18 Fördenixen schnappen sich 24 Medaillen

TSB-Fördenixen werden Norddeutsche Meisterinnen und holen Gesamtpokal nach Flensburg

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Die TSB Synchronschwimmerinnen wurden bei den Norddeutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen 2023 in Langenhagen Gesamtpokalsieger. 

Langenhagen – Die Reise zu den Norddeutschen Altersklassen und Offenen Meisterschaften im Synchronschwimmen 2023 nach Langenhagen/Hannover hat sich für die TSB Synchronschwimmerinnen gelohnt. 18 hochmotivierte TSB Fördenixen wuchsen über sich hinaus und überzeugten auf ganzer Linie. 15x Gold, 5x Silber, 4x Bronze war die Medaillenausbeute. Hinzu wurde der TSB Pokalsieger in der Altersklasse D, C, B und auch der Gesamtpokal für die beste Mannschaft der Norddeutschen Meisterschaft aller Altersklassen ging wie bei den letzten Meisterschaften 2022 in die Fördestadt.

Mariia Boiko und Maiia Hannam am erfolgreichsten

Erfolgreichste Medaillensammlerinnen waren Mariia Boiko (Altersklasse D) und Maiia Hannam (Altersklasse C), die jeweils in allen Disziplinen ganz oben auf dem Siegertreppchen standen. Mariia Boiko setzte sich bereits im Pflichtvorkampf der Altersklasse D (Jg. 2011-2013) am ersten Tag mit 63,6 Punkten an die Spitze. Auf Platz 4 und 5 folgten Melanie Vorrat und Lilia Hübner. In der Altersklasse C (Jg. 2008-2010) erzielte Ohla Hostieva vom TSB die höchste Punktzahl mit 60,5 Punkten vor Maiia Hannam mit 57,3 Punkten. Platz 6 ging an Lenja Stephanides und Platz 9 an Frida Buck.

Die erste Goldmedaille sicherte sich am am ersten Tag im neuen Schwimmbad „Wasserwelt“ Hanna Zhou im Technischen Solo der Altersklasse B mit 63,9 Punkten und gemeinsam mit Merve Rönnau im Technischen Duett. Zum ersten Mal zeigten sie ihre neuen Küren nach dem neuen Wertungssystem des Weltschwimmverbandes. Im Technischen Solo der Junioren und Offenen Klasse erschwamm sich Lilith Schwedler die Silbermedaille mit 71,09 Punkten knapp vor ihrer Mannschaftskollegin Fenja Jessen mit 70,2 Punkten hinter der Solistin vom SC Wedding Berlin.

Im Technischen Duett präsentierten Lilith und Fenja ihre technisch schwierige Kür sauber und überzeugten die Wertungsrichter. Der Lohn die Goldmedaille mit 67,8 Punkten vor dem Duett aus Berlin. Am zweiten Wettkampftag fanden die Finals der Freien Küren statt. Gleich als erstes mussten die jüngsten im Teamwettbewerb an den Start. Startnummer eins hatte das D-Jugend-Team mit Mariia Boiko, Lilia Hübner, Anja Zhou, Melanie Vorrat und Ersatzschwimmerinnen Tilda Seeck und Lina-Josefine Behm vom TSB. Zum ersten Mal schwammen die jungen Nachwuchsschwimmerinnen ihre Kür vor den Wertungsrichterinnen und Publikum. Alle technischen Schwierigkeiten wurden gemeistert und auch die Akrobatikelemente klappten. Glücklich konnten die jungen Mädels die Goldmedaille von der Norddeutschen Synchronschwimmwartin Erika Döhner in Empfang nehmen.

Im Goldrausch

Mariia konnte noch weiter jubeln. Im Finale Freie Kür Solo Altersklasse D holte sie sich ihre zweite Goldmedaille und im Duett gemeinsam mit Melanie Vorrat und Lilia Hübner gab es die dritte Goldmedaille. Die nächste Goldmedaille gab es im Teamwettbewerb der Altersklasse C. Maiia Hannam, Lenja Stephanides, Ohla Hostieva, Frida Buck, Dortje Klein, Elisa Dubrau, Liv Westesen und Mariami Antadze verwiesen die Konkurrenz aus Berlin auf Platz zwei. Im Solowettbewerb ließ sich Maiia Hannam ihre Spitzenposition nach der Pflicht nicht nehmen und siegte souverän. Ihre Mannschaftskollegin Lenja konnte sich mit einer guten Kürleistung noch von Rang vier nach der Pflicht auf den Silberrang verbessern.

Die dritte Flensburger Solistin Liv Westesen konnte sich bei ihrem ersten Solostart direkt auf Platz sieben schwimmen. Im Duettwettbewerb überzeugten Maiia Hannam und Lenja Stephanides gemeinsam und gewannen vor dem Duett der SC Wasserratten Norderstedt. Mit dieser Leistung schafften die Mädels die Qualifiaktion für die Deutschen Altersklassen Meisterschaften im Juni in Remscheid. Das nächste Gold und die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften erschwamm sich Hanna Zhou im Solo der Altersklasse B und gemeinsam mit Merve Rönnau im Duett. Für Lilith Schwedler reichte es auch in der Freien Kür Solo für die Silbermedaille vor Fenja und im Duett gab es wie schon in der Technischen Kür Gold. Lilith und Fenja werden ebenfalls in Remscheid die Flensburger Farben vertreten.

15. Goldmedaille im Gruppenwettkampf

Im abschließenden Gruppenwettkampf der Offenen Klasse konnten die Flensburgerinnen mit ihrer neuen Kür die 15. Goldmedaille mit in die Heimat nehmen. Lilith Schwedler, Fenja Jessen, Hanna Zhou, Merve Rönnau, Mariia Boiko, Haiia Hannam, Ohla Hostieva und Lenja Stephanides zeigten ihre neue Choreografie mit vielen künstlerischen und akrobatischen Elementen. Mit diesen hervorragenden Leistungen gingen auch alle Mannschaftspokale wieder nach Flensburg.

„Die Anspannung und Nervosität bei allen war schon in den letzten Trainingseinheiten vor der Meisterschaft zu spüren. Durch die Einführung des neuen Wertungssystem und die neuen Elemente und Pflichtübungen wussten wir überhaupt nicht, wo wir stehen. Wie hat sich die Konkurrenz im Vergleich zu unserem Team entwickelt. Umso glücklicher sind wir über diesen gelungenen Einstand“, freute sich das Trainerteam mit Hanne Funke, Sina Nass, Andrea Düben, Sandra Carstesen und Petra Obermark. (pm)





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