6:2 Erfolg gegen den TSV Nord Harrislee

DGF Flensborg holt am Holmberg den ersten Saisonsieg

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Aufatmen bei DGF Flensborg: Gegen den TSV Nord Harrislee gelang dem SdU-Vertreter im Kellerduell der Verbandsliga der erste Saisonsieg.

Harrislee – Mit dem ersten „Dreier“ der Saison machte DGF Flensborg auch einen Sprung nach oben, steht mit fünf Punkten jetzt auf Rang 8. Für den TSV Nord Harrislee geht die Leidenszeit weiter. 

Dabei erwischten die Gastgeber vom Holmberg einen Traumstart. Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da führte die Mannschaft von Henrik Johnsen und Patrick Schulte-Heuthaus bereits mit 1:0. Ein Sonntagsschuss von der Mittellinie von Levent Senguen segelte über DGF-Torwart Marcel Carstensen hinweg ins Tor der Gäste. 
Für den TSV Nord kam es noch besser: In der elften Minute verteidigte DGF schlecht und provozierte durch ein unnötiges Foul einen berechtigten Elfmeter. Diesen verwandelte Ian Bieck sicher. So lag der TSV Nord Harrislee bereits früh mit 2:0 in Front. „Da haben wir natürlich einen Traumstart erwischt, aber dann noch zwei Standardtore vor der Pause bekommen, die wir hätten leicht wegverteidigen müssen“, erklärt Nord-Trainer Henrik Johnsen. Die Tore erzielten Killian Witt (23. Minute) und Torge Nissen (42. Minute). Der Ausgleich zur Pause war dann auch verdient, denn DGF erholte sich schnell von dem Doppel-Schock zu Beginn und übernahm das Kommando auf dem Platz.

Verletzungspech bei Nord nimmt kein Ende

Im zweiten Durchgang wurde dann immer mehr sichtbar, wie sehr der TSV Nord Harrislee personell auf dem Zahnfleisch läuft. So zogen sich Levent Senguen und Kapitän Luca Regazzo einen Muskelfaserriss und Nazmi Veliov einen Bänderriss zu. So konnte der TSV nicht vollzählig das Spiel beenden und musste auch noch einige Tore einstecken. In der 61. Minute brachte Tim Fries zunächst DGF mit 3:2 in Führung, ehe Mahdi Al-Magdi (74. und 90. Minute) und Casper Merrild Köpp (87. Minute) noch späte Tore zum 6:2 Endergebnis beisteuerten. 
„Personell hat man in der zweiten Halbzeit einfach gemerkt, dass DGF nachlegen kann und wir einfach nicht und dann verlierst du das Spiel auch in der Höhe verdient mit 6:2“, so Johnsen.  

„Ein Spiel auf ein Tor“

Auch bei DGF Flensborg weiß man den ersten Sieg realistisch einzuordnen. „Der Start war denkbar schlecht. Ansonsten haben wir das Spiel klar bestimmt und sind verdient noch vor der Pause zum Ausgleich gekommen“, sagte DGF-Coach André Flieder nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit war es dann ein Spiel auf ein Tor, wobei wir viel zu viel Chancen versiebt haben!“ 

„Ein langer und harter Weg“

Zwar bleibt der TSV Nord Harrislee auch nach dem fünften Spieltag punktlos, aber auch der TSV Rot-Weiß Niebüll und der SV Blau-Weiß Löwenstedt konnten erst drei bzw. vier Punkte sammeln. „Es ist einfach schwierig gegen die Verletzungen anzusteuern, wenn du Woche für Woche mehr Leute verlierst, aber wir geben nicht auf. Die Saison ist noch sehr lang und irgendwann kann das Spiel auch mal wieder auf unserer Seite sein, wenn die Verletzten wiederkommen. Aber das wird noch ein langer und harter Weg“, weiß Henrik Johnsen.

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TSV Nord Harrislee – DGF Flensborg (18.09.2021)

„Harrislee geht personell einfach auf dem Zahnfleisch und das merkt man in allen Mannschaftsteilen“, sah auch André Flieder die problematische Situation des Gegners, lobte aber das sehr faire Spiel. Sein Fazit: „Unser Sieg war wichtig aber ist auch nicht überzubewerten, hätte noch höher ausfallen müssen!“ (msc)






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