Der TSB Flensburg ist nach der Punkteteilung in der Vorwoche zurück in die Erfolgsspur gekommen. Doch der hohe 7:2-Sieg beim SVE Comet Kiel täuscht und musste sich unter zweifelhaften Bedingungen erarbeitet werden.
Kiel – „Es war kein ansehnliches Spiel“, ärgerte sich TSB-Trainer Tore Wächter nicht nur über den Verlauf der ersten Halbzeit, sondern auch über die Platzbedingungen in Kiel. „Ich würde mal in Frage stellen, ob das reguläre Bedingungen waren und ob man da überhaupt Fußballspielen durfte“, so Wächter. Am Ende musste seine Mannschaft den Sieg teuer mit einer Verletzung bezahlen.
Max Stephan verletzt sich
Die Gastgeber hingegen mussten nach 120 Sekunden vermutlich selbst zwei Mal auf die Anzeigetafel schauen, als dort ein 1:0 stand. Anis Assameur war es gelungen, die Cometen in Führung zu schießen (2.). „Wir sind mit einer absoluten Tiefschlafphase gestartet“, sagt Tore Wächter ungläubig. Und dann musste der TSB Flensburg auch noch Max Stephan ersetzen, der auf dem mangelhaften Rasen mehrmals umgeknickt war. Für ihn kam Cedric Neumann ins Spiel (23.). „Der Platz war eine Vollkatastrophe, die Schiedsrichter sahen das genauso wie wir“, so der gefrustete TSB-Trainer.
Tom Schäpler mit Hattrick
25 Minuten sollte es dauern, bis der TSB den Ausgleich durch einen unhaltbaren Freistoß aus 20 Metern an die Unterlatte von Melf Siemund erzielen konnte.
Doch richtig wach war der ungeschlagene Tabellenführer da immer noch nicht. In der 29. Minute ließ Maurice Knutzen den SVE Comet Kiel nach einem Rückpassfehler erneut jubeln. „Zum Glück konnten wir noch vor der Pause…
