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Football

Aufstiegstraum der Flensburg Sealords geplatzt

Ein kurzes Comeback vor der Halbzeitpause reicht den Flensburg Sealords gegen die Wolfsburg Blue Wings nicht, um den Aufstieg in die 3. Liga perfekt zu machen.

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Nach dem Gruppensieg in der Oberliga Nord wollten die Flensburg Sealords am Samstag im Halbfinalspiel den ganz großen Sprung in die 3. Liga schaffen. Zu Hause ging es gegen die Wolfsburg Blue Wings, die den zweiten Platz in der Süd-Gruppe der geteilten Oberliga Nord belegten.

Zunächst konnten die Flensburger durch eine Interception kurz vor der eigenen Endzone einen Touchdown der Gäste noch verhindern, doch wenig später führte ein vollständiger Pass mit guten Lauf zum ersten Touchdown der Partie und zur 0:6 Führung für die Gäste, die direkt noch eine Two-Point Conversion ausspielten und mit 0:8 davon zogen.

Über das gesamte Spiel hinweg kassierten die Sealords unnötige Strafen durch Spielverzögerung, die immer wieder mit Raumverlust bestraft wurden. Dennoch kamen sie kurz vor der Pause zurück, stoppten die Wolfsburger erneut kurz vor der Endzone, marschierten selbst übers Feld und kamen zu ihrem ersten Touchdown zum 6:8. Auch sie gingen anschließend auf zwei Punkte und konnten somit mit 8:8 in die Pause gehen.

Kurzes Comeback vor der Pause reicht den Sealords nicht

Nach einer Einlage der PSV Cheerleader ging die Action auf dem Feld weiter. Ein Traumpass der Blue Wings führte dann zum zweiten Touchdown der Gäste, die auf 8:14 erhöhten. Eine weitere Interception sorgte für die Entscheidung, ein PAT zauberte einen weiteren Punkt zum 8:15 auf die Anzeigetafel der Blue Wings.

Am Ende hieß es dann nach einem erfolgreichen Field Goal 8:18 für die Wolfsburg Blue Wings, die sich bei zeitweise stürmischen Verhältnissen durchsetzen konnten und nun im Finale auf Göttingen treffen, die sich 34:6 gegen Lübeck behaupten konnten. Für die Flensburg Sealords heißt es nun in der kommenden Saison wieder anzugreifen und noch stärker zurückzukommen.



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Football

LK Weiche und Flensburg Sealords bündeln Kräfte

Die beiden Sportarten Leichtathletik und Football rücken eng zusammen und profitieren beide erheblich von der neuen Kooperation.

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Dennis Jansson von den Flensburg Sealords zusammen mit Anton Temme vom LK Weiche. Foto: Jan Dreier

Der Startschuss für den gemeinsamen Weg fiel am Mittwochabend. Auf der Sportanlage des PSV Flensburg startete das erste Athletik- und Sprinttraining für die schweren Jungs der D-Line und O-Line. Neben einer Sprint- und Laufschule wurden auch grundlegende athletische Übungen geschult, die für das Gesamtsystem des Athleten Voraussetzung sind. Gerade im Football benötigen die Jungs eine besonders gute Physis.

“Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer”

Mit dem Trainerteam um Anton Temme und Jan Dreier stehen gleich mehrere vollausgebildete Sprint- und Athletiktrainer für die Footballer zur Verfügung. „Fitness kann jeder – aber Sprint und Athletiktraining ist mehr als nur irgendwelche Reize zu setzen. Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer, als die meisten glauben. Hier geht es um Leichtigkeit, Ökonomie und vor allem auch Gesundheitsaspekte.“ Beschleunigung und Schnelligkeit sind in den Spielsportarten ein wesentliches Kriterium, wenn es in den Leistungsbereich geht. Die Anforderungen der jeweiligen Sportart und hier auch der verschiedenen Positionen sind leicht abzuleiten, da Anton Temme auch gleichzeitig ein begeisterter Football-Fan ist.

“Win-Win-Situation”

Die andere Seite der Kooperation gab es sogar in früheren Zeiten schon einmal. So starteten auch Footballer in den Teamwertungen der Leichtathleten, wie z.B. Thiadric Hansen, der als Allrounder im Sprint auch auf sich aufmerksam machen konnte. Soweit es die Spiele zulassen, können dann die Teams der Leichtathleten bei Staffeln oder anderen Wettbewerben ergänzt werden. Die Akteure der Kooperation kennen sich aus früheren Zeiten. Einerseits aus den Jahren, als die Footballer noch im Flensburger Stadion trainierten, , aber auch aus der Trainerausbildung des SV Flensburg. Andere Trainer trainierten auch schon beim LK Weiche als Athlet. „Wir freuen uns sehr über diese Win-Win-Situation“ freute sich der neue Head Coach Volker Leder (wir berichteten).

