Bei Schleswig 06 gab es für die Ligamannschaft von DGF Flensborg am Ostermontag nichts zu holen. Die Gastgeber siegten verdient mit 4:0 (3:0) und zeigten sich dabei äußerst effektiv.
Schleswig – „Mit der letzten Garnitur“ traten die Flensburger bei Schleswig 06 an. „Wenn du so gebeutelt in so ein Spiel gehst und die Prioritäten beim Gegner auf Fußball liegen und bei uns auf Ostern, dann sieht das Ergebnis so aus“, ärgerte sich DGF-Coach André Flieder. „Da war nichts zu holen. Schleswig geht völlig zu Recht als Sieger vom Platz. Sie waren fitter, schneller und fußballerisch besser gewesen. Das muss man neidlos anerkennen.“
„Brutal effektiv“
Hinzu kam ein ungünstiger Spielverlauf. Paul Paasch brachte Schleswig 06 zwar bereits früh in Führung (7.), in der 25. Minute aber hatte Andreas Herrmann den Ausgleich schon auf dem Fuß. Er zog nach innen und knallte den Ball an den Innenpfosten. „Ich glaube, jeder auf dem Platz war sich sicher, dass der Ball vom Innenpfosten reinspringt“, erzählt Flieder. Der Ball flog allerdings raus und im direkten Gegenzug setzte es das 2:0 durch Ben Lehrmann (26.). „Das sind natürlich zusätzliche Nackenschläge, da erholst du dich nicht von.“ Und so erhöhte Kennet Bruhn in der 35. Minute noch auf 3:0. „Schleswig schießt gefühlt vier Mal aufs Tor und drei Mal ist der Ball drin“, spricht André Flieder von einer brutalen Effektivität des Gegners.
Max Mross verletzt ausgewechselt
Verletzungspech kam dann auch noch hinzu. Max-Julian Mross musste im Tor Platz für Lasse Sievers machen, der eigentlich als Feldspieler vorgesehen war. So blieb Carl Stintzing die einzige Wechseloption fürs Feld.…
