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nospa Spieltags Talk

“Über meine Zukunft habe ich noch nicht so viel nachgedacht” – Luca Bracht im “nospa Spieltags Talk”

Mit 22 Jahren gehört Luca Bracht zu den absoluten Führungsspielern von IF Stjernen Flensborg. Kein Wunder, denn schon seit 2015 ist der Mittelfeldspieler für die Liga-Mannschaft aktiv. Aktuell arbeitet er an seinem Comeback auf dem Platz. Was er zum Trainerwechsel zu sagen hat, wie er die Chancen auf einen erfolgreichen Klassenerhalt sieht und wie es um seine Zukunft bestellt ist, erfahrt ihr im “nospa Spieltags Talk”.

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Luca Bracht
Luca Bracht hoff auf ein baldiges Comeback auf dem Platz. Foto: SPEEDPhotos.de

Kaum einen Spieler verbindet man so sehr mit IF Stjernen Flensborg wie Gian Luca Bracht. Wie viele andere Spieler seines Jahrganges, fing auch er bei der “Talentschmiede” SV Adelby an, sammelte dann Erfahrungen in der D- und C-Jugend von Flensburg 08, bevor er ersmals zu IF Stjernen kam. Nach einer Saison in der B-Jugend vom FC Angeln 02, kehrte er ins Engelsby-Centret zurück, spielte hier in der A-Jugend und gleichzeitig schon für die Ligamannschaft, für die er in der Saison 2015/16 sein erstes Spiel absolvierte. Seitdem konnte er sich kontinuierlich zu einer feste Größe innerhalb der Mannschaft etablieren. Wie er über den Trainerwechsel denkt, für wann er sein Comeback auf dem Platz anstrebt und wie er die Chancen gegen den BSC Brunsbüttel einschätzt, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Moin Luca, aktuell befindet ihr euch in der Vorbereitung und habt auch die ersten Testspiele absolviert. Wie ist dein bisheriger Eindruck?

Moin, mein bisheriger Eindruck ist durchaus positiv. Wir haben viele Einheiten hinter uns, gerade im läuferischen Bereich, aber auch im fußballerischen hat man gegen VfR Neumünster gesehen, was diese Rückrunde noch alles möglich ist.

In der Hallensaison konntet ihr den Integrations-Cup gewinnen. Ansonsten lief es weniger gut. Hatte die Mannschaft keine Lust auf Halle oder woran lag es?

Ich glaube die Jungs haben immer Bock zu kicken, aber wir sind mit mindestens 10 verletzten Spieler in die Winterpause gegangen, da war uns bewusst das unsere Hallenmannschaft etwas dezimierter ausfällt. Wir haben das aufgeboten was ging und sind froh, dass wir verletzungsfrei durch die Hallensaison gekommen sind.

Zum Ende des Jahres war viel los bei euch in der Mannschaft. Lars Meyer und Thomas Knuth hatten Ende Oktober ihren Rücktritt angeboten. Die Mehrheit hatte sich gegen einen Rücktritt ausgesprochen. Da das Vertrauen aber nicht mehr zu 100% gegeben war, hatten sich beide für den sofortigen Rücktritt entschieden. Wie hatte die Mannschaft auf den Rücktritt reagiert und wie hast du persönlich diese Entscheidung aufgenommen?

Als wir von der Entscheidung der beiden gehört hatten waren wir mehr als geschockt, keiner wusste so richtig wie es jetzt weiter geht. Wir mussten die Entscheidung so akzeptieren und weiter hart arbeiten. Mich persönlich hat es auch sehr mitgenommen, da ich viele Jahre gerne mit beiden zusammengearbeitet habe. Aber ich wünsche beiden nur das Beste für ihre weitere Laufbahn.

Impressionen

Nach so einem Paukenschlag sollte man meinen, dass die Mannschaft wach gerüttelt wurde. Der große Ruck blieb aber aus und die Ergebnisse waren schnell wieder so, wie sie vorher schon waren. Wie erklärst du dir das?

