Wechsel perfekt: Christoph Ruback unterschreibt beim TuS Rotenhof

Der TuS Rotenhof wird in der nächsten Saison noch gefährlicher im Angriff als ohnehin schon: Von der SG Nordau wechselt Top-Torjäger Christoph Ruback nach Rendsburg zum aktuellen Spitzenreiter der Verbandsliga Nord.

Christoph Ruback
Christoph Ruback. Foto: Privat

Die SG Nordau muss zur nächsten Saison den nächsten hochkarätigen Abgang verkraften: Top-Torjäger Christoph Ruback wird nach Rendsburg zum TuS Rotenhof wechseln. Die Mannschaft von Trainer Hans-Hermann Lausen führt aktuell die Tabelle der Verbandsliga Nord souverän mit 52 Punkten an, der Aufstieg schien bis zur Corona-Krise sicher. Wie im Falle eines Saisonabbruchs gewertet wird, steht derweil noch nicht fest.

Mehrere Gründe waren für den Wechsel entscheidend

“Es gab mehrere Gründe, die dazu geführt haben, dass ich mich dann letztendlich für den TuS Rotenhof entschieden habe”, erklärt uns Christoph Ruback. “Zum einen hat mich der Fußball, den die Mannschaft spielt sehr überzeugt. Viel Ballbesitz, technisch versiert und dieser unbedingte Siegeswille. Dann hatte ich sehr gute Gespräche mit den Mannschaftsverantwortlichen, die sich sehr viel Mühe um meine Person gegeben haben. Dazu kommt, dass das Drumherum einfach stimmt. Eine Gute Anlage mit vernünftigen Trainingsbedingungen, sowie gute Betreuung und vielen Zuschauern.”

Christoph Ruback
Christoph Ruback im Spiel gegen den Büdelsdorfer TSV. Foto: TNS Sports

Der 22-jährige kam zur Saison 2018/19 zur SG Nordau, spielte zuvor in der Oberliga für die SV Frisia 03 Risum-Lindholm. “Unter unserem Trainer Marvin Kreutzer habe ich schon damals in der B-Jugend gespielt, wo ich viel gelernt habe und viele Erfolge feiern durfte. Er hat sich damals jedes Jahr viel Mühe gegeben mich zurückzuholen und im Endeffekt war ich mir eigentlich schon früh bewusst, dass ich bei einem derartigen Schritt bei Nordau landen werde, denn Lukas Hackbarth (wechselt zum TSV Nord Harrislee) und ich wollten gerne mal wieder zusammenspielen und hier spielen generell auch viele meiner besten Kollegen.”

“Ich würde gerne nochmal für Nordau spielen und die Saison zu Ende bringen”

Zusammen gelang ihnen im vergangenen Jahr der Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga NW und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga Nord. “Jetzt stehen wir in der Verbandsliga sehr gut da und spielen oben mit.” Aktuell steht die SG Nordau auf Tabellenplatz fünf. Christoph Ruback konnte in dieser Saison bisher neun Treffer erzielen. Insgesamt traf er in 45 Spielen für die SG Nordau 42 Mal. Hinzu kommen 33 Vorlagen. Ein überragender Wert. Ob noch weitere Tore dazu kommen werden, weiß zur Zeit niemand: “Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es weitergehen wird. Ich hoffe einfach, dass sich die derzeitige Situation schnellstmöglich beruhigt. Man merkt dann doch, wie sehr man den Fußball vermisst. Auf jeden Fall würde ich gerne nochmal für Nordau spielen und die Saison zu Ende bringen.”
Vermissen wird er seine Mannschaft definitiv. “Die Zeit bei Nordau war überragend! Die Mannschaft ist fußballerisch und vor allem menschlich top. Eine Zeit mit Erfolg und sehr viel Spaß, sodass der Wechsel mir auch alles andere als einfach fiel. Wie es dort weiter geht, wird man sehen. Ich glaube aber, dass sie auch ohne mich gut besetzt sind und für Furore in der Verbandsliga sorgen werden.”

Christoph Ruback
Die Farbe bleibt gleich: Christoph Ruback im Trikot vom TuS Rotenhof. Foto: Privat

“Mannschaft hat ein sehr großes Potenzial”

Bei seinem künftigen Verein darf sich Ruback auf ein Sturmduo mit dem Top-Torjäger der Verbandsliga Nord, Moritz Gersteuer, freuen, der bereits 27 Treffer für sich verbuchen konnte.
“Gersteuer ist eine Tormaschine, keine Frage”, weiß Ruback. “Privat haben wir uns schon unterhalten und ich glaube, dass er genauso viel Bock hat mit mir vorne zu spielen, wie ich mit ihm. Man sollte aber auch Spieler wie Mats Henke oder Kenneth Traulsen erwähnen, die ebenfalls für viel Qualität in der Offensive sorgen.”
Auch sonst freut sich der Angreifer bereits auf seinen neuen Verein, wie er uns verriet: “Mein erster Eindruck war durchweg positiv. Ich hatte Vorort ein gutes Probetraining, wo man sehen konnte, dass die Mannschaft ein sehr großes Potenzial hat. Dazu kamen danach gute Gespräche mit Trainern, als auch Spielern, die mich dann schließlich auch von dem Projekt TuS Rotenhof überzeugt haben.”