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Handball

Nordfrauen kommen zu langsam in Fahrt

Die Eingewöhnunsphase in die zweite Bundesliga ist für den TSV Nord Harrislee noch nicht abgeschlossen. Auch gegen den 1. FSV Mainz 05 brauchten sie zu lange, um ins Spiel zu kommen und warten weiter auf ihren ersten Heimsieg. Mit 23:30 (10:17) müssen sich die Nordfrauen Mainz 05 geschlagen geben.

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Kein Vorbeikommen für Catharina Volquardsen. Foto: SPEEDPhotos.de

„Wir brauchen zu lange um auf das Zweitliganiveau zu kommen“, urteilte Harrislee-Trainer Herluf „Shorty“ Linde nach der klaren 23:30 Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05.
Was er damit meinte, wurde schnell deutlich. In der dritten Minute vergab Lara Fischer einen 7-Meter, wenig später misslang Franziska Peters die Möglichkeit zum Ausgleich. Stattdessen setzte sich Mainz leicht ab, nach einer Viertelstunde führten die Gäste mit 5:8. Einen höheren Rückstand verhinderte die erneut gut aufgelegte Torfrau Sophie Fasold.
„Wir haben ganz viele Chancen liegen gelassen“, haderte Shorty Linde mit seiner Mannschaft, so vergab auch Peters in der 20. Minute einen 7-Meter.

Zur Halbzeit lagen die Nordfrauen mit 10:17 zurück. Zum Start der zweiten Hälfte mussten die „Turtles“ zwei schnelle Tempogegenstöße hinnehmen und mussten nun ganze neun Tore hinterherlaufen. Für einen weiteren 7-Meter für Mainz 05 schickte das TSV-Trainergespann Lea Tiedemann erstmals ins Tor, doch auch sie war machtlos.
Es benötigte fast 40 Minuten, bis die Nordfrauen sich an den Gegner gewöhnt hatten und zeigten einmal mehr, dass sie auch mit den besten Teams mithalten können. So gelang es dem TSV Nord Harrislee in den folgenden Minuten eine tolle Aufholjagd zu starten. Tore von Volquardsen, Lauf, Carstensen, Natusch und gute Paraden von Fasold sorgten dafür, dass die Nordfrauen in der 48. Minute bis auf vier Tore an den FSV herankamen.

Übermacht des Gegners wurde von uns verschuldet

Für die letzten zehn Minuten übernahm dann Tiedemann das Tor und machte es wie ihre Kollegin und zeichnete sich mehrmals mit tollen Paraden aus.
Ann Karolin Lache vergab fünf Minuten vor Schluss einen weiteren 7-Meter und auch Ronja Lauf ließ eine große TSV-Möglichkeit liegen. „Mehr Druck“, forderte Shorty Linde am Seitenrand, doch Mainz zog wieder mit sieben Toren davon und so musste der TSV Nord Harrislee eine 23:30 Niederlage einstecken.

„Wir haben zwei ganz verschiedene Halbzeiten gesehen“, erklärte Linde nach dem Spiel. „Die Übermacht des Gegners wurde von uns verschuldet. Mainz hat völlig verdient gewonnen.“

Gästetrainer Thomas Zeitz zeigte sich zwar nicht mit dem gesamten Spiel seiner Mannschaft zufrieden, das Ergebnis war aber nach seinem Geschmack. „Das hätte ich sofort so genommen. Wir haben es in der ersten Hälfte gut gemacht, dann zwei große Geschenke von Harrislee bekommen. Danach war ich mit unserer Leistung gar nicht mehr zufrieden. Das war mir zu wenig.“

Einige Lichtblicke im Spiel seiner Mädels fand Shorty Linde auch noch. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut präsentiert. Wir waren deutlich schneller und haben mal wieder über 20 Tore gemacht.“

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