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Handball

TSV Nord Harrislee: Gut verkauft gegen den Meister

Mit dem HL Buchholz 08-Rosengarten kam der Spitzenreiter der zweiten Bundesliga in die Holmberghalle. Unterstützt von zahlreichen Fans holte der amtierende Meister einen souveränen 30:22 (16:11) Auswärtssieg gegen die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee. Trainer Shorty Linde, der am Ende von den Fans der Gäste gefeiert wurde, war dennoch hochzufrieden mit dem Auftreten seiner Mädels.

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Der amtierende Meister und Tabellenführer machte Lotta Woch das Leben schwer. Foto: SPEEDPhotos.de

Meisterhaft war nicht nur die Mannschaft von Tabellenführer HL Buchholz 08-Rosengarten, sondern auch die zahlreichen Fans der “Luchse”, die mit Fahnen, Trommeln und Gesängen ihre Mannschaft in der Holmberghalle lautstark unterstützten.

“Ihr habt über Jahre hinweg jetzt eine Spitzen-Mannschaft, ihr gehört in die erste Liga”, lobte Nord-Trainer Shorty Linde Gäste-Coach Dubravko “Dudo” Prelcec nach dem Spiel, dass die Gäste mit 30:22 (16:11) für sich entscheiden konnten. Einzig am Geld scheiterte in der Vergangenheit der Sprung in die oberste Spielklasse für 08-Rosengarten.

Der TSV Nord Harrislee startete mit Lea Tiedemann im Tor und hielt knappe 20 Minuten gut mit, hatte in der neunten Spielminute sogar die Chance zum Ausgleich. Die gut aufgelegte Milena Natusch holte wenig später einen 7-Meter für die Gastgeberinnen heraus, Fenja Jensen vergab diesen aber zu fahrlässig. So wuchs der Vorsprung des amtierenden Meisters erstmals auf drei Tore heran, der von den Nordfrauen aber umgehend wieder minimiert wurde. Eine starke Vorstellung von Tiedemann im Tor ermöglichte weitere Möglichkeiten zum Ausgleich, die allesamt ungenutzt blieben. Die Tore auf der Gegenseite gelangen nun schneller und zur Pause stand es 11:16 aus Sicht der Nordfrauen.

“Wir haben toll gekämpft”

Für die zweite Hälfte kam Sophie Fasold ins Tor, die sich, wie Lea Tiedemann zuvor, mehrmals auszeichnen konnte. Der Rückstand wurde dennoch langsam, aber sicher größer, so stand es eine Viertelstunde vor Schluss 16:25 aus Sicht des TSV. Einen zweistelligen Rückstand verhinderte Fasold mit einer tollen Fußabwehr. Schnell erkannte sie, dass das gegnerische Tor leer stand und kam somit selbst zu einem kuriosen Treffer. Ähnlich fiel auch der letzte Treffer der Partie, Fasold hatte ihr Tor verlassen und Katharina Filter traf zum 30:22 Endstand.

 

Nach dem Spiel lobte Gästetrainer Prelcec den tollen Kampfgeist vom TSV Nord und attestierte Linde, dass das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel. Shorty Linde befand, dass nach 17 Minuten ein Einbruch bei seiner Mannschaft erfolgte und zuviel liegen gelassen wurde. “Aber wir haben toll gekämpft und den Kopf oben gehalten. Von daher bin ich sehr zufrieden, dass wir gegen diese Top-Mannschaft so gespielt haben.” Dann schmunzelte er abschließend: “Mit nur sechs Toren Unterschied wäre ich noch zufriedener gewesen.”
Auch die Fans des Tabellenführers nahmen das Lob von Linde an und feierten ihn zum Schluss mit “Shorty, Shorty”-Sprechchören.





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