58. Deutschen Jugendmeisterschaften

Synchronschwimmen: TSB Fördenixen bejubeln drei Deutsche Meistertitel

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“Wahnsinn!”, jubelt das Team vom TSB Flensburg. Die Synchronschwimmerinnen holten in Sachsen drei Deutsche Meistertitel, einmal Silber und einmal Bronze.

Riesa – Das hat sich mal gelohnt. Der Jubel im Flensburger Lager im Hallenschwimmband am Sportzentrum in Riesa kannte keine Grenzen. Die TSB Synchronschwimmerinnen wuchsen über sich hinaus und gewannen bei den 58. Deutschen Jugendmeisterschaften den Deutschen Meistertitel im Gruppenwettbewerb, in der Freien Kürkombination und im Solowettbewerb der Juniorinnen durch Fenja Jessen.

Beste Bedingungen in Riesa

Insgesamt hatten sich 22 Vereine mit 159 Sportlerinnen für die dreitägige Meisterschaft qualifiziert. Die Ausrichtung übernahm zum ersten Mal der Postsportverein Dresden. Austragungsort war Riesa. Die Bedingungen in dem Hallenschwimmbad Am Sportzentrum Riesa sind einmalig und machten die Meisterschaften für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Durch das gute Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften vor sechs Wochen in Berlin reisten die Flensburgerin selbstbewusst und motiviert nach Sachsen.

Am ersten Wettkampftag ging es direkt morgens los mit dem Vorkampf Pflicht Altersklasse C. Hier setzten die TSBerinnen den Grundstein. Platz 5 für Maiia Hannam (Jg. 2009) mit 63,373 Punkten, Platz 7 für Ohla Hostieva (Jg. 2010) 63,170 Punkte, 8. Maria Boiko (Jg. 2011) 61,967 Punkte, 20. Lenja Stephanides (Jg. 2009) mit 58,667 Punkte, 34. Frida Buck (Jg. 2010) 54,530 Punkte und 43. Liv Westesen (Jg. 2010) 52,388 Punkte im Feld der 89 Pflichtschwimmerinnen. Maria Boiko und Maiia Hannam qualifizierten sich mit ihrer Pflichtvornote für das 12-köpfige Solofinale der AK C. Dort präsentierten sich beide hervorragend und Maria schaffte mit 219,137 Punkten als Dritte den Sprung auf das Siegertreppchen. Maiia wurde vierte mit 213,249 Punkten. Im Duettfinale schwammen die beiden gemeinsam ihre Kür nach der Filmmusik „ Planet der Affen“. Nur in einem Element wurde ihre Schwierigkeit auf Basemark gesetzt, ansonsten wurden alle technischen Schwierigkeiten mit hohen Noten belegt. 215,669 Punkten reichten zur Silbermedaille.

Das zweite Flensburger Duett mit Lenja Stephanides und Ohla Hostieva schaffte trotz einiger Basemarks einen tollen 7. Platz und 187,361 Punkte. Im Finale der Freien Kür Gruppe mussten die Flensburgerinnen Maiia, Maria, Lenja, Ohla und Frida mit Startnummer 7 ins Wasser. Trotz anfänglicher Nervosität zeigten die jungen Flensburgerinnen ihre technisch schwierige Choreographie sauber und dynamisch. 232,58 Punkte bedeuteten die Deutsche Meisterschaft vor dem Team der Isarnixen München und dem TSV Neuburg.

Solo-Titel für Fenja Jessen

Das sollte aber noch nicht alles sein. Im Finale der Freien Kürkombination (Mix aus Gruppe, Duett und Solo-Elementen) setzten die Fördenixen mit Maria Boiko, Maiia Hannam, Ohla Hostieva, Lenja Stephanides, Frida Buck, Liv Westesen, Dortje Klein und Mariami Antadze noch einen drauf und überzeugten die 10 Wertungsrichter und 6 technischen Controller mit ihrer Kür. Die geforderten technischen Elemente mit Hybrids und Akrobatikteilen klappten und künstlerisch hatte das Trainerteam einige Besonderheiten in die Choreografie eingebaut. Noten bis 7,75 und insgesamt 129,3576 Punkte bedeuteten den Deutschen Meistertitel vor dem Team der Isarnixen München und dem TSV Eintracht Karlsfeld.

Den dritten Meistertitel machte Fenja Jessen im Solo der Juniorenklasse klar. Nach der technischen Kür noch knapp auf dem 2. Platz hinter der Berliner Solistin konnte sich die 22jährige Flensburgerin im Solofinale durch ihre Freie Kür vorbeischieben. Saisonbestleistung mit 285,74 Punkte und zum ersten Mal Deutsche Meisterin im Solo.

Jubel beim Trainerteam

„Was für eine Ausbeute!“, das Trainer-Team kam aus dem Freudentaumel gar nicht mehr raus. Während die Mädels vor der Sommerpause noch an einer neuen Kür-Choregrafie für den Kürpokal arbeiten geht es für Trainerin und internationale Wertungsrichterin Petra Obermark Ende Juli zu den Olympischen Spielen nach Paris. Der Weltschwimmverband und das IOC hatten die Flensburgerin im Mai als einer der 10 Wertungsrichterin für die Artistic Swimming Wettbewerbe nominiert. (pm)






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