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Floorball

Nach Sieg über den SVE Hamburg: PSV Floorballer mit Anschluss an die Tabellenspitze

Die Spieltagsvorschau zum Match gegen den SVE Hamburg auf der Website der PSV-Floorballer versprach ein verheißungsvolles Spiel mit wegweisendem Ausgang. Zu viel wurde im Vorwege nicht versprochen, doch einiges kam anders: Nicht alle Fehler der Partie gegen Bordesholm waren analysiert, die Lizenzprobleme bei Mario Bumann hielten insbesondere zu dessen Leidwesen an und die Abwehr der Flensburger war alles andere als ein Bollwerk. In einer, über weite Strecken, ausgeglichenen Partie setzte sich der PSV Flensburg am Ende aber mit der eigenen Treffsicherheit durch.

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Jan Sperber, PSV Flensburg
Jan Sperber lieferte eine souveräne Leistung ab. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

Unklare Vorzeichen zum offenen Schlagabtausch

Nachdem der SVE die ersten vier Spiele alle gewonnen hatte, riss die Serie zunächst durch die knappe Niederlage gegen die SuS Flensburg (7:10) und endete im Schützenfest gegen den ETV Hamburg (6:17). Der Ausgang der Partie war daher kaum zu prognostizieren, reisten die Flensburger selbst mit der bitteren 4:5-Sudden-Death-Niederlage gegen den TSV Bordesholm an. PSV-Kapitän Michael Düsing ging aber voran und brachte die Grün-Weißen nach anderthalb Minuten in Führung. Die Eidelstedter waren selten um eine Antwort verlegen und deren Topscorer Keno Volkmann glich in der fünften Minute aus. Kjell Dittloff (6. Minute; PSV) und Johannes Ventz (11., 12.; SVE) brachten ihr Team jeweils im Verlauf des ersten Drittels in Führung, bevor Düsing (16., 18.) und Per-Niklas Heintze (19.) das Drittel mit 5:3 zu Gunsten der Flensburger entschieden.

Das zarte Pflänzchen Hoffnung war gesät. Dass noch nichts entschieden war, machte Enric Carstens mit dem nächsten Anschlusstreffer deutlich. Die Flensburger Antwort nur Sekunden später war der wohl schönste Spielzug der Partie: mit vier Pässen wurde die SVE-Abwehr überspielt und Heintze stellte im Slot einschiebend den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Während vorn an diesem Tage auch Traumtore gelangen, fehlten hinten die einfachen Mittel und die Gelassenheit am Ball. Der SVE Hamburg blieb bissig gegen das Spielobjekt und gewann wiederholt aussichtsreiche Bälle. Der erneute Anschlusstreffer durch Dennis Binder war nur die logische Konsequenz. Im Angriff blieben Düsing (12.) und Youngster Dittloff (13.) torgefährlich. Dass die Eidelstedter durch Jordi Carstens nur noch auf 6:8 verkürzen konnten, war vor allem Jan Sperber zu verdanken, der gewohnt souverän die Fehler seiner Vorderleute auszugleichen versuchte. Durch sein drittes Tor zum 9:6-Spielstand sorgte Dittloff für ein komfortables Polster für die zweite Drittelpause.

Eidelstedter Aufholjagd endet im leeren Netz

Eindrucksvoll demonstrierte Eidelstedt wie trügerisch dieses Polster war: Volkmann brauchte nur Sekunden für sein zweites Tor des Spiels. In der neunten Minute erhöhte er persönlich auf 3 und Dean Stolley besorgte den 9:9-Ausgleich. Ein Ausrufezeichen! Spielertrainer Magnus griff zur Auszeit und versuchte die Flensburger wieder einzunorden. Schließlich war er selbst es, der nach Vorarbeit von Dittloff den PSV wieder in Führung brachte. Die Hamburger stellten aber insbesondere im letzten Drittel die Flensburger Abwehr vor schwierige Aufgaben und sorgten für stetige Unruhe. Viel zu viele Ballverluste vor dem eigenen Kasten wurden letztendlich durch Ventz zum 10:10 genutzt. Den entscheidenden Treffer besorgte letztendlich PSV-Routinier Tobias Schmidt mit einem kuriosen Ball, der irgendwie seinen Weg hinter die Torlinie fand. Beim anschließenden Bully pokerte der SVE hoch, nahm den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers runter und verlor: Düsing gewann den Bully und legte auf Heintze quer, der ins leere Netz zielte. Endstand 12:10 Flensburg.

Das letzte Drittel gewann der SVE Hamburg und zeigte die Schwächen der Flensburger Defensive auf. Der PSV Flensburg kann ausnahmsweise mit offensiver Kraft übertrumpfen und sichert sich am Ende auch etwas glücklich die drei Punkte zum Anschluss an die Tabellenspitze: Platz 1 (ETV) und Platz 5 (PSV) trennen lediglich zwei Punkte.

