“Not gegen Elend”: TSV Kropp und IF Stjernen Flensborg liefern sich torloses Remis

Kropps Florian Legrum gegen Sebastian Wirth. Foto: TNS Sports

Eine Saison ohne Abstiegssorgen hatte sich IF Stjernen Flensborg Coach Malte Köster vor der Saison gewünscht. Doch auf genau dieses Szenario steuert seine Mannschaft zu.
Auch im dritten Saisonspiel blieb der SdU-Vertreter erneut ohne Tor und musste sich am Ende glücklich schätzen, beim torlosen Remis gegen den TSV Kropp überhaupt einen Punkt geholt zu haben.

Direkt in der fünften Spielminute wurde die Mannschaft um Kapitän Rico Nommensen gewarnt. Thies Flemming Bütow tauchte frei vor dem Stjernen-Keeper auf, doch Nommensen parierte aus kurzer Distanz ganz stark. Auf der anderen Seite kam nur eine Flanke von Pascal Hylla gefährlich vors Kropper Tor, doch Rune Möller rutschte knapp am Ball vorbei, so das es am Ende nur ein Hauch von Torgefahr wurde.

Torchancen verzweifelt gesucht

Bemühter und kämpferischer präsentierte sich die junge Elf von Trainer Dennis Usadel. IF Stjernen Flensborg wirkte Ideenlos und fabrizierte Fehler und unnötige Ballverluste am Fließband. Gut für die Flensburger, dass die Gastgeber nicht wirklich besser waren. Doch wäre an diesem Nachmittag noch ein Tor gefallen, dann vermutlich für den TSV Kropp, denn einen ernsthaften Torschuss von IF Stjernen bekamen die Zuschauer im Kropper Stadion nicht zu sehen.

“Wir müssen Torgefahr hinbekommen”

Dementsprechend bedient zeigte sich Trainer Malte Köster nach dem Spiel. “Not gegen Elend fasst es gut zusammen”, sagt er zu unserer Schlagzeile. “Ich glaube in der ersten Halbzeit hatten wir noch Glück, dass wir kein Gegentor bekommen haben. Rico hat da gut gehalten.”
Dabei ist das Potential der Mannschaft ein ganz anderes, doch auch die namenhaften Neuzugänge wollen einfach noch nicht zünden. “Das was da im Moment von unseren Jungs abgeliefert wird, ist glaube ich nicht das, wozu sie im Stande sind. Und das hat auch nichts mehr mit Systemen zu tun, sondern wir müssen einfach dazu kommen, dass wir mal Torgefahr hinkriegen und in der Vorwärtsbewegung die Bälle nicht nach jedem dritten oder vierten Mal zum Gegner spielen. In diesem Sinne kann man eigentlich mit dem Punktgewinn nicht zufrieden sein, nach dem Spielverlauf allerdings schon.” Doch Köster hat Hoffnung, denn trainiert und gespielt wurde zuletzt auf einem anderen Geläuf. “Jetzt müssen wir gucken, dass wir auf Kunstrasen kommen und uns dieser dann besser entgegen kommt.”