Wir haben ein großes Potential in der Mannschaft. Wir bekommen es einfach nicht hin, dies konstant Woche für Woche auf den Platz zu bringen. Wir machen einfach noch zu viele individuelle Fehler, die häufig bestraft werden. Wir gucken jetzt nach vorne, haben zur Rückrunde so gut wie alles an Bord um schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern.

Mit Malte Köster wurde ein neuer Trainer gefunden. Zunächst hatte er sich an der Seite von Ulf Graef ein Bild von euch gemacht. Jetzt hat er mit Co-Trainer Thomas Ziegenberg übernommen. Wie ist dein Eindruck vom neuen Trainergespann? Wird mit Köster der Klassenerhalt gelingen?

Die Jungs und ich konnten uns von Malte ja schon seit 8-9 Wochen ein Bild machen und sind durchaus positiv gestimmt, das wir mit ihm den Klassenerhalt schaffen.
Thomas ist zum Beginn der Vorbereitung mit eingestiegen und hat sich sehr gut bei uns eingelebt glaube ich. Die beiden haben viel vor, das merkt man. Beide sind mit voller Energie dabei. Ich freue mich auf die Zeit mit den beiden.

“Ich hoffe, dass ich Ende Februar wieder komplett mit der Mannschaft trainieren kann.”

Mit Niels Müller und Jannik Kaak habt ihr zwei Neuzugänge im Winter bekommen. Wie ist dein erster Eindruck?

Das sind beides top Jungs, die super in unsere Mannschaft reinpassen.
Niels kennen die meisten schon über seine lange Zeit bei Nord Harrislee, wir sind froh, dass er jetzt bei uns ist.
Jannik kenne ich schon bisschen länger und bin froh, dass ich es nach einem Jahr endlich geschafft habe, dass er zu uns kommt.

Am 22. Februar steht das erste Ligaspiel auf dem Programm. Es geht gegen den BSC Brunsbüttel. Was erwartest du von diesem Spiel?

Ich erwarte ein schwieriges Spiel, auch wenn wir zuhause spielen. Stjernen gegen Brunsbüttel ist immer so eine Sache. Leider sahen wir die letzten Jahre nicht so gut aus gegen Brunsbüttel, aber ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir bis dahin weiter hart arbeiten, dass wir die drei Punkte zuhause behalten werden!

Du selbst bist noch verletzt. Was macht dein Genesungsprozess und wann dürfen wir dich wieder zurück auf dem Feld erwarten?

Ich hoffe, dass ich gegen Ende Februar komplett mit der Mannschaft trainieren kann, momentan sieht es ganz gut aus, aber ich brauche noch ein wenig Zeit und dann werden wir sehen, wie schnell es geht, um wieder der Mannschaft zu helfen.

Seit vielen Jahren bist du eines der Gesichter von IF Stjernen und bist ein vorbildlicher Führungsspieler. Weißt du schon, wie es für dich weitergehen wird. Bleibt das Engelsby-Centret auch über die Saison hinaus dein Zuhause?

Über meine Zukunft habe ich noch nicht so viel nachgedacht, im Vordergrund steht für mich, dass wir eine gute Rückrunde spielen und den Klassenerhalt frühzeitig klar machen.





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“Wir sind heiß auf die Rückrunde” – Volker Hansen im “nospa Spieltags Talk”

Mit 28 Jahren ist Volker Hansen ein erfahrender Abwehrspieler in den Reihen der SG Nordau. Wie er die bisherige Saison erlebt hat, auf welchen Gegner er sich am meisten freut und wo er in der kommenden Saison spielen wird, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Volker Hansen, SG Nordau
Volker Hansen von der SG Nordau. Foto: TNS Sports

Seit der Gründung der SG Nordau ist Volker Hansen mit dabei und durfte in nur drei Jahren Vereinsgeschichte schon einen Aufstieg feiern. Wie der 28-jährige Abwehrspieler die bisherige Saison sieht, was er zur Hallensaison seiner Kollegen zu sagen hat und welche Chancen er sich gegen den TSV Nord Harrislee am Wochenende ausrechnet, erzählt er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Am vergangenen Wochenende fiel euer Spiel gegen Slesvig IF den Wetterbedingungen zum Opfer. Stattdessen habt ihr getestet. Wie lief dieser und wie schätzt du eure Form zur Rückrunde ein?

