Toller Saisonabschluss für die LG Flensburg

Gelungener Saisonabschluss für die LG Flensburg. Foto: Anton Temme

Bei der letzten Landesmeisterschaft des Jahres in Büdelsdorf konnte das Team der LG Flensburg Gold und gleich 4 Mal Bronze gewinnen. Mit 51 Athleten in neun Teams ab der Altersklasse U12 bis in die Erwachsenenklasse stellte die LG ihr bisher größtes Aufgebot für die Mannschaftslandesmeisterschaft.

Besonders erfolgreich war die U16-Mannschaft mit dem Gewinn der Goldmedaille. Herausragendste Leistungen war zudem der Weitsprung von Annike Rohlff(U23), die mit einem Sprung auf sensationelle 5,94m eine der stärksten Leistungen der gesamten Veranstaltung zeigte. Auch Vereinskamerad Ben Heyer setze im Weitsprung ganz neue Maßstäbe und sprang mit 6,72m eine neue persönliche Bestleistung.

Sensationelle Staffel-Zeit

Die 4*100m-Staffelzeit der U16 (E. Rossow, T.Detzkeit, L. Sommer, G.Oswald) von 46,67sec ist die viertschnellste, die jemals in Schleswig-Holstein gelaufen wurde. Über 100m holte sich Guilherme Oswald in 11,94sec genauso wie Loke Sommer über die 800m in 2:07,41min den Sieg. Tom Detzkeit stieß mit 10,75m eine sichere Weite, Bennet Otte sprang 4,69m und Elijah Rossow zeigte über die 80m-Hürden in 12,04sec ein schnelles Rennen. Zusammen waren sie trotz starker Konkurrenz nicht zu schlagen.

Vier Teams sichern sich Bronze

Gleich vier Teams gelang der Gewinn einer Bronzemedaille. Bei den Frauen konnte neben der Leistung von Annike Rohlff vor allem die Staffel in der Besetzung Juliana Joao, Annike Rohlff, Johanna Fanselau, Friderike Limberg in einer Zeit von 49,85sec überzeugen. Linn Nebbe stieß die Kugel auf 10,05m, Johanna lief die 800m in 2:35,75min, Mayleen Ruff sprang 1,38m hoch und Friderike lief die 100m in 13,24sec.
Einen großen Anteil am Gewinn der Bronzemedaille in der MU20 ging neben Ben Heyer auch an Morten Zern, der die 6kg-Kugel auf starke 13,60m stieß. Kasimir Kehrer (100m), Liam Otte (Hochsprung) und Nick Reimers (1500m) sammelten die weiteren Punkte fürs Team. Die Staffel verlor beim letzten Wechsel das Holz, so dass eine bessere Platzierung trotz der starken Einzelleistungen nicht mehr möglich war.

Annike Rohlff sprang 5,94m. So weit sprang seit 42 Jahren keine Flensburgerin mehr. Foto: Anton Temme

Eine weitere Überraschung war die Bronzemedaille des Teams der weiblichen U16. Durch den Sieg von Esme Lempelius über 100m in 13,36sec, einer starken Staffel in der Besetzung Mia Paul, Milana Deckert, Asma Termansen und Esme Lempelius sowie dem starken Kugelstoßen von Milana Deckert auf 7,67m sammelten sie viele Punkte. Weitere Top-Platzierungen sammelte Mia über die 60m-Hürden in 14,48sec und Asta über die 800m in 2:38,21min. Leider fehlte ihnen ein weiteres Teammitglied für den Weitsprung, so dass sie hier auf wertvolle Punkte und eine vielleicht noch bessere Platzierung verzichten mussten.

Ebenfalls überraschend war die Bronzemedaille für die männliche U14 in der Besetzung Kjell Schrader, Paul Stuhm, Tjark Schult, Friedrich von Gyldenfeldt, Jorge Reitz. Auch das zweite Team der LG in der Altersklasse platzierte sich mit Rang Fünf sehr gut.

Junges U12-Team holt ebenfalls Bronze

Stark zeigte sich auch das junge Team der U12, welches ebenfalls Bronze gewann. Das Quartett Leopold Bärmann, Dennis Winschu, Marek Carstensen, Jannes Petersen zeigten sich in Topform.

Die Männer in der Besetzung Timon Sellmer, Fynn-Niklas Leibel, André Marquardt, Florian Walther, Anton Temme und Kemer Jehad platzierten sich auf Rang vier. Die meisten Punkte sammelte Temme mit 6,09m im Weitsprung. Jehad lief in seinem ersten 1500m-Rennen eine 4:24,12min.

Die jüngsten Mädchen der U12 landeten bei ihrer Premiere auf Rang 8. Die meisten Punkte sammelte Zoé Wichert mit 26.50m und Rang 2 im Ballwurf.

“Wir wollten jedem Athleten noch mal ein tolles Teamerlebnis bescheren”

Mit über 70 mitgereisten Eltern zeigten sich die blaugelben Flensburger als größtes und lautestes Team, durch welches jeder Athlet bei seinem Wettbewerb zusätzlich bestärkt zeigte. LG-Chef Jan Dreier freute sich über den geglückten Saisonabschluss: “Wir wollten jedem Athleten noch mal ein tolles Teamerlebnis bescheren, was mehr als geglückt ist!” (jdr)