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Vom TSV Nord Harrislee

Marius von Essen und Nick Langholz zur SG Nordau

Die nächsten Wechsel sind vollzogen: Marius von Essen und Nick Robin Langholz spielen jetzt für die SG Nordau.

Lindewitt – Nach Lasse Sievers (FC Tarp-Oeversee), Ian Bieck (Slesvig IF), Max Julian Mross, Lukas Wrobel und Pascal Lambach (alle DGF Flensborg) haben auch Marius von Essen und Nick Robin Langholz eine neue Heimat gefunden. Die beiden ehemaligen Akteure vom TSV Nord Harrislee wollen jetzt bei der SG Nordau angreifen.

Bereits beim Spiel gegen den FC Tarp-Oeversee saß Marius von Essen mit auf der Bank. Jetzt fiebert der 28-jährige Verteidiger seinen ersten Einsatz für die SG Nordau entgegen. “Ich würde schon behaupten, dass ich die 90 Minuten im Tank habe, allerdings bin ich noch nicht bei den 100% die ich gerne hätte, aber ich bin optimistisch, das ich diese bald erreichen werde und dann der Mannschaft mit Erfahrungen aber auch Einsatz und Leidenschaft auf und neben dem Feld helfen kann.”

“Als ob ich schon immer zur Mannschaft gehört habe”

Angekommen bei der SG Nordau ist er seit Tag 1. “Nach der Auflösung von Harrislee, hatte ich vereinzelt Anfragen von anderen Vereinen, für mich war aber schnell klar, entweder leg ich eine Pause ein oder ich wechsel zu Nordau, da ich schon mit Trainer Marvin Kreutzer die letzten Jahre immer mal wieder gesprochen habe und auch durch die Arbeit einen guten Bezug zu Nordau hatte.” 

Für Marius von Essen ist es der erste auf dem Land angesiedelte Verein, für den er spielen wird. “Ich habe jetzt vier Trainingseinheiten (drei auf dem Platz und eine nachdem Spiel gehabt”, lacht Marius und fügt hinzu: “Ich muss ehrlich sagen, die haben mir das Gefühl gegeben, dass ich schon immer zur Mannschaft gehört habe, was es für mich als Spieler leichter macht mich zu integrieren.” Besonders das familiäre Umfeld gefällt von Essen, der vor seiner Zeit in Harrislee auch schon bei DGF Flensborg und dem TSB Flensburg spielte. “Ich hatte bei Nordau von Anfang an das Gefühl, schon immer dazuzugehören”, freut er sich und spricht die unterschiedliche Altersstruktur der Vereine an. “Damals bei DGF gehörte ich mit Mitte 20 noch deutlich zu Team Jung und bei Nordau gehöre ich mit meinen 28 deutlich zu Team Alt.” 

“Wollten nicht die Lachnummer der Liga werden”

Obwohl sich Marius von Essen sofort wie zu Hause bei der SG Nordau gefühlt hat, hätte er auch gerne die Saison mit Nord Harrislee zu Ende gespielt, sieht aber auch die Abmeldung als die einzig richtige Entscheidung an. “Es war schon eine sehr komische Situation, zu einer Mannschaft dazuzugehören, die mitten in der Saison zurückzieht. Aber ich kann nicht aufhören zu betonen, dass wenn alle gesund und fit geblieben wären, wir mit Harrislee eine vernünftige Saison gespielt hätten. Leider hatten wir nun mal viel Verletzungspech, teilweise auch Langzeitverletze, die erst nächstes Jahr wiedergekommen wären und so hat sich der 23-Mann-Kader ziemlich schnell dezimiert und wir hatten Probleme eine Mannschaft zustellen, die auch in der Verbandsliga mitspielen kann. Ich denke, jeder der schon mal Fußball gespielt hat, hat keine Lust sich jedes Wochenende abschießen zulassen und irgendwann zur Lachnummer der Liga zu werden. Daher denke ich, war es die richtige Entscheidung Harrislee aus dem Spielbetrieb zunehmen.”

“Ich möchte mich bei Nordau weiterentwickeln und in den Konkurrenzkampf einmischen”

Nick Langholz will sich bei der SG Nordau beweisen. Foto: TNS Sports

Das sieht auch Nick Langholz so, der sich ebenso freut, nun bei der SG Nordau zu sein. Nach seinem Probetraining hatte er keinen Zweifel, wo er künftig spielen wolle. “Ich habe mich für Nordau entschieden, weil es mir sehr gefallen hat beim Training und ich das Gefühl habe, dass ich mich da gut in die Mannschaft einfügen kann.” Hinzu kommt, dass Trainer Marvin Kreutzer auch schon vor der durch Corona abgebrochenen Saison Kontakt zu dem jungen Spieler aufnahm. “Da hatte ich aber in Harrislee schon zugesagt und ich wollte mich da weiter durchsetzen. Für mich war klar, wenn ich die „Harrisleer Jungs“ verlasse, dann möchte ich zu einem Verein, wo ich mich weiterentwickeln kann und das Gefühl habe ich bei Nordau, da ich ja auch noch ein junger Spieler bin.”

Seine ersten Eindrücke vom Training, der Mannschaft und dem Trainerteam sagten ihm definitiv zu: “Ich wurde echt herzlich aufgenommen. Das Training hat auch echt Spaß gemacht und da konnte man auch sehen, warum die SG Nordau da oben steht. Die Mannschaft ist eine sehr junge Truppe, auch mit erfahrenden Spielern, von den man noch lernen kann. Es war natürlich auch von Vorteil, dass ich Marvin Kreutzer und einige der Spieler aus der Kreisauswahl und vom Stützpunkt aus her kannte.” 
Mitten in der Saison zu einer gefestigten Mannschaft dazuzustoßen sieht er als Herausforderung an. “Es ist natürlich nicht einfach, wenn die Mannschaft sich schon eingespielt hat, aber ich möchte mich jetzt mit in den Konkurrenzkampf einmischen und meine Spielminuten sammeln.” 

“Am Ende kann es nur eine Mannschaft geben, die ganz oben steht”

Heute Abend im wichtigen Spiel gegen den SV Dörpum wird er allerdings noch als Zuschauer seiner neuen Mannschaft die Daumen drücken. Fit ist er inzwischen aber wieder und möchte auch verletzungsfrei durch die restliche Saison kommen. “Ich hatte mich beim Auswärtsspiel mit Nord Harrislee in Dörpum am Knie verletzt, durch die schwierige Situation in Harrislee, hab ich danach aber weiter gespielt. Jetzt bin ich durch die Pause aber auch wieder Schmerzfrei und wäre sofort einsatzbereit, wenn die Mannschaft mich braucht.” Dazu fehlt ihm jetzt nur noch sein Spielerpass. 
“Ich möchte noch fitter werden um mich dann in die Mannschaft spielen”, erwidert Nick auf die Frage nach seinen persönlichen Zielen. “Ich möchte weiter lernen und mich als Spieler weiterentwickeln. Mit meinen 22 Jahren bin ich ja auch noch jung.” 

In Schaffund geht es heute Abend für die SG Nordau gegen den SV Dörpum um die vorübergehende Tabellenführung, ehe der FC Tarp-Oeversee am Samstag wieder die Chance auf drei Punkte bekommt (Vorschau). “Meiner Meinung nach ist das sehr spannend diese Saison, aber am Ende kann es nur eine Mannschaft geben, die ganz oben steht. Natürlich möchte ich jetzt Nordau helfen am Ende oben zu stehen und weiter konstant die Spiele zu gewinnen.” (msc)





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