Für uns war es ein guter Test. Wir konnten positives aber auch negatives aus dem Spiel mitnehmen. Wegen dem Wetter konnten wir leider nicht viele Testspiele bestreiten, aber ich glaube das ging vielen Mannschaften ähnlich. Als dann das Spiel gegen SIF abgesagt wurde, war es für uns wichtig noch ein Testspiel zu bestreiten, bevor die Rückrunde dann hoffentlich dieses Wochenende für uns startet. Unsere Form schätze ich gut ein. Ich weiß, das jeder einzelne fit ist. Für uns ist es entscheidend, dass wir ab der ersten Minute den Kampf annehmen. Wir sind auf jeden Fall heiß auf die Rückrunde.

Dein Kollege Christoph Ruback hat zu Saisonbeginn einen Platz unter den Top 5 für möglich gehalten. Ihr seid auf einem sehr guten Weg dorthin. Was muss passieren, damit diese Prognose am Ende auch so eintreffen kann?

Wir müssen da anknüpfen wo wir aufgehört haben. Wir dürfen in keinem Spiel nachlassen. Nur so können wir es schaffen.

Jetzt am Samstag soll es nun endlich auch für euch los gehen. Mit dem TSV Nord Harrislee kommt direkt ein interessanter Gegner aus der Nachbarschaft. Was erwartest du von diesem Spiel?

Ich glaube es wird ein spannendes Spiel. TSV Nord Harrislee wird nach der Niederlage gegen Löwenstedt natürlich heiß sein und alles geben, um nicht gleich mit zwei Niederlagen zu starten.
Wir müssen sehen, dass wir sofort das Spiel annehmen und versuchen Nord Harrislee unser Spiel aufzuzwingen. Ich denke, dass es über 90 Minuten ein hartes Spiel wird, welches wir aber am Ende für uns entscheiden.

Auf welche Gegner freust du dich in der Rückrunde am meisten?

Ganz klar DGF. Gegen DGF ist immer eine gewisse Anspannung auf dem Feld zu spüren. Das war auch schon letztes Jahr in der Kreisliga so. Ich liebe einfach Spiele, wo es ordentlich zur Sache geht. Derby halt (er lacht).

Impressionen

Auch in die Halle konntet ihr eure gute Form übertragen. Man hat euch angemerkt, dass ihr wirklich Bock auf Halle hattet. Was waren deine Highlights?

Ich selber habe nicht viele Hallentuniere mitgespielt. Dafür fehlt mir einfach die Technik (er lacht).
Ein Highlight für mich war sicherlich der Erfolg von den Jungs bei der Hallenkreismeisterschaft. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie eine gute Rolle dort spielen werden. Das sie letztendlich erster wurden, hat mich umso mehr gefreut.

“Ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen”

Durch den Sieg bei der Hallenkreismeisterschaft durftet ihr auch bei der Landesmeisterschaft in Henstedt-Ulzburg teilnehmen. 

Auch dort war ich nicht dabei (er lacht). Für die Jungs war das sicherlich ein Highlight in der Winterpause.
Mit ein wenig mehr Glück hätte man es durchaus in die nächste Runde schaffen können. Leider klappte das nicht, aber dafür soll die Rückfahrt im Bus legendär gewesen sein (er lacht). Feiern können auf jeden Fall alle sehr gut (er lacht).

Als die SG Nordau gegründet wurde, bist du von der SG Langenghorn/Enge-Sande gekommen und warst quasi von Anfang an mit dabei. Warum wurde es die SG Nordau und wie hat sich der Verein in diesen drei Jahren deiner Meinung nach entwickelt?

Die SG Nordau wurde es, weil ich dort viele Spieler kannte und dort auch mein Heimatverein mit drinsteckt. Die Entwicklung der SG ist sehr positiv. Wir haben es gleich im zweiten Jahr geschafft in die Verbandsliga aufzusteigen und spielen jetzt auch eine gute Rolle dort. Ich denke, wir können sehr zufrieden sein.

