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Leichtathletik

Loke Sommer und Elijah Rossow liefern sich heißes Mehrkampf-Duell

Gleich fünf Mal durfte sich der Nachwuchs der LG Flensburg bei den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf über Edelmetall freuen.

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Loke Sommer holte sich den Sieg. Foto: Markus Schinke

Sechs Jungen der Jahrgänge 2005 und 2004 stellten sich am vergangenen Sonntag der landesweiten Konkurrenz im Mehrkampf und holte neben einer Gold, zwei Silber- und einer Bronzemedaille in der Einzelwertung noch Team-Bronze.

Im Blockmehrkampf wählt jeder Athlet seinen Schwerpunkt (Hochsprung, Kugelstoßen oder 1000m-Lauf) aus, hinzu kommt das für alle gleiche Programm bestehend aus 60m Sprint, 60m Hürden und Weitsprung.
In der Altersklasse M14 lieferten sich Loke Elias Sommer und Elijah Rossow (beide LK Weiche) ein heißes Duell. Mit zwei Disziplinsiegen von Loke im Weitsprung mit 5,11m und 60m Hürdensprint in 9,64s, gab es für ihn einen Dämpfer im Hochsprung mit 1,41m. Hier holte Elijah mit der dritten persönlichen Bestleistung des Tages deutlich auf. Nach 4,85m im Weitsprung und 10,20s über die Hürden, gelangen ihm starke 1,56m, was auch die Tagesbestweite dieser Altersklasse war. Vor dem abschließenden 60m Sprint trennten die beiden nur 11 Punkte zugunsten von Loke. Den Sprint gewann Eiljah knapp mit einer weiteren persönlichen Bestleistung von 8,15s vor Lokes 8,18s. Damit holte Elijah 3 Punkte auf Loke und blieb knapp dahinter. Stolz strahlten die beiden Mehrkampftalente vom ersten und zweiten Platz herunter.

Gemeinsam mit Kasimir Kehrer (M15, LK Weiche) gewannen Loke und Elijah zudem Team-Bronze mit 5928 Punkten knapp hinter dem Team aus Bredstedt. Das zweite Flensburger Team belegte mit 4877 Punkten den siebten Platz. Max Iwan, Tom Detzkeit und Thorge Cordes (alle LK Weiche) stellten zudem in ihren Mehrkämpfen zum Teil starke Bestleistungen auf. Max und Thorge startete im Block Wurf. Nach nicht zufrieden stellendem Kugelstoßen mit Weiten deutlich unter den Bestleistungen, mussten die beiden Flensburger im Hürdensprint Punkte gut machen. Dies gelang Max durch eine persönliche Bestleistung von 11,06s um mehr als eine Sekunde deutlich. Auch im Weitsprung (4,41m) und 60m Sprint (8,52s) gelangen Max persönliche Bestleistungen, so dass er sich letztendlich um knappe 3 Punkte am St.Peteraner Kilian Legewie vorbei auf den Silberrang schob.
Thorge beendete den Mehrkampf als Siebter. Seine beste Platzierung erreichte er im Kugelstoßen mit 6,78m.

Tom Detzkeit schockt die ältere Konkurrenz

Als Jüngster im Team startete Tom Detzkeit (Jahrgang 2006) in der M14 im Block Lauf hoch. Die ältere Konkurrenz schockte das Sprinttalent des LK Weiche mit der schnellsten 60m-Zeit von 8,52s, die er trotz verstolpertem Start auf die Bahn brachte. Auch über die neuen großen Hürden (0,84m) zeigte Tom was in ihm steckt. Er führte das Feld vier Hürden lang deutlich an, bevor er vor der fünften Hürden sicherheitshalber zwei Schritte mehr machte und damit Geschwindigkeit verlor. In 10,63s wurde er so Zweiter. Im Weitsprung (4,26m) und über 1000m (3:40,3min) sammelte Tom so viele Punkte, dass er mit 1722 Punkten glücklich mit der Bronzemedaille um die Wette strahlte.

Verstärkung für die Jahrgänge 2006 bis 2004 gesucht

Im Sommer plant dieses Team der LG Flensburg einen Start bei den großen Mannschaftsmeisterschaften und sucht Verstärkung: Jungen der Jahrgänge 2006 bis 2004, die Interesse am Lauf, Sprint, Sprung oder Wurf haben, sind herzlich eingeladen zum Probetraining des LK Weiche zu kommen. Montags (18-20h KTS) und donnerstags (18-20h Hannah-Arend-Halle) trainieren die Jungs unter anderem.





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Leichtathletik

In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister: LK Weiche mit Alternativplan

Not macht erfinderisch: Das Training beim LK Weiche Flensburg wird fortgesetzt, allerdings unter ganz neuen Bedingungen. Die Top-Athleten werden mit Trainingsgeräten für zu Hause ausgestattet, hinzu kommen Challenges und Social Media Trainingsgruppen. Sogar die Jahreshauptversammlung findet statt, nur nicht wie geplant.

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LK Weiche
Alternatives Training mit dem LK Weiche Flensburg. Fotos: Privat

Der Leichtathletik Klub Weiche wirft trotz der aktuellen Situation den Blick nach vorn. Schnell haben Vereinsvorsitz, Trainer und Jugend auf die aktuelle Lage reagiert und einen Alternativplan erstellt. “Wir haben als Sportverein eine hohe Verantwortung und daher sind die Erlasse und Vorgaben des Landes gar nicht zu diskutieren. Es ist wie es ist. Als Leichtathlet muss man sowieso in der Lage sein diszipliniert alleine zu trainieren”, leitet der Vereinsvorsitzende seine Wort an die Vereinsmitglieder ein. Unter dem Motto „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ hat der Verein ein Paket an Aktivitäten gestartet. Die Spitzenathleten werden zuhause mit Trainingsgeräten aus Kraftraum und weiteren Trainingsgerät ausgestattet. Es wird ein Wochentrainingsplan für individuelles Training erstellt, Onlinecoaching via “Coach’s Eye” wird angeboten und Trainingsformen werden erklärt und koordiniert.