Gegen die SG Schwarzenbek/Glinde in Flensburg

Am 2. Februar 2020 warten um 10:00 Uhr in der Sporthalle des Bildungszentrums am Sandberg in Flensburg die nächste drei Punkte auf einen Sieger, der Gegner wird dann die SG Schwarzenbek/Glinde sein. (mdü)





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Floorball

Vor Rekordkulisse: PSV-Floorballer verpassen Derbysensation

Werbung für den Floorball-Sport: Laut und voll war es in der Sporthalle der HLA Flensburg am Sonntag, als das Stadtderby zwischen dem PSV Flensburg und der Ski- und Sportfreunde Flensburg über die Bühne ging. Vor einer großartigen Kulisse musste sich am Ende der PSV dem Favoriten 3:6 geschlagen geben.

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Michael Düsing gegen Dominik Hoffmann. Foto: SPEEDPhotos.de

Am Sonntag war es soweit. Das lang ersehnte Rückspiel gegen den hoch ambitionierten Stadtrivalen der Ski- und Sportfreunde wurde vor Rekordkulisse in der HLA Flensburg ausgetragen. Trotz eindrucksvoller Stimmung von den vollen Rängen, grün-weiß geschmückter Halle, Hallensprecherin und Einlaufshow verlieren die Grün-Weißen gegen den Stadtrivalen mit 3:6.

Konzentrierter Start auf beiden Seiten

Nach einem ersten Abtasten dauerte es bis zur 13. Spielminute ehe der PSV in Führung ging. Torschütze war Mario Bumann, dem somit in den letzten drei Partien jeweils das erste Tor des Spiels gelang. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn bereits eine Minute später konnte Dominik Hofmann für die SuS ausgleichen. Eine 2-Minuten-Strafe gegen PSV-Kapitän Michael Düsing überstanden die PSV-Floorballer ohne Gegentor, sodass es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause ging.

Impressionen vom Spiel

Strafzeiten und Penaltys prägen das zweite Drittel

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich nicht viel. Die Gäste hatten weiterhin deutlich mehr Spielanteile und ließen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen, scheiterten aber immer wieder an Schlussmann Jan Sperber. In Minute 28 musste Jonas Wallner (SuS) für zwei Minuten auf die Strafbank. Beim Versuch der spielstarken Unterzahlreihe der Gäste den Ball abzunehmen, traf Peer Jöns den gegnerischen Stock, was die Unparteiischen Rene Potthoff und Martin Jackson-Kemper dazu bewogen hat, einen Strafstoß zu geben. Eine harte Entscheidung, die SuS-Kapitän Niclaas Offt für sein Team nutzen konnte. Unmittelbar nach der sichereren Verwandlung des Penaltys, erhöhte sein Teamkollege Philip Segelitz auf 3:1 aus Sicht der Ski- und Sportfreunde. Ein herber Rückschlag für die bis dato gut mitspielenden PSV-Floorballer. Die Aggressivität im Spiel nahm zu, vor allem Philip Segelitz und Michael Düsing gerieten immer wieder aneinander. Bestraft wurde zunächst allerdings nur Düsing, der während einer aufgeschobenen Strafe etwas übermotiviert agierte und somit eine zweite 2-Minuten-Strafe erhielt. Doch auch diesmal gelang es dem PSV in Unterzahl souverän gegenzuhalten. Nachdem Mario Bumann beim Torabschluss gehindert wurde, konnte Spielertrainer Magnus Hartstock den fälligen Strafstock verwandeln. 2:3. Der PSV war wieder im Spiel, aber auch weiterhin nur mit vier Feldspielern unterwegs. Dies wusste Philip Segelitz für sich zu nutzen, der so seinen zweiten Treffer des Tages markieren konnte. Die PSV-Defensive zeigte sich vor allem nach Gegentoren unsortiert und wurde durch Steve Haumersen folgerichtig erneut doppelt bestraft. Spielstand 2:5.

Ausgeglichenes letztes Drittel

Weitere zweiminütige Strafzeiten gegen Magnus Hartstock (PSV) und Philip Segelitz (SuS) konnten die beiden Flensburger Teams unbeschadet überstehen, in der 49. Spielminute fiel dann aber die Vorentscheidung. Auf Vorlage von Steve Haumersen konnte Niclaas Offt ein weiteres Mal einnetzen. Knappe 10 Minuten vor dem Spielende führten die Ski- und Sportfreunde mit vier Toren. Die Offensive der Grün-Weißen war über weite Strecken des Spiels abgemeldet, bäumte sich aber gegen Ende der Partie ein letztes Mal auf. In Unterzahl (2‘ Viviane Brethack) startete Michael Düsing einen schnellen Gegenstoß und legte mustergültig auf den mitgelaufenen Per-Niklas Heintze ab, der nur noch einschieben musste. Heintze gelang in dem Zuge sein drittes Unterzahltor aus den letzten zwei Partien. Der Schlusspunkt eines ereignisreichen Derbys.

Impressionen vom Spiel

Hochverdienter Sieg für die Ski- und Sportfreunde

Alles in allem gelingt den Ski- und Sportfreunden ein hochverdienter Sieg. Vor allem die individuelle Klasse des neugegründeten Vereins gab am Ende den Ausschlag. Trotz der drei Punkte bleibt das Team hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Es bleibt abzuwarten, ob das ausgerufene Aufstiegsziel am Ende erfüllt werden kann.

Der PSV verbleibt derweil im Mittelfeld der Tabelle und hat am nächsten Spieltag Pause, ehe es am 28. März gegen die ETV Piranhhas III weitergeht. (pnh)





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Floorball

Aufstieg verspielt? PSV-Floorballer verlieren Rückspiel gegen Eidelstedt

Die Aufstiegshoffnungen der Floorballer vom PSV Flensburg erlitten am Sonntag einen Rückschlag. Mit einer 7:10 Niederlage mussten sich die Flensburger dem SVE Hamburg geschlagen geben und ließen dabei fahrlässig ihre Chancen aus.

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PSV Floorball, SVE Hamburg
Aufstieg verspielt? Gegen den SVE Hamburg ging am Sonntag das Rückspiel verloren. Foto: Mats Gefke

Bereits das Hinspiel gegen den SVE Hamburg bestach durch Spannung bis zum Ende. Das Rückspiel am Sonntag wurde am Anfang des letzten Drittels entschieden, doch es entwickelte sich danach noch ein Spiel, dass bis zur letzten Minute alles offen hielt. Das bessere Ende sicherte sich Eidelstedt: mit Nervenstärke bis zum Abpfiff.

Guten Morgen, Flensburg!

Mario Bumann demonstrierte direkt zu Beginn des Spiels, dass frühes Aufstehen auch bedeuten kann, früh Chancen im Spiel zu nutzen. In der vierten Minute erzielte er den Flensburger Führungstreffer in seiner bald charakteristischen Art und Weise über den kurzen Pfosten. Doch dem PSV-Spiel hing an diesem Samstag eine Trägheit an, die Zuschauer später als fahrig beschrieben. Es dauerte daher nicht lange, bis der SVE durch Robert Katzki ausglich und dann mit einem äußert glücklichen Eigentor sogar in Führung ging. Unter der Definition von „fahrig“ hätte dies ein gutes Beispiel sein können. Es sollte daher ein Wachmacher werden, als Topscorer Michael Düsing nach Vorlage von Viviane Brethack einen hohen Volleyball sehenswert unter die Latte nagelte. Letztendlich gelang es aber nur den Eidelstedtern noch in dem ersten Drittel zu punkten und somit führend in die erste Pause zu gehen.

Foto: Mats Gefke

Das zweite Drittel bot zunächst keine wesentliche Änderung. Johannes Ventz baute die Führung für den SVE aus. Es dauerte bis zur Mitte des Spiels, bis der PSV richtig ins Spiel fand. Der hohe Druck auf die Eidelstedter Verteidiger brachte einige aussichtsreiche Abschlusspositionen. Per-Niklas Heintze gelang es schließlich, den Ball zum freistehenden Kapitän Düsing zu spielen, der ihn zum Anschlusstreffer verwandelte. Später revanchierte sich Düsing und legte Heintze auf. Zwischenzeitlich hatte Ventz den alten Zwei-Tore-Vorsprung für den SVE wiederhergestellt. Kurz vor der Drittelpause war es erneut Heintze, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte und somit für den 5:5 Ausgleich sorgen konnte.

Das Ende kam am Anfang

Wer meint, dass Flensburg endlich ins Spiel gefunden und das Momentum auf seiner Seite hatte, der wurde im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Den unbedingten Siegeswillen im Kopf verloren die Grün-weißen den Zugriff auf dem Spielfeld. Dem SVE gelangen innerhalb von drei Minuten drei Treffer – mit fahrig-freundlicher Unterstützung des PSV. Eine Auszeit wurde auf einmal dringend notwendig. Dem Drei-Tore-Rückstand liefen die Flensburger auch noch hinterher, als sie in der 54. Spielminute nur noch in Unterzahl auf dem Feld standen. Doch die Drucksituation beflügelte: Heintze vollendete einen langen Konter zum 6:8-Zwischenstand. Von dort an galt die Devise: Alles oder nichts! So konnte Heintze in der nächsten Unterzahlsituation das Kunststück wiederholen und brachte die Flensburger bis auf ein Tor ran. Noch 37 Sekunden auf der Uhr. Doch der SVE Hamburg ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Es wurde „nichts“ für den PSV: Flensburg ging hohes Risiko, Katzki behielt die Nerven und verwandelte noch gleich zwei Treffer zum 7:10-Endstand.

Derby vor heimischen Publikum

Der SVE gewinnt die Partie zu Beginn des letzten Drittels und die wichtigen drei Punkte für das Rennen um die Tabellenplätze. Dass Flensburg nochmal Spannung in das Spiel bringen konnte, sollte Mut für das anstehende Derby machen. Der PSV bleibt gefährlich. Nächste Woche wird das Flensburger Derby ausgetragen – vor heimischen Publikum. Kalender raus und den 23. Februar 2020 rot markieren, um 15 Uhr ist Bully in der Halle der Handelslehranstalt in Flensburg. (mdü)





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