Mit Blick auf die nächste Saison, weißt du schon, ob du der SG Nordau erhalten bleiben wirst?

Ja ich werde auch nächstes Jahr für die SG Nordau spielen.





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nospa Spieltags Talk

“Ich denke, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können” – Lasse Sievers im “nospa Spieltags Talk”

Mit dem TSV Nord Harrislee erlebte Lasse Sievers einen Saisonstart wie auf Wolke 7. Dann verkündete Jörg Rapp seinen Rücktritt als Trainer. Wie die Mannschaft die Entscheidung aufgenommen hat, wie er über den Abschied von Sönke Meyer denkt und wie der Konkurrenzkampf ums Tor aussieht, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.

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Lasse Sievers, TSV Nord Harrislee
Lasse Sievers im Tor vom TSV Nord Harrislee. Foto: SPEEDPhotos.de

Für den 1,95 Meter großen Torwart vom TSV Nord Harrislee wird es nicht langweilig. In der letzten Saison schon fast abgestiegen, konnte noch der Klassenerhalt gefeiert werden und dann startete seine Mannschaft wie ausgewechselt in die neue Saison und spielte ganz oben mit. Im Winter verließen dann Leistungsträger Sönke Meyer und später auch noch Chef-Trainer Jörg Rapp die Mannschaft. Was Lasse Sievers zu den Abgängen zu sagen hat, wie er den Konkurrenzkampf im Tor sieht und was er von den nächsten Spielen gegen BW Löwenstedt und Nordau erwartet, verrät er uns im “nospa Spieltags Talk”.


Auf Grund der Witterung hat sich euer Pflichtspielauftakt gegen Grün-Weiß Tolk verzögert. Wie habt ihr die zusätzliche Zeit der Vorbereitung genutzt?

Wir haben die Zeit genutzt um in aller Ruhe unser Training fortzuführen und den Fokus voll und ganz auf den Rückrundenstart zu legen.

Nun soll es am Samstag gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt gehen, die zwar im Moment in der Tabelle vor euch stehen, aber auch schon drei Spiele mehr ausgetragen haben. Was erwartest du von diesem Spiel?

Klar ist, dass sowohl wir als auch die Löwenstedter heiß auf die Rückrunde sind. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, dass am Ende derjenige gewinnt, der es mehr will.
Allerdings haben wir auch noch was aus dem Hinspiel gut zu machen – da haben wir überhaupt nicht überzeugt.

Im Winter überraschte uns alle die Schlagzeile, dass Trainer Jörg Rapp mit sofortiger Wirkung ins Ligamanagement wechseln wird. Kam diese Entscheidung für euch auch so überraschend wie für uns und wie hast du diese aufgenommen?

Ja schon – als er uns in der Kabine mitteilte, dass er ab sofort kein Trainer mehr sei, mussten ich und auch viele andere erstmal schlucken.
Als er dann nachschob, dass er als Ligamanager erhalten bleibt, war ich auf jeden Fall ein Stück weit erleichtert, da ich Jörg jetzt auch schon sehr lange kenne und als Identifikationsfigur für den TSV Nord Harrislee sehe.
Ich denke, dass Jörg seine neue Aufgabe sehr gut machen wird.

Impressionen

Jetzt bilden Patrick Schulte-Heuthaus und Henrik Johnsen ein Trainerduo. In einer Umfrage bei uns glaubten 64%, dass es ohne Rapp schwieriger für euch wird. Wie siehst du das? Wie ist dein Eindruck vom Trainer-Duo?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein sehr gutes Trainerduo für die Rückrunde haben. Sowohl Paddy als auch Johnny sind richtig motiviert und hungrig und haben – genau wie Jörg – einen guten Draht zur Mannschaft.

Auch Sönke Meyer hat euch im Winter verlassen. Das war auch frühzeitig bekannt, dass er, sobald er sich wieder fit genug fühlt, höherklassig spielen möchte. Was konntet ihr von Sönke mitnehmen und macht sich sein Fehlen schon bemerkbar?

