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Leichtathletik

Flensburger Mehrkämpfer dominieren die Landesmeisterschaft

Die Flensburger Mehrkämpfer konnten bei der Landesmeisterschaft in Hamburg einige Erfolge erzielen. Insgesamt sechs Medaillen räumten die Nachwuchstalente der LG Flensburg ab.

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Guilherme Oswald, Loke Sommer und Tom Detzkeit. Foto: Privat

Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Hamburg konnten die starken Nachwuchstalente der LG Flensburg mit gleich sechs Medaillen kräftig abräumen. Gold im Hallensiebenkampf ging sowohl in der U18 an Ben Heyer als auch in der U16 an den von vorneweg dominanten Loke Sommer, dicht gefolgt von Silbermedaillengewinner Guilherme Oswald und auf Rang sechs des großen Feldes der M14-Athlet Tom Detzkeit. Zusammen gewannen sie zudem mit über 1100 Punkten Vorsprung die nächste Goldmedaille als Team vor den Athleten des SC Rönnau. Auch in der U20 konnte mit Morten Zern eine Bronzemedaille gewonnen werden.

Deutliche Leistungssteigerung bei Ben Heyer

Ben Heyer, der am Wochenende zuvor bereits die Deutsche Meisterschaft im Hallensiebenkampf mit 4414 Punkten auf Rang 8 abschließen konnte, steigerte sich in allen Disziplinen noch einmal erheblich. Insbesondere im Hürdensprint legte er fast eine halbe Sekunde in 8,51sec drauf, im Stabhochsprung übersprang er die 4,00m und im 1000m-Lauf lief er in 2:50,30min eine starke neue Bestzeit und sammelte so 4774 Punkte, siegte mit über 730 Punkten Vorsprung und liegt damit in Deutschland auf Rang fünf der Bestenliste.

Sommer demontiert Sprint-Teilnehmerfeld

Ebenso stark zeigte sich Loke Sommer. Er konnte sich in vielen Disziplinen steigern, so auch in seiner wackeligsten Disziplin Hochsprung auf starke 1,60m und lief genauso engagiert und mutig ein herausragendes 1000m-Rennen in 2:56,86min. Mit 3963 Punkten siegte er vor Vereinskamerad Guilherme Oswald, der mit 3578 Punkten ebenfalls einen herausragenden Mehrkampf zeigte. Er demontierte im Sprint das gesamte Feld und lief mit 7,57sec noch einmal eine Zehntel schneller als bei seinem Sieg im Sprintfinale der Einzelmeisterschaft. Im Weitsprung sprang Guilherme die beste Weite des Feldes mit 5,75m und überquerte im Stabhochsprung 2,60m.
Auch im jüngeren Jahrgang wartet schon das nächste Nachwuchstalent mit Tom Detzkeit, der sich ebenfalls in seinem ersten Hallensiebenkampf in der Landesspitze behaupten konnte und 3393 Punkte sammelte. Beste Disziplin war der Sprint mit 7,90sec, wobei er in allen Disziplinen eine unheimliche Stabilität aufweisen konnte. Der vierte Medaillengewinner Morten Zern stieß in seiner Paradedisziplin dem Kugelstoßen mit 13,61m eine neue Bestweite. Eine weitere Medaille gab es in der Teamwertung U16 für Esme Lempelius, Asta Termansen und Mia Paul, die gemeinsam Fünfkampferfahrungen sammelten.

Zufriedener Trainer

Ein weiteres Highlight war der neue Landesrekord des MTV Lübeck, bei dem die beiden ehemaligen Flensburgerinnen Paula de Boer und Katharina Kemp zusammen mit Janina Lange 11916 Punkte sammelten und neue Maßstäbe in der Frauenklasse setzten.

Trainer Jan Dreier freute sich besonders: “Gerade bei der angespannten Trainersituation, die wir im Moment durch den Ausfall von Trainerin Christine Dreier haben, zeigt es, dass die jungen Trainer und Athleten dieses gut überbrücken konnten und sich mit der Lage gut arrangieren.”





