Neuer Mann zwischen den Pfosten: Maik Klink wechselt zum FC Wiesharde

Mit Maik Klink kommt ein neuer Torwart zum FC Wiesharde, der Landesliga-Erfahrung mit nach Handewitt bringt. Er soll langfristig den Platz zwischen den Pfosten einnehmen.

Maik Klink
Maik Klink wechselt von Collegia Jübek zum FC Wiesharde. Foto: Privat

Der FC Wiesharde konnte einen weiteren Transfer-Erfolg verbuchen. Zur neuen Saison wird Maik Klink zwischen den Pfosten der Handewitter stehen und soll als langfristige Nummer 1 Dennis Schneck ersetzen, der eigentlich schon ein Jahr zuvor die Fußball-Rente antreten wollte. “Über Maik freue ich mich unglaublich. Nach der Pensionierung von Dennis Schneck war die Torwart-Position unsere größte Baustelle. Die Gespräche mit Maik waren von Anfang an wirklich super. Er weiß was er will, wir wussten, was wir wollen und haben klare Kante gesprochen”, sagt Trainer Sven Hollenkamp über seinen neuen Torwart.

“Das Konzept hat mir gefallen”

Obwohl Maik Klink mit 23 Jahren der bisher jüngste Neuzugang im Kader des FCW ist, bringt er einiges an Erfahrung mit. Nach seiner Ausbildung bei Flensburg 08 und einem Jahr bei der Verbandsliga-Mannschaft vom ETSV Weiche schloss er sich 2017 dem TuS Collegia Jübek an und wurde hier zur klaren Nummer 1. Im letzten Jahr feierte er zusammen mit seinem Team den Aufstieg in die Landesliga. Auch er freute sich, dass der FC Wiesharde sofort Interesse an seiner Person zeigte. “Nachdem sich herumgesprochen hatte, dass ich Jübek verlassen werde, kam der Kontakt von Wiesharde selbst. Ich hatte mich gefreut, dass sie Interesse an mir gezeigt haben, denn zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob ich in der nächsten Saison auf dem Platz stehen werde, da sich bei mir beruflich einiges ändert. Aber die Gespräche und das Konzept von Sven haben mir gefallen. Außerdem konnten wir uns gut einigen, wenn ich mal beruflich nicht immer da sein kann.”

“Wir können ihm genau das bieten, was er jetzt braucht”

“So ein Junge mit diesem Potential sollte nicht Kreisliga spielen, aber wir sind dann ja zum Glück aufgestiegen. Verbandsliga ist auf jeden Fall für ihn vom Niveau her okay”, meint Hollenkamp, der in Klink auch einen Keeper sieht, der sich zwei Klassen höher durchsetzen könnte. “Aber zu diesem Zeitpunkt können wir ihm genau das bieten, was er jetzt auf Grund seiner Ausbildung und vorhandenen Zeit braucht. Bei uns hat er eine Mannschaft, die Bock hat, dazu ein familiäres Umfeld und er bekommt seine Auszeiten, wenn er sie mal braucht. Man hat zwar auch bei uns Leistungsdruck, aber nicht diesen enormen wie jetzt bei Jübek oder in anderen Mannschaften.”

Maik Klink schaffte mit TuS Collegia Jübek den Sprung in die Landesliga. Foto: SPEEDPhotos.de

“Er wird uns unglaublich weiterhelfen”

Auch das erste Training konnte Maik bereits mit seiner neuen Mannschaft absolvieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen. “Mein erstes Training diesen Montag war ein sehr guter Einstieg in dieses Team. Ich konnte die Jungs schon beim Torschuss kennenlernen und ich war beeindruckt, was einige für Schüsse drauf hatten. Ich hoffe in der Saison wird es genauso klappen. Es hat wirklich Spaß gemacht und es herrscht eine gute Stimmung in der Mannschaft, wie ich mit meinem ersten Eindruck aufnehmen konnte.”
Nach dem ersten Training schwärmte auch Sven Hollenkamp von seinem neuen Torhüter. “Er hat einen mega tollen Eindruck gemacht. Technisch 1A, Präsenz, tolles Stellungsspiel und Übersicht im Tor.” Weiter schwärmt der FCW-Trainer: “Er ist ein lieber, netter Kerl. Man kann super mit ihm reden, er passt gut in diese Mannschaft. Da ist jemand gekommen, der uns unglaublich weiterhelfen wird. Er hatte vermutlich Angebote aus der ganzen Region. Da hatten wir echt Glück.” Auch mit Blick auf die Verjüngung der Mannschaft, die ab dem nächsten Jahr eingeleitet werden soll, ist seine Verpflichtung ein tolles Signal für ihn als Trainer als auch für den Verein, so Hollenkamp. “Ich hoffe, dass wir ihn längerfristig an uns binden können und ich verspreche mir sehr viele zu Null Spiele”, lacht der Trainer und verweist gleichzeitig auf seine starke Abwehrreihe.

“Klassenerhalt als oberstes Ziel”

Ob Maik am Ende auch die Nummer 1 sein wird, muss sich allerdings noch zeigen. Noch sind zwei weitere Torhüter im Rennen, die sich durch gute Trainingsleistungen für einen Platz in der ersten Elf empfehlen möchten. “Mein persönliches Ziel ist es mit meinen Leistungen dem Team weiterzuhelfen und dabei ordentlich Punkte einzusacken”, blickt Maik auf die neue Spielzeit. “Ich denke wir werden in der ersten Saison den Klassenerhalt als oberstes Ziel sehen, aber vielleicht setzen wir noch ein zwei Nadelstiche in die oberen Tabellenplätze. Die Qualität ist auf jeden Fall vorhanden.”