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Gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld II

PSV Floorballer kommen in der Verlängerung zum ersten Saisonsieg

Die Floorballer vom PSV Flensburg konnten am Samstag gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld II nach Verlängerung den ersten Saisonsieg feiern.

Flensburg – Eine lange Durstrecke ohne Sieg, ein Gegner in Schlagweite, ein Spiel in der eigenen Halle: Am Samstag war alles angerichtet für die ersten Zähler. Der PSV Flensburg hatte sich in der vorherigen Partie in die Liga gekämpft, gegen Schenefeld II blieben auch die ersten Punkte in Flensburg.

Der „Wühler“ schlägt zurück

Jedes Team strebt danach, so lange wie möglich die Null zu halten. Schießt der Gegner keine Tore, kann er auch nicht gewinnen. Die Realität schlug nach gerade mal anderthalb Minuten in Person von Lukas Thiell zu. Die Antwort hieß aber Mario Bumann: Der „Wühler“ tankte sich durch die gesamte Schenefelder Abwehr und glich direkt nach Wiederanpfiff in einem wilden Gestocher aus. Der blitzschnelle Ausgleich war bezeichnend für die Partie, die in weiten der Teilen des Spiels intensiv, aber eben ausgeglichen verlief. Den Aufreger der Partie lieferte dagegen das Schiedsrichtergespann: Per-Niklas Heintze schoss den Lochball sehenswert unter die Latte, von der der Ball weitere zweimal ans Gestänge und wiederum aus dem Tor heraussprang. Der Call auf dem Feld zur großen Unzufriedenheit und Unverständnis der Flensburger: kein Tor. Dass Per sich im Anschluss doch noch auf dem Spielberichtsbogen verewigen durfte, lag lediglich an der 2-Minuten-Zeitstrafe wegen Reklamierens.

Mit dem Gefühl, um den Führungstreffer betrogen worden zu sein, sollte dieser im zweiten Drittel auch auf das Papier gebracht werden. Trotz stetigen Bemühungen gestaltete sich das Vorhaben aber langwierig. Dem PSV gelang es phasenweise sehr gut, den Ball in der gegnerischen Hälfte festzusetzen und laufen zu lassen. Nur der Weg in das Netz konnte nicht gefunden werden. Dabei half auch eine zweiminütige Überzahlsituation nicht. Die Pfeife schon fast zum Pausenpfiff an den Lippen des Schiedsrichters erlöste letztendlich Kjell Dittloff (39:35 Minuten) das Bangen und Warten.

Jöns mit Sonntagsschuss zum Sieg

Das Erfolgserlebnis im Rücken stärkte den Start in das Schlussdrittel. Aber Schenefeld pochte ebenfalls auf den Treffer zum erneuten Ausgleich. Ein Konter wurde durch Lukas Junge nur mit einem Stockschlag vereitelt. Ein leichtes Kopfschütteln über das eigene Verschulden eines Freischlages wurde seitens des Schiedsrichtergespanns als Kritik ausgelegt – eine zweite Zeitstrafe folgte. Durch Peer Jöns‘ weiteres Vergehen spielte der PSV Flensburg im Schlussdrittel in Summe sechs Minuten in Unterzahl. Kurz vor dem Abpfiff fiel in dieser doch noch der Ausgleich durch Jarren Müller. Damit verdiente sich die packende Partie noch eine Verlängerung. Den krönenden Abschluss setzte dann der vorherige Sünder Jöns: Im Halbfeld freistehend setzte er zum Schuss an. Gebannte Blicke von der Tribüne und der Bank verfolgten die Schussbahn, die perfekt oben links im Eck einschlug. Der Rest ging in Jubelstürmen unter.

Foto: SPEEDPhotos.de

Der PSV Flensburg behält erstmals in dieser Saison Punkte daheim und knüpft mit der Leistung am vorherigen Spieltag an. Die Spielweise macht große Hoffnung für die zukünftige Saison. Laut Plan ist der nächste Gegner, die SG TSV Bordesholm und TuS Gaarden, am 12. Dezember 2021 in Hemmingstedt (Bully 10 Uhr) fällig. (mdü)





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