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Leichtathletik

Landes- und Norddeutsche Meisterschaften: Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen

Beim LK Weiche Flensburg gab es wieder Medaillen zu bejubeln: Bei den Landesmeisterschaften und den Norddeutschen Meisterschaften waren Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen. Auch Günter Gers vom TSB Flensburg holte sich in der Altersklasse M70 eine Goldmedaille.

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Jan Dreier, Jens Babig
Jan Dreier zusammen mit Jens Babig. Archiv-Foto: Privat

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren der Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein konnte das kleine Aufgebot der LG Flensburg bestehend aus drei Athleten gleich sechs Medaillen mit nach Flensburg nehmen. Die stärkste Leistung in Hamburg gelang Jens Babig (M40, LG FL/ LK Weiche), der sich im 60m-Sprint um zwei Zehntel verbesserte und in starken 7,57sec die Ziellinie überquerte. Im gleichen Lauf wurde Jan Dreier (LG Flensburg/LK Weiche) nach langer Verletzungspause mit 8,04sec Dritter.
Über 200m war Jens Babig mit 24,31sec ebenfalls nicht zu stoppen und lief zur nächsten Bestzeit und zweiten Goldmedaille.

Jan Dreier mit Gold im Kugelstoßen

Ebenfalls Gold ging an Günter Gers (TSB Flensburg/LG Flensburg) in seiner neuen Altersklasse M70 in 3:04,99sec, der hiermit auch die Norm zur deutschen Meisterschaft erfüllte.
Gold ging zudem an Jan Dreier im Kugelstoßen, der sich erst im vorletzten Stoß an die Spitze des Feldes setze und mit 9,78m gewann. Umgekehrt erging es ihm im Weitsprung. Hier sprang er weit vor dem Brett ab und lag dennoch mit 5,69m lange vorne, wurde dann im vorletzten Sprung aber noch von Yve Kiesling (SV Blau Weiß 67-Grimmen) abgefangen.

Gold und Silber für Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften

In Berlin konnte Jens Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften noch einmal einen drauf setzen. Über 200m erlief er sich in einer neuen Bestzeit von 24,04sec  die Norddeutsche Meisterschaft. Über 60m erkämpfte er sich in 7,63sec die Silbermedaille.





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Leichtathletik

Fynn-Niklas Leibel mit Bestleistung zum Saisonhöhepunkt

Am Wochenende fand für LK Weiche Sprinter Fynn-Niklas Leibel in Neubrandenburg sein Highlight der Hallensaison statt. Er reiste zu den Deutschen Jugendmeisterschaften und konnte hier eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

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Fynn-Niklas Leibel
Toller Saisonabschluss für Fynn-Niklas Leibel. Archiv-Foto: Privat

Zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg konnte sich Sprinter Fynn-Niklas Leibel (U20, LG Flensburg) frühzeitig qualifizieren. Mit 7,14sec als Saisonbestzeit über die 60m-Sprintdistanz reiste er zuversichtlich zu seinem Hallensaison-Höhepunkt an. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover zeigte er zuvor zwei verschiedene Läufe, die hoffen ließen, dass er sich noch einmal steigern kann. Auf dieser kurzen Distanz wird neben der Reaktionszeit auch jeder technische Fehler schnell bestraft.

Neue persönliche Bestleistung

Im vierten Vorlauf legte Fynn einen sehr guten Start hin, konnte die Beschleunigungsphase gut gegenhalten und lief dann die letzten Meter leicht fest über die Ziellinie. Mit 7,10sec konnte er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen und verbesserte sich von Platz 40 auf Rang 24. Das Feld lag sehr eng zusammen, so dass man mit 0,05sec sich unter die Top 16 hätte qualifizieren können.

Trainer Jan Dreier freute sich: “Zum richtigen Zeitpunkt eine persönliche Bestleistung, was will man mehr? Die Grundschnelligkeit stimmt. Und dass man hinten raus im Winter nicht rund läuft, das ist den kurzen Hallen in Flensburg geschuldet, da wir im Training nach 30 Metern schon wieder aufhören müssen, was in echten Leichtathletikhallen anders aussieht.“





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