noch mehr Qualität in der Breite als im letzen Jahr.
Unser Ziel ist es aber einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Wenn mehr drinnen sein sollte dann nehmen wir das auch gerne mit. Zur Not auch einen Aufstieg (er lacht).
Ein Aufstiegskandidat ist für mich zum einen Gettorf und zum anderen Jevenstedt, die spielen schon einen guten Ball.

Bevor du zu Stjernen gekommen bist, hast du zunächst noch für Flensburg 08 in der Schleswig-Holstein Liga gekickt. Wie waren dort deine Erfahrungen und was war ausschlaggebend dafür, dass du dich schließlich für einen Wechsel ins Engelsby-Centret entschlossen hattest?

Meine Erfahrungen waren gut, keine Frage. Ich habe gerne Jahre lang für diesen Verein gespielt. In dieser Zeit habe ich viele Eindrücke sammeln können und sehr viel lernen dürfen.
Wie es zu meinem Wechsel kam? Bei einem Wechsel spielen meist mehrere Faktoren eine Rolle.
Bei mir war es die Gesundheit und der Beruf. Ich habe mir zwei mal hintereinander einen Muskelbündelriss zugezogen, sodass ich länger pausieren musste. Desweiteren war ich in der Vergangenheit beruflich nur am Wochenende in Flensburg.
Mit Stjernen stand ich ständig in Kontakt. Viele Freunde, mit denen ich in der Jugend schon zusammen gespielt habe, spielen hier. Lars war schon einmal in der C-Jugend mein Trainier. Somit war mir das Umfeld bestens bekannt.
Sie haben mir ihr Konzept aufgezeigt und mich davon überzeugt. Trotz der langen Abwesenheit haben sie mir ermöglicht weiterhin auf hohem Niveau Fußball zu spielen. Diese Dinge waren der ausschlaggebende Grund für einen Wechsel zum IF Stjernen.

 







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“Wir sind heiß auf die Rückrunde” – Volker Hansen im “nospa Spieltags Talk”

Mit 28 Jahren ist Volker Hansen ein erfahrender Abwehrspieler in den Reihen der SG Nordau. Wie er die bisherige Saison erlebt hat, auf welchen Gegner er sich am meisten freut und wo er in der kommenden Saison spielen wird, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Volker Hansen, SG Nordau
Volker Hansen von der SG Nordau. Foto: TNS Sports

Seit der Gründung der SG Nordau ist Volker Hansen mit dabei und durfte in nur drei Jahren Vereinsgeschichte schon einen Aufstieg feiern. Wie der 28-jährige Abwehrspieler die bisherige Saison sieht, was er zur Hallensaison seiner Kollegen zu sagen hat und welche Chancen er sich gegen den TSV Nord Harrislee am Wochenende ausrechnet, erzählt er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Am vergangenen Wochenende fiel euer Spiel gegen Slesvig IF den Wetterbedingungen zum Opfer. Stattdessen habt ihr getestet. Wie lief dieser und wie schätzt du eure Form zur Rückrunde ein?

Für uns war es ein guter Test. Wir konnten positives aber auch negatives aus dem Spiel mitnehmen. Wegen dem Wetter konnten wir leider nicht viele Testspiele bestreiten, aber ich glaube das ging vielen Mannschaften ähnlich. Als dann das Spiel gegen SIF abgesagt wurde, war es für uns wichtig noch ein Testspiel zu bestreiten, bevor die Rückrunde dann hoffentlich dieses Wochenende für uns startet. Unsere Form schätze ich gut ein. Ich weiß, das jeder einzelne fit ist. Für uns ist es entscheidend, dass wir ab der ersten Minute den Kampf annehmen. Wir sind auf jeden Fall heiß auf die Rückrunde.

Dein Kollege Christoph Ruback hat zu Saisonbeginn einen Platz unter den Top 5 für möglich gehalten. Ihr seid auf einem sehr guten Weg dorthin. Was muss passieren, damit diese Prognose am Ende auch so eintreffen kann?

Wir müssen da anknüpfen wo wir aufgehört haben. Wir dürfen in keinem Spiel nachlassen. Nur so können wir es schaffen.

Jetzt am Samstag soll es nun endlich auch für euch los gehen. Mit dem TSV Nord Harrislee kommt direkt ein interessanter Gegner aus der Nachbarschaft. Was erwartest du von diesem Spiel?

Ich glaube es wird ein spannendes Spiel. TSV Nord Harrislee wird nach der Niederlage gegen Löwenstedt natürlich heiß sein und alles geben, um nicht gleich mit zwei Niederlagen zu starten.
Wir müssen sehen, dass wir sofort das Spiel annehmen und versuchen Nord Harrislee unser Spiel aufzuzwingen. Ich denke, dass es über 90 Minuten ein hartes Spiel wird, welches wir aber am Ende für uns entscheiden.

Auf welche Gegner freust du dich in der Rückrunde am meisten?

