Mo, 4. Juli, 2022

Entscheidung erst gegen Eutin 08

SV Frisia 03 muss bis zum Schluss um die Klasse zittern

Das hat man sich beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm anders vorgestellt: Das Rückspiel beim FC Dornbreite Lübeck ging klar mit 2:6 (0:4) verloren. Den sicheren Klassenerhalt buchte nicht das Team von Dennis Peper und Bernd Ingwersen, sondern die Lübecker.

Lübeck – Beflügelt von den letzten Spielen und dem Sieg im Hinspiel am Sonntag sollte am Feiertag das Ticket zum sicheren Verbleib in der Flens-Oberliga gelöst werden, doch schon früh sollte sich zeigen, dass dieses Unterfangen nicht ganz einfach werden würde. Das Spiel war noch keine 120 Sekunden alt, als Luca Maurice Lübcke nach einem starken Angriff über die rechte Seite im Strafraum frei zum Abschluss kam und die die Gastgeber mit dem ersten Angriff in Führung brachte.
In der 23. Minute konnte Lukas Alexander Görlitz nach einer Ecke auf 2:0 erhöhen. Zehn Minuten später konnte Christian Peters nach einer Flanke in den Strafraum mit dem Kopf das 3:0 für den FC Dornbreite erzielen. Als in der 41. Minute Peters auch noch Lars Christiansen im Eins gegen Eins zum 4:0 Pausenstand überlupfen konnte, war die Partie frühzeitig entschieden.

Frisia kassiert sechs Gegentreffer

Zwar war Yago Heider in der 58. Minute nach einem Abpraller von Torwart Alexander Ciesler zur Stelle und konnte auf 1:4 verkürzen, der Abstand zu diesem Zeitpunkt war aber bereits zu hoch. Zu wenig wurde miteinander kommuniziert und die Körpersprache ließ nicht erkennen, dass sich das Blatt noch wenden könnte. Nur vier Minuten nach dem 17. Saisontreffer von Heider, klingelte es erneut im Kasten von Christiansen. Es war der dritte Treffer von Christian Peters in dieser Partie. 
Aber es sollten noch zwei weitere Treffer folgen. Zunächst verkürzte Morten Hoefer (70.) noch auf 2:5, ehe Görlitz in der 75. Minute das 6:2 für den FC Dornbreite Lübeck schoss.

Zittern um den Klassenerhalt

Die Lübecker liegen mit 26 Punkten nun sicher auf Platz drei hinter dem SC Weiche Flensburg 08 II. Für Frisia geht das Bangen um den sicheren Klassenerhalt weiter, denn neben den TSV Altenholz, Eutin 08 und dem TSV Altenholz könnte es noch einen vierten Absteiger geben, sofern der SV Todesfelde den Aufstieg in die Regionalliga nicht schaffen sollte. Die Relegationsspiele finden am Sonntag und am 5. Juni statt. 

Sieg gegen Eutin 08 ist Pflicht

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat aber noch einen zweiten Matchball und kann in der Tabelle noch am SV Preußen 09 Reinfeld vorbeiziehen und sich auf Platz fünf retten. Dazu muss allerdings am Sonntag bei Absteiger Eutin 08 ein Sieg her. Liga-Manager Torge Hannemann ist sich sicher, dass gegen Eutin 08 die benötigten Punkte geholt werden: “Wir werden es schaffen. Punkt.” (msc)





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