Von der Rad- bis zur Liegestütz-Challenge

Da die Athleten jetzt sogar mehr Zeit haben, haben sich die Leichtathleten auch weitere Aktivitäten ausgedacht: Eine Rad-Challenge, bei der die Orte des Kreises Flensburg mit dem Rad aufgesucht werden sollen und auf einer Liste abgehakt werden. Ausgebuddelt wurde auch der Trainingsplan für die Liegestütz-Challenge. Auf eine unheimlich starke Resonanz stieß die Einrichtung einer Social-Media-Trainingsgruppe. Hier werden Tagesaufgaben gestellt. So kamen gleich am ersten Tag über 30 Videos zu der Aufgabe „Erstelle ein Stabi-Trainingsvideo“ mit einer Klopapierrolle zusammen. Dreier schmunzelte: “Es gab tatsächlich Muskelkater, da man durch die vielen missglückten Versuche auf hohe Wiederholungszahlen kam.”
Am zweiten Tag steht eine witzige koordinative Aufgabe auf dem Plan, neben dem Dauerlauf. Sogar einige Eltern haben sich bereits angeschlossen.

LK Weiche

Die “Social Media” Trainingsgruppe vom LK Weiche Flensburg: Fotos: Privat

Jahreshauptversammlung wird online durchgeführt

Auch die Jahreshauptversammlung des Vereins wurde nicht abgesagt, sie wird unter diesen Umständen online angeboten. “Die Ehrungen und die Verkostung von Daja Chocolate müssen leider verschoben werden, aber alle anderen Dinge wird es geben.”
Erstes Fazit: “Wenn man Disziplin hat, kann man fitter als vorher aus dieser Phase kommen. Umso mehr freuen wir uns auf die fröhlichen Trainingseinheiten mit der Trainingsgruppe nach der Pandemie.”





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Leichtathletik

Kreismeisterschaften Sprung: Anton Temme vor Ben Heyer

Am Sonntag ging es für etwa 70 ehrgeizige Sportler darum, möglichst hoch bzw. weit zu springen. Im Rahmen der diesjährigen Kreismeisterschaften der Verbände Flensburg und Schleswig-Flensburg in der Halle traf man sich in Flensburg, um die Meister im Sprung-Mehrkampf bzw. im Hochsprung und Stabhochsprung zu ermitteln.

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Anton Temme beim Anlauf zu seinem Siegersprung und Jarek Schult beim Watussi-Hochsprung. Fotos: Arne Metzger

Der Wettkampf startete recht ungewöhnlich, da ausnahmsweise die Jugendlichen und Erwachsenen den Anfang machten und gegen Mittag die Kinder übernehmen durften. Darüber waren allerdings weder die Eltern noch die Kinder böse. Man sah daher überall zufriedene Gesichter – Athleten, Trainer, Kampfrichter und Helfer sorgten für einen gelungenen Wettkampf, obwohl man aufgrund einer kurzfristigen Hallensperrung zusammenrücken musste und den Wettkampf somit unter großem Zeitdruck durchführen musste. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch.

Stabhochsprung: Anton Temme vor Ben Heyer

Bei den älteren Athleten waren die Felder zwar relativ überschaubar, nichtsdestotrotz gab es hier diverse sehr gute Leistungen zu benennen. So konnte Dorothee Lau vom TSV Kappeln in der U18 mit 1,60 m und dem damit höchsten Sprung der Damenkonkurrenz glänzen. Bei den Herren sprang Michael Pauls vom TSV Silberstedt (U18) mit 1,76 m am höchsten.
Beim spektakulären Stabhochsprung gab es wiederholt Szenenapplaus und gegenseitiges Anfeuern. Die Tagesbestleistung gelang Anton Temme bei den Herren mit übersprungenen 3,50 m, dicht gefolgt von Ben Heyer (U18) mit 3,40 m (beide LG Flensburg).

Sprung-Mehrkampf der U12

Alle Kinder der LG Flensburg, die jünger als 12 Jahres sind, hatten den Sprung-Mehrkampf bestehend aus Standweitsprung, Fünfsprung und Watussi-Hochsprung zu absolvieren. Hier gab es sehr spannende Entscheidungen und zum Teil beeindruckende Einzelleistungen zu beobachten.
Bei den weiblichen Nachwuchsspringerinnen gewannen Louis Movsisyan in der W8 (TSV Nord Harrislee), Lilli Bethge in der W9 (LK Weiche), Zoé Wichert (SV Adelby) und Svea Reese (LK Weiche) in der W10 sowie Maja Lederle in der W11 (TSV Nord Harrislee).

Kleine ganz groß

Bei den Jungen konnten Jarek Schult (TSV Nord Harrislee) in der M8, Emmanuel Schnoor (TSV Nord Harrislee) in der M9, Tjorven Kristjan Renke (LK Weiche) in der M10 sowie Leopold Bärwald (LK Weiche) in der M11 die meisten Punkte der Teilnehmer aus den Kreisverbänden sammeln.
Als herausragende Einzelleistungen sind an dieser Stelle die 12,20 m im Fünfsprung von Leopold Bärwald und die 1,30 m von Lilly Bethge im Watussi-Hochsprung zu nennen. Emmanuel Schnoor dominierte zudem als Einziger an diesem Tag seine Altersklasse M9 in allen Disziplinen. (dst)





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