Ganz klar DGF. Gegen DGF ist immer eine gewisse Anspannung auf dem Feld zu spüren. Das war auch schon letztes Jahr in der Kreisliga so. Ich liebe einfach Spiele, wo es ordentlich zur Sache geht. Derby halt (er lacht).

Impressionen

Auch in die Halle konntet ihr eure gute Form übertragen. Man hat euch angemerkt, dass ihr wirklich Bock auf Halle hattet. Was waren deine Highlights?

Ich selber habe nicht viele Hallentuniere mitgespielt. Dafür fehlt mir einfach die Technik (er lacht).
Ein Highlight für mich war sicherlich der Erfolg von den Jungs bei der Hallenkreismeisterschaft. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie eine gute Rolle dort spielen werden. Das sie letztendlich erster wurden, hat mich umso mehr gefreut.

“Ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen”

Durch den Sieg bei der Hallenkreismeisterschaft durftet ihr auch bei der Landesmeisterschaft in Henstedt-Ulzburg teilnehmen. 

Auch dort war ich nicht dabei (er lacht). Für die Jungs war das sicherlich ein Highlight in der Winterpause.
Mit ein wenig mehr Glück hätte man es durchaus in die nächste Runde schaffen können. Leider klappte das nicht, aber dafür soll die Rückfahrt im Bus legendär gewesen sein (er lacht). Feiern können auf jeden Fall alle sehr gut (er lacht).

Als die SG Nordau gegründet wurde, bist du von der SG Langenghorn/Enge-Sande gekommen und warst quasi von Anfang an mit dabei. Warum wurde es die SG Nordau und wie hat sich der Verein in diesen drei Jahren deiner Meinung nach entwickelt?

Die SG Nordau wurde es, weil ich dort viele Spieler kannte und dort auch mein Heimatverein mit drinsteckt. Die Entwicklung der SG ist sehr positiv. Wir haben es gleich im zweiten Jahr geschafft in die Verbandsliga aufzusteigen und spielen jetzt auch eine gute Rolle dort. Ich denke, wir können sehr zufrieden sein.

Mit Blick auf die nächste Saison, weißt du schon, ob du der SG Nordau erhalten bleiben wirst?

Ja ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen.







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nospa Spieltags Talk

“Ich denke, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können” – Lasse Sievers im “nospa Spieltags Talk”

Mit dem TSV Nord Harrislee erlebte Lasse Sievers einen Saisonstart wie auf Wolke 7. Dann verkündete Jörg Rapp seinen Rücktritt als Trainer. Wie die Mannschaft die Entscheidung aufgenommen hat, wie er über den Abschied von Sönke Meyer denkt und wie der Konkurrenzkampf ums Tor aussieht, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Lasse Sievers, TSV Nord Harrislee
Lasse Sievers im Tor vom TSV Nord Harrislee. Foto: SPEEDPhotos.de

Für den 1,95 Meter großen Torwart vom TSV Nord Harrislee wird es nicht langweilig. In der letzten Saison schon fast abgestiegen, konnte noch der Klassenerhalt gefeiert werden und dann startete seine Mannschaft wie ausgewechselt in die neue Saison und spielte ganz oben mit. Im Winter verließen dann Leistungsträger Sönke Meyer und später auch noch Chef-Trainer Jörg Rapp die Mannschaft. Was Lasse Sievers zu den Abgängen zu sagen hat, wie er den Konkurrenzkampf im Tor sieht und was er von den nächsten Spielen gegen BW Löwenstedt und Nordau erwartet, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Auf Grund der Witterung hat sich euer Pflichtspielauftakt gegen Grün-Weiß Tolk verzögert. Wie habt ihr die zusätzliche Zeit der Vorbereitung genutzt?

Wir haben die Zeit genutzt um in aller Ruhe unser Training fortzuführen und den Fokus voll und ganz auf den Rückrundenstart zu legen.

Nun soll es am Samstag gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt gehen, die zwar im Moment in der Tabelle vor euch stehen, aber auch schon drei Spiele mehr ausgetragen haben. Was erwartest du von diesem Spiel?

Klar ist, dass sowohl wir als auch die Löwenstedter heiß auf die Rückrunde sind. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, dass am Ende derjenige gewinnt, der es mehr will.
Allerdings haben wir auch noch was aus dem Hinspiel gut zu machen – da haben wir überhaupt nicht überzeugt.

Im Winter überraschte uns alle die Schlagzeile, dass Trainer Jörg Rapp mit sofortiger Wirkung ins Ligamanagement wechseln wird. Kam diese Entscheidung für euch auch so überraschend wie für uns und wie hast du diese aufgenommen?

Ja schon – als er uns in der Kabine mitteilte, dass er ab sofort kein Trainer mehr sei, mussten ich und auch viele andere erstmal schlucken.
Als er dann nachschob, dass er als Ligamanager erhalten bleibt, war ich auf jeden Fall ein Stück weit erleichtert, da ich Jörg jetzt auch schon sehr lange kenne und als Identifikationsfigur für den TSV Nord Harrislee sehe.
Ich denke, dass Jörg seine neue Aufgabe sehr gut machen wird.