“Die alte Bande wieder aufleben lassen”

„Mir liegt sehr viel daran, den Sportlern auch neue Impulse von anderen Sportarten zu bieten, denn damit macht man nicht nur das eigene Training abwechslungsreicher und interessanter, sondern man kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Gerade der Bereich der Athletik entwickelt sich so rasant weiter, gefühlt gibt es jeden Tag neue Erkenntnisse. Und hier ist es schwer, die Übersicht zu behalten, gerade wenn man noch unter Zeitdruck einer Saison trainieren muss. Deswegen bin ich so dankbar, dass wir schon seit vielen Jahren einen regen Austausch zu den Leichtathleten um Jan Dreier pflegen und nun auch die Zeit haben, mal wirklich etwas für die gesamtsportliche Entwicklung und Förderung der Spieler zu machen. Auch freut es mich, die alte Bande wieder aufleben zu lassen.“ (jdr)







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Football

Flensburg Sealords: Volker Leder jetzt auch Head Coach der Herren

Volker Leder übernimmt zur neuen Saison als Head Coach auch die Herren-Mannschaft der Flensburg Sealords. Zuvor trainierte er bereits die A-Jugend erfolgreich.

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Volker Leder ist jetzt auch Head Coach bei den Herren. Foto: TNS Sports

Gute Nachrichten für die Flensburg Sealords. Die Footballer vom PSV Flensburg haben mit Volker Leder endlich wieder einen Head Coach, der auch bereits das Training übernommen hat. Zudem bringt Leder viel Erfahrung mit. Er selbst war 26 Jahre als Spieler aktiv und kann bereits auf eine 13-jährige Laufbahn als Trainer zurückblicken. Zudem ist er mit den Sealords bestens vertraut, als Coach der A-Jugend führte er seine Mannschaft in der vorherigen Saison zur Vizemeisterschaft. Zur neuen Saison wird er nun für beide Mannschaften verantwortlich sein. „Es gibt viele Überschneidungen zwischen Jugend und Herren. Vorher habe ich Melanie Möller auch als Teammanager unterstützt. Wir haben uns ein Konzept überlegt, welches wir übergreifend für Jugend und Herren nutzen können. Wir möchten den Spielern einen fließenden Übergang in die nächste Altersklasse ermöglichen.” Besonders wichtig ist ihm aber auch das Auftreten seiner Mannschaften. “Insgesamt wollen wir mehr als Familie über alle Altersklassen hinweg zusammen wachsen. Für dieses Konzept hat die Herrenmannschaft zugestimmt so das ich diese Aufgabe angehen kann.“

“Die Spieler können viel voneinander lernen”

Auch für das Training hat die Berufung von Volker Leder zum Head Coach der Männer einen großen Vorteil, wie er uns verrät. “Da wir in der Jugend und bei den Herren das selbe Playbook spielen können wir viel Taktisches zusammen trainieren. Ebenfalls sind wir dadurch mehr Spieler auf den einzelnen Positionen, die Spieler können viel voneinander lernen und profitieren. Zusätzlich wird den Rookies (Neueinsteigern) der Einstieg erleichtert, da sie so schneller Ansprechpartner finden.” 

Training mit Maskenpflicht

Auch bei den Sealords findet das Training aktuell unter besonderen Bedingungen statt. “Letztlich wissen wir alle um die Verantwortung, die wir zu Tragen haben. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, schränken wir uns zusätzlich selber ein. So haben wir zusätzlich zu den Abstands- und Hygieneregeln eine Maskenpflicht und verzichten weitestgehend auf Trainingsmaterialien”, beschreibt Volker Leder den Trainingsbetrieb auf dem Sportplatz an der Westerallee.  

“Wir spielen in der Jugend um die Meisterschaft”

Trotz aller Widrigkeiten blickt der neue Head Coach, speziell bei seiner Jugendmannschaft, mit großen Erwartungen auf die neue Saison. “Durch den aus der USA zurückkehrenden Paul Mäusling und durch viele neue Spieler konnten wir uns gut verstärken. Auf jeder Position konnten wir uns verbessern und der große Coaches Staff (Trainerteam) trägt dazu bei, dass wir uns optimal auf die Saison vorbereiten können. Hier denke ich, das wir klar um die Meisterschaft spielen werden.”
Aber auch bei den Herren, die im Vorjahr nur knapp den Abstieg verhindern konnten, sieht er eine positive Tendenz. “Durch die Schwierigkeiten der letzten Jahre, haben wir viele Stammspieler verloren. Aber durch diese Schwierigkeiten sind die übrigen Spieler mehr zusammen gewachsen. Außerdem konnten wir uns durch viele Rookies gut verstärken. Wenn wir uns diesen Teamgeist/ Spirit in der Saison bewahren, werden wir einen guten Platz im Mittelfeld erreichen können.”

“An einen geordneten Spielbetrieb ist noch nicht zu denken”

Der Saisonstart bei den Herren hätte eigentlich bereits am 25. April erfolgen sollen. Wann es zum “Kickoff in die neue Saison” kommen wird, bleibt unklar. “Hier muss ich klar zwischen den sportlichen Interessen von mir und den Spielern und der Verantwortung für die Gesundheit von Spielern, Verantwortlichen, Eltern und Lebenspartnern abwiegen”, sagt Volker Leder. “Natürlich möchte jeder so früh wie möglich auf den Platz und natürlich möchte ich den Spielern die Erfolge ermöglichen. Aber so lange die Einschränkung durch den Virus gelten, ist an einen geordneten Spielbetrieb nicht zu denken.”







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