Vorab möchte ich Sönke auch auf diesem Wege nochmal viel Glück, Erfolg und vor allem Spaß und Gesundheit bei seiner neuen Aufgabe wünschen.
Mitnehmen kann man von ihm auf jeden Fall seine Einstellung, er ist als Kapitän immer vorangegangen und hat uns auf dem Platz motiviert.
Natürlich ist ein Spieler mit dieser Qualität sehr schwer zu ersetzen, das macht sich auch in unserem Spiel bemerkbar. Trotzdem denke ich, dass wir in der Liga mit unserem Kader mithalten können.

“Das mit der Lederallergie war schon frech”

Ende August war Christoph Ruback von der SG Nordau bei uns im “nospa Spieltags Talk” und hat in aller ausführlichkeit über dich gesprochen. Das war zu einer Zeit, als ihr alle in der Liga mit einer tollen Siegesserie überrascht hattet. Für alle, die seine Aussagen nicht mehr im Kopf haben, er sagte mit einem Lachen und nicht ganz ernst gemeint: “In der Freizeit auf dem Bolzplatz oder in Spielen in der Jugend hat er mir jedenfalls schon oft seine Lederallergie bewiesen, da lass ich die Frage mal im Raum stehen, ob die gute Defensive an Lasse oder an der Verteidigung vor ihm liegt.” Möchtest du ihm dazu etwas antworten?

Das mit der Lederallergie war schon frech.
Dennoch möchte ich hier keine großen Töne in seine Richtung spucken. Ich denke Christoph weiß, was ich von ihm halte und was ich denke, wozu er auf dem Platz fähig ist.
Dass er mir dann im Hinspiel am Holmberg 2 Tore einschenken durfte, hat mir die folgenden Tage natürlich nicht unbedingt leichter gemacht, da durfte ich mir ganz schön was anhören.

In zwei Wochen kommt es dann tatsächlich zum Spiel gegen die SG Nordau. Damals hatte es Christoph genervt, dass du zu ihm sagen konntest, dass du sie in der Tabelle nicht finden kannst. Jetzt seid ihr von den Punkten her recht nah beisammen in der Tabelle. Hast du eine besondere Vorfreude auf dieses Spiel?

Auf jeden Fall. Ich kenne viele Spieler von der SG Nordau noch aus der Schulzeit und aus dem Privatleben. Da ist dann schon immer eine ganz besondere Spannung drin, da möchte man auf gar keinen Fall verlieren. Hoffentlich können wir sie jetzt auch auf Ihrer Wiese ärgern, so wie sie es bei uns in der Hinrunde gemacht haben.

Du hütest beim TSV Nord nicht alleine das Tor. Wie ist dein Verhältnis zu Max-Julian Mross?

Zu Max habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Er hat bei Flensburg 08 eine gute fußballerische Ausbildung genossen und technisch kann ich mir hier und dort immer mal ein bisschen was abschauen. Insgesamt denke ich, dass wir voneinander sehr profitieren, da wir uns gegenseitig pushen. Natürlich wissen wir auch, dass der jeweils andere genau so Bock hat zu spielen, wie man selbst.
Trotzdem drücke ich ihm die Daumen, wenn er auf dem Platz steht.

In der Jugend hattest du zuletzt beim TSB Flensburg gespielt. Warum fiel deine Entscheidung damals auf den TSV Nord Harrislee?

Dazu muss gesagt sein, dass ich beim TSV Nord Harrislee angefangen habe, Fußball zu spielen und ich mit meinen damaligen Mannschaftskameraden zum TSB Flensburg gewechselt bin, da in Harrislee keine B-Jugend zustande kam.
Leider hatte der TSB damals am Schützenhof noch nicht den schönen Kunstrasen, sondern nur den Roten Teppich, auf dem man nicht so gern Grätschen und Hechten mochte.
Nichtsdestotrotz hatte ich beim TSB ein paar sehr schöne Jahre.
Zurück nach Harrislee hat mich dann die schöne Anlage, welche in kürze auch noch durch einen Kunstrasen bereichert wird, das heimische Gefühl, die Mannschaft und die herausragende Betreuung geführt.





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