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Handball

Robuste Kurpfalz Bären besiegen die Nordfrauen

Gegen den Aufstiegskandidaten aus Ketsch war für den TSV Nord Harrislee am Ende nichts zu holen. In der zweiten Halbzeit wurden die Kurpfalz Bären immer stärker und siegten in der Holmberghalle deutlich mit 33:23 (12:8).

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Kaum ein Durchkommen für Johanna Andresen. Foto: SPEEDPhotos.de

Gegen das Top-Team Kurpfalz Bären aus Ketsch schlugen sich die Handballerinnen vom TSV Nord Harrislee speziell in den ersten 30 Minuten ordentlich, ein Rückstand zu Beginn wurde nach zehn Minuten durch Lotta Woch in eine 4:3 Führung umgewandelt. Nun konnte sich auch Sophie Fasold im Tor der Nordfrauen zwei Mal auszeichnen, doch insgesamt drei Mal nutzte das Team von Trainer Shorty Linde die Gelegenheit nicht, um sich mit zwei Treffern vom Gegner abzusetzen. Dies gelang erst Franziska Peters in der 19. Minute, die auf 6:4 für die Nordfrauen erhöhte.
Zwar konnte der Tabellenzweite aus Ketsch im Anschluss wieder ausgleichen, Woch sorgte in der 22. Minute aber für die erneute Nordfrauen-Führung. Zwei 7-Meter-Entscheidungen gegen den TSV brachten die Gäste eine Minute drauf erstmals wieder in Führung, eine Zeitstrafe gegen Natusch und der 7:9 Rückstand veranlasste Trainer Linde zur ersten Auszeit. Das Schiri-Gespann blieb sich im Anschluss treu, pfiff munter weitere 7-Meter-Entscheidungen, meist gegen den TSV Nord. Und so ging es mit einem 8:12 Rückstand in die Pause.

“Wir haben unsere Form nicht gefunden”

In der zweiten Hälfte zogen die Kurpfalz Bären dann in der 38. Minute mit fünf Toren davon, während Nord mit Zeitstrafen und weitere 7-Meter-Entscheidungen gegen sich zu kämpfen hatte. So baute das Team von Trainerin Katrin Schneider langsam aber sicher ihre Führung aus, zehn Minuten vor Schluss waren es bereits neun Tore Differenz. Während den Kurpfalz Bären immer schnelle Treffer gelangen, hatte die TSV-Offensive mehr zu kämpfen, kam zwischenzeitig nochmals auf  sieben Treffer heran, war am Ende aber machtlos und verlor klar mit 33:22.

“Die erste Hälfte war kämpferisch gut von beiden Seiten”, lobte Schneider beide Mannschaften. “Wir haben es erst in der zweiten Halbzeit geschafft, stark zu werden.” Das Ergebnis fiel ihrer Meinung vielleicht ein bisschen zu hoch aus, da sie von beiden Mannschaften ein gutes Spiel gesehen habe.

Shorty Linde sah seine Mannschaft hingegen nur bei 70 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit. “Wir haben unsere Form nicht gefunden. In der Woche konnten wir nicht so gut trainieren und das hat man heute gesehen”, erklärte der TSV-Trainer. Spielstark, robust und Wurfgewaltig, stellte Linde die Stärken des Gegners heraus. “Ich bin überzeugt, dass ihr einen Platz in der ersten Bundesliga haben solltet”, gingen warme Worte an die Gäste-Trainerin, deren Team weiter hinter Buchholz 08-Rosengarten auf Rang zwei der Tabelle steht.





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