Impressionen

Jetzt bilden Patrick Schulte-Heuthaus und Henrik Johnsen ein Trainerduo. In einer Umfrage bei uns glaubten 64%, dass es ohne Rapp schwieriger für euch wird. Wie siehst du das? Wie ist dein Eindruck vom Trainer-Duo?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein sehr gutes Trainerduo für die Rückrunde haben. Sowohl Paddy als auch Johnny sind richtig motiviert und hungrig und haben – genau wie Jörg – einen guten Draht zur Mannschaft.

Auch Sönke Meyer hat euch im Winter verlassen. Das war auch frühzeitig bekannt, dass er, sobald er sich wieder fit genug fühlt, höherklassig spielen möchte. Was konntet ihr von Sönke mitnehmen und macht sich sein Fehlen schon bemerkbar?

Vorab möchte ich Sönke auch auf diesem Wege nochmal viel Glück, Erfolg und vor allem Spaß und Gesundheit bei seiner neuen Aufgabe wünschen.
Mitnehmen kann man von ihm auf jeden Fall seine Einstellung, er ist als Kapitän immer vorangegangen und hat uns auf dem Platz motiviert.
Natürlich ist ein Spieler mit dieser Qualität sehr schwer zu ersetzen, das macht sich auch in unserem Spiel bemerkbar. Trotzdem denke ich, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können.

“Das mit der Lederallergie war schon frech”

Ende August war Christoph Ruback von der SG Nordau bei uns im “nospa Spieltags Talk” und hat in aller ausführlichkeit über dich gesprochen. Das war zu einer Zeit, als ihr alle in der Liga mit einer tollen Siegesserie überrascht hattet. Für alle, die seine Aussagen nicht mehr im Kopf haben, er sagte mit einem Lachen und nicht ganz ernst gemeint: “In der Freizeit auf dem Bolzplatz oder in Spielen in der Jugend hat er mir jedenfalls schon oft seine Lederallergie bewiesen, da lass ich die Frage mal im Raum stehen, ob die gute Defensive an Lasse oder an der Verteidigung vor ihm liegt.” Möchtest du ihm dazu etwas antworten?

Das mit der Lederallergie war schon frech.
Dennoch möchte ich hier keine großen Töne in seine Richtung spucken. Ich denke Christoph weiß, was ich von ihm halte und was ich denke, wozu er auf dem Platz fähig ist.
Dass er mir dann im Hinspiel am Holmberg 2 Tore einschenken durfte, hat mir die folgenden Tage natürlich nicht unbedingt leichter gemacht, da durfte ich mir ganz schön was anhören.

In zwei Wochen kommt es dann tatsächlich zum Spiel gegen die SG Nordau. Damals hatte es Christoph genervt, dass du zu ihm sagen konntest, dass du sie in der Tabelle nicht finden kannst. Jetzt seid ihr von den Punkten her recht nah beisammen in der Tabelle. Hast du eine besondere Vorfreude auf dieses Spiel?

Auf jeden Fall. Ich kenne viele Spieler von der SG Nordau noch aus der Schulzeit und aus dem Privatleben. Da ist dann schon immer eine ganz besondere Spannung drin, da möchte man auf gar keinen Fall verlieren. Hoffentlich können wir sie jetzt auch auf Ihrer Wiese ärgern, so wie sie es bei uns in der Hinrunde gemacht haben.

Du hütest beim TSV Nord nicht alleine das Tor. Wie ist dein Verhältnis zu Max-Julian Mross?

Zu Max habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Er hat bei Flensburg 08 eine gute fußballerische Ausbildung genossen und technisch kann ich mir hier und dort immer mal ein bisschen was abschauen. Insgesamt denke ich, dass wir voneinander sehr profitieren, da wir uns gegenseitig pushen. Natürlich wissen wir auch, dass der jeweils andere genau so Bock hat zu spielen, wie man selbst.
Trotzdem drücke ich ihm die Daumen, wenn er auf dem Platz steht.

In der Jugend hattest du zuletzt beim TSB Flensburg gespielt. Warum fiel deine Entscheidung damals auf den TSV Nord Harrislee?

Dazu muss gesagt sein, dass ich beim TSV Nord Harrislee angefangen habe, Fußball zu spielen und ich mit meinen damaligen Mannschaftskameraden zum TSB Flensburg gewechselt bin, da in Harrislee keine B-Jugend zustande kam.
Leider hatte der TSB damals am Schützenhof noch nicht den schönen Kunstrasen, sondern nur den Roten Teppich, auf dem man nicht so gern Grätschen und Hechten mochte.
Nichtsdestotrotz hatte ich beim TSB ein paar sehr schöne Jahre.
Zurück nach Harrislee hat mich dann die schöne Anlage, welche in kürze auch noch durch einen Kunstrasen bereichert wird, das heimische Gefühl, die Mannschaft und die herausragende Betreuung geführt.







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