Erneut knappe Niederlage für TSB-Volleyballer

WiWa Hamburg holt beim TSB Flensburg den ersten Sieg

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Drei Spiele vor Schluss haben die Volleyballer vom TSB Flensburg den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord noch selbst in der Hand. Gegen Schlusslicht WiWa Hamburg gab es allerdings eine bittere Niederlage zu verdauen.

Flensburg – Zum vorletzten Heimspiel dieser Saison kam das bislang in der Regionalliga sieglose Team vom WiWa Hamburg in den hohen Norden. Nachdem man im Hinspiel noch souverän mit 3:1 gewinnen konnte, musste man diesmal eine knappe aber verdiente 5-Satz-Niederlage (22:25; 25.23; 23:25; 25:22; 10:15) einstecken. „Wir haben heute zu viele vermeidbare individuelle Fehler gemacht.“ kommentiert Coach Gunnar Hansen die bittere Niederlage.

Die Flensburger starteten erneut unsicher in die Partie und waren zunächst nicht in der Lage, sich über erfolgreiche Defense-Aktionen in das Spiel zu kämpfen. Somit ging der erste Satz an die Gäste aus Hamburg. Kämpferisch besser aufgestellt kam das junge Flensburger Team im zweiten Durchgang nun besser in die Partie und punktete nach einigen gelungenen Aktionen insbesondere über die Außenpositionen mit Bo Hansen und Taade Sönnichsen. Der Satzausgleich brachte allerdings nicht die nötige Sicherheit.

„Noch haben wir alles selbst in der Hand“

Immer wieder gab es Missverständnisse in der Annahme, so dass der Gegner zahlreiche direkte Aufschlagpunkte für sich verbuchen konnte. „Die seit einiger Zeit notwendigen Umstellungen in der Aufstellung tun unserem Spiel nicht gut“, begründet Hansen das fehlerhafte Spiel seines Teams, welches erneut ohne Stammzuspieler Luc Thomsen auskommen musste. Durchgang Drei ging somit verloren, dennoch fing man sich wieder. Ben Urban konnte spektakuläre Blockpunkte zum 2:2 Satzausgleich erzielen. Im Tie-Break gestaltete sich eine ausgeglichene Partie, in der sich die Flensburger anfänglich leicht absetzen konnten. Erneut erwies sich dann die Annahme als Schwachpunkt: direkte Punkte und druckloses Angriffsspiel sowie eine nicht einkalkulierte Niederlage war letztlich die Folge. „Noch haben wir alles selbst in der Hand“, schaut Mannschaftsführer Taade Sönnichsen zuversichtlich den verbleibenden drei Spielen entgegen und ergänzt: „Da muss dann aber eine deutliche Leistungssteigerung her.“

Wichtiges Spiel in Hamburg

Mit 21 Punkten belegt der TSB Flensburg nach 15 Spielen den siebten Tabellenplatz und hat dabei zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Absteiger und nächsten Gegner Grün-Weiß Eimsbüttel. Das wichtige Spiel findet am 19. Februar in Hamburg statt.  (